Charlie Hebdo
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Terror in Dänemark

Attentäter identifiziert: Er stammt aus Kopenhagen und war der Polizei bekannt – Aufnahme des Schusswechsels aufgetaucht

Die Polizei hat den mutmasslichen Attentäter von Kopenhagen identifiziert. Er soll aus der dänischen Hauptstadt kommen und war den Behörden bekannt.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Die dänische Polizei hat die Identität des mutmasslichen Attentäters von Kopenhagen festgestellt. Das gab der Chef der dänischen Sicherheitsbehörde PET, Jens Madsen, auf einer Pressekonferenz bekannt. Demnach soll der Mann aus Kopenhagen stammen und den Sicherheitsdiensten bekannt gewesen sein. Mehr wollten die Behörden aber nicht preisgeben.

Bei zwei Anschlägen in Kopenhagen auf ein Kulturcafé und eine Synagoge waren am Samstag und Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen, mehrere Polizisten wurden verletzt. Die Behörden hatten am Sonntagmorgen bekannt gegeben, dass der mutmassliche Attentäter für beide Angriffe verantwortlich gewesen sein soll. Er war nach einem Schusswechsel gegen 5 Uhr von der Polizei getötet worden. (Hier finden Sie weitere Fakten zu den Attentaten.)

Der Sicherheitsdienst PET erklärte zudem, es gebe noch keine Klarheit über das Motiv des Täters. Allerdings sehe es so aus als sei die Tat von den den Terroranschlägen in Paris auf die Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo» inspiriert gewesen.

Am Sonntag veröffentlichte Aufnahmen dokumentieren den Moment der ersten Schussabgabe. Der Täter hat mitten in einer Rede das Feuer eröffnet.

abspielen

Video: YouTube/WorldNews

Entsetzen über Anschlag

Die Behörden betonten, dass weiterhin nichts darauf hindeute, dass der Mann einen Komplizen gehabt habe. PET-Chef Madsen sagte, es gebe auch keine Hinweise darauf, dass der mutmassliche Täter sich als Dschihadist in Syrien oder im Irak aufgehalten habe.

Die Anschläge hatten Entsetzen ausgelöst, Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt sprach von einem «unendlich traurigen Morgen» und einer «zynischen Terroraktion». Dan Rosenberg Asmussen, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Kopenhagen, sagte: «Ich bin schockiert. Alle sind schockiert. Das ist das, was wir immer befürchtet haben.» 

Der Schweizer Journalistenverband Impressum zeigte sich schockiert über «den erneuten Angriff auf die Meinungsäusserungsfreiheit». Auch die Vertreterin für Medienfreiheit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Dunja Mijatović, verurteilte den Angriff. Religiöse Führer müssten sich gegen Gewalt erheben und demokratische Werte schützen, teilte sie mit. 

Die höchst umstrittene dänische Grimhøj-Moschee in Aarhus distanzierte sich denn auch scharf von den Angriffen. «Wir sind natürlich gegen jede Art von Gewalt und Terror gegen Unschuldige», sagte der Vorsitzende der Moschee, Oussama Mohamad El-Saadi, der Zeitung «Jyllands-Posten». Er sei traurig über die Ereignisse. El-Saadi warnte vor einer pauschalen Verurteilung aller Muslime, falls es sich bei dem Täter um einen Muslim handle. (aeg/sda/reu/bla/dpa)



Das könnte dich auch interessieren:

Mehr als 70 Tote nach Zyklon «Idai» 

Link zum Artikel

Boeing 737 Max 8: Diese europäischen Airlines setzen ebenfalls auf die Unglücksmaschine

Link zum Artikel

«Er hatte keine Zeit für mich» – Streit zwischen Federer und Djokovic eskaliert

Link zum Artikel

Mein Abstieg in die Finsternis – Wie ich zur Katzenfrau wurde

Link zum Artikel

So ticken die Putinversteher

Link zum Artikel

Es lebe die Superheldin! Steckt euch euren «Feminismusscheiss» sonstwohin

Link zum Artikel

5 Elektroauto-Gerüchte im Check: Ein paar sind richtig, ein paar aber kreuzfalsch

Link zum Artikel

Hat das Parlament gerade unser Internet gerettet? – Es soll kein Zwei-Klassen-Netz geben

Link zum Artikel

Kevin Schläpfer – Oltens verpasste «Jahrhundert-Chance» und Langenthals «Anti-Anliker»

Link zum Artikel

«Vielleicht sind die Regeln einfach falsch» – VAR-Penalty sorgt für hitzige Diskussionen

Link zum Artikel

«Doping ist wie beim Hütchenspiel. Du weisst, dass es Betrug ist. Aber du spielst mit»

Link zum Artikel

Man liebt den Verrat, aber selten die Verräterin – nein, Galladé verdient Lob

Link zum Artikel

Der EHC Kloten, die Hockey-Titanic – so viel Talent, so miserabel trainiert und gecoacht

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz! Heute mit einer Premiere!

Link zum Artikel

«Rape Day»: Gaming-Plattform bringt Vergewaltigungsgame raus – und löst Shitstorm aus

Link zum Artikel

Schär ist der beste Verteidiger in England – nach dem Supertor dreht sogar Shearer durch

Link zum Artikel

Warum die FDP (vielleicht) gerade unsere Beziehung zu Europa gerettet hat

Link zum Artikel

Erleuchtung für 190 Franken: Ist diese 17-Jährige die neue Uriella?

Link zum Artikel

10 Schauspieler, die ihre grössten Rollen nicht mehr leiden können

Link zum Artikel

Papst Franziskus – der Reformer, der keiner ist

Link zum Artikel

Stellt das Popcorn bereit: Trumps Anwalt Michael Cohen will auspacken

Link zum Artikel

Samsung hat das Galaxy Fold enthüllt, das unsere Smartphones für immer verändern könnte

Link zum Artikel

Im Juni wurde «The Beach» geschlossen – jetzt zeigt sich, wie gut dieser Entscheid war

Link zum Artikel

Warum der Schweizer Klubfussball auf dem absteigenden Ast ist

Link zum Artikel

5 Promi-Seitensprünge und ihre Ausgänge (und was diese Dame damit zu tun hat)

Link zum Artikel

9 Grafiken rund um das Elektroauto in der Schweiz

Link zum Artikel

Zwangsschulfrei wegen Masern: Schon 12 Fälle an Steiner-Schule – warum das kein Zufall ist

Link zum Artikel

Ihr spinnt! Wieso trinkt ihr im Restaurant kein Leitungswasser?

Link zum Artikel

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Link zum Artikel

Hinter den Kulissen von «Game of Thrones» haben sich alle lieb. Hier 15 Beweis-Bilder!

Link zum Artikel

Und jetzt: Die fiesen Sex-Fails der watson-User! 🙈

Link zum Artikel

Hier kommt ein Feel-Good-Dump für alle, die ein bisschen Aufmunterung gebrauchen können

Link zum Artikel

27 Sprüche, die zeigen, dass wir unbedingt auch Jahrbücher in den Schulen brauchen

Link zum Artikel

«Breaking Bad» kommt zurück – dazu die 10 besten Zitate von Jesse Pinkman

Link zum Artikel

Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bund will einem «IS»-Kämpfer die Staatsbürgerschaft entziehen

Die Schweiz will in einem Fall einem Dschihad-Reisenden die Schweizer Staatsbürgerschaft entziehen. «Aktuell ist ein Verfahren hängig, weitere sind in Prüfung», sagte Justizministerin Karin Keller-Sutter.

Laut der Bundesrätin ist bisher kein Verfahren zum Entzug der Schweizer Staatsbürgerschaft von «IS»-Kämpfern zum Abschluss gekommen. «Sie können trotzdem davon ausgehen, dass wir unsere Kompetenz im Bürgerrecht ausschöpfen», sagte Keller-Sutter am Montag in der Fragestunde des Nationalrats.

Sie …

Artikel lesen
Link zum Artikel