Charlie Hebdo
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Members of the French National Gendarmerie Intervention Group (GIGN) special forces train May 13, 2014 at a shooting range at their headquarters in Satory, near Paris. Picture taken May 13, 2014.    REUTERS/Charles Platiau   (FRANCE - Tags: CRIME LAW) 

ATTENTION EDITORS FRENCH REQUIRES THAT FACES OF SPECIAL UNIT ENFORCEMENT GENDARMES ARE MASKED IN PUBLICATIONS WITHIN FRANCE

Mitglieder der französischen Anti-Terror-Einheit GIGN beim Training. Bild: CHARLES PLATIAU/REUTERS

Anti-Terror-Kampf

Frankreich rüstet auf

Mehr Sicherheitskräfte, mehr Geld, mehr Überwachung: Frankreichs Premier Valls kündigt zwei Wochen nach den Anschlägen von Paris drastische Schritte im Anti-Terror-Kampf an. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Frankreichs Regierung verstärkt ihre Massnahmen im Kampf gegen den Terror. In den kommenden drei Jahren will Paris 425 Millionen Euro zusätzlich ausgeben. Das kündigte Premierminister Manuel Valls auf einer Pressekonferenz an. 

Unter anderem will die Regierung den Geheimdienst stärken und das Abhören von Telefonen erleichtern. 3000 Personen, die als Terrorverdächtige gelten, sollen zukünftig überwacht werden. 

Insgesamt sollen 2680 neue Stellen zur Terrorbekämpfung geschaffen werden, sagte Valls. 1400 davon sollen beim Innenministerium und den ihm unterstellten Geheimdiensten eingerichtet werden, 950 in den Bereichen Justiz und Strafvollzug. 

Rechnet man die Personalkosten hinzu, summieren sich die Gesamtausgaben laut dem Büro des Premierministers auf 735 Millionen Euro. Valls betonte, dass die Mehrausgaben durch Einsparungen in anderen Bereichen finanziert würden und das französische Defizit weiter abgebaut werde.

epa04572919 French Prime Minister Manuel Valls attends a news conference to unveil new security measures ahead of a defence council at the Elysee Palace in Paris, France, 21 January 2015. Separate attacks on Charlie Hebdo, police and a kosher supermarket in Paris starting on 07 January left 20 dead, including three assailants who were killed by police.  EPA/PHILIPPE WOJAZER/POOL MAXPPP OUT

Premierminister Manuel Valls: 735 Millionen Euro im Kampf gegen den Terrorismus. Bild: EPA/REUTERS/POOL

Die Regierung reagiert damit auf die Anschlagsserie vor zwei Wochen, bei der islamistische Terroristen 17 Menschen getötet hatten, darunter zwölf Menschen beim Angriff auf die Satirezeitung «Charlie Hebdo» am 7. Januar. 

Am Mittwoch leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren gegen vier mutmassliche Helfer des Attentäters Amédy Coulibaly ein. Die vergangene Woche festgenommenen Männer sollen den Terroristen, der bei einer Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt vier Juden tötete, mit Waffen und Fahrzeugen versorgt haben. Drei der vier Männer waren in der Vergangenheit wegen Delikten wie Raub und Drogenhandel verurteilt worden. (syd/AP/AFP)

07.01.2015: Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo»



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 21.01.2015 16:18
    Highlight Highlight Die Täter beim Anschlag auf C H sind in F geboren. F ist ein offenes Land mit toleranten Menschen. Das Problem ist: Sie leben unter sich und in ihrer Religion. Es heisst zwar immer wieder: Nein, es sind Franzosen und sie sind französisch sozialisiert. Das stimmt so aber nicht. Sie sind in F geboren, sie haben die französische Nationalität, aber sie leben nicht in Frankreich. Sie leben ausschliesslich in der muslimischen Parallelwelt in Frankreich, sie leben in ihrem Religionsstaat. Dazu gibt es die bekannten Bilder von Barbès, von Lyon, von Marseille und aus den Pariser Banlieus.

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