Charlie Hebdo
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Amedy Coulibaly, one of the three gunmen behind the worst militant attacks in France for decades, declares his allegiance in an unknown location to the Islamic State and urges French Muslims to follow his example, in this still image taken from video January 11, 2015.  In the seven-minute posthumous video, apparently intended for release after the actions, Coulibaly, who staged the attack on a kosher supermarket, said the planned assaults on satirical journal Charlie Hebdo and the Jewish target were justified by French military interventions overseas. Seventeen victims were killed in three days of violence and ended with Friday's dual sieges at a print works outside Paris and the supermarket in the city. A French anti-terrorist police source said there was no doubt it was Coulibaly in the French-language recording.         REUTERS/Social Media via Reuters TV (FRANCE - Tags: CRIME LAW CIVIL UNREST) 
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Amédy Coulibaly, der Mörder von vier Juden und einer Polizistin. Bild: X00514

Charlie Hebdo

Ermittlungsverfahren gegen vier mutmassliche Coulibaly-Unterstützer eingeleitet

Die französische Justiz hat Ermittlungsverfahren gegen vier mutmassliche Unterstützer des islamistischen Attentäters Amédy Coulibaly eingeleitet. Drei der Männer hätten offenbar in Waffengeschäften unter anderem Messer und Tränengasgranaten für Coulibaly gekauft.

DNA-Spuren des vierten Mannes seien auf Waffen Coulibalys gefunden worden, sagte der Pariser Staatsanwalt François Molins am Mittwoch. Drei der vier Männer waren in der Vergangenheit wegen Delikten wie Raub und Drogenhandel verurteilt worden.

Coulibaly hatte am 8. Januar – einen Tag nach dem Anschlag auf die Satirezeitung «Charlie Hebdo» mit zwölf Toten – nahe Paris eine Polizistin und tags darauf bei einer Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt im Osten der französischen Hauptstadt vier Juden getötet.

AP PROVIDES ACCESS TO THIS HANDOUT PHOTO TO BE USED SOLELY TO ILLUSTRATE NEWS REPORTING OR COMMENTARY ON THE FACTS OR EVENTS DEPICTED IN THIS IMAGE - This image made from a video posted online by militants on Sunday, Jan. 11, 2015, shows slain hostage-taker Amedy Coulibaly, who shot a policewoman and four hostages at a kosher grocery, with a gun as he defends the Paris attacks carried out on the satirical newspaper, police and a Jewish store. At one point in the video, Coulibaly says Charlie Hebdo will be attacked

Coulibaly bekam womöglich Hilfe von drei Männern, die für ihn Messer und Tränengasgranaten kauften. Bild: AP/Militant Video

Er hatte Verbindungen zu den «Charlie Hebdo»-Attentätern Chérif und Said Kouachi. Die drei Terroristen wurden am 9. Januar bei Polizeieinsätzen erschossen.

Bei der Suche nach Unterstützern der Terroristen wurden vergangene Woche zwölf Verdächtige festgenommen, acht von ihnen wurden später wieder freigelassen. Die vier anderen Verdächtigen im Alter zwischen 22 und 28 Jahren wurden am Dienstag den Richtern vorgeführt.

Gegen sie wurden nun Ermittlungsverfahren eingeleitet, sie sitzen in Haft. Die Ermittlungen zu der Anschlagsserie in Paris mit insgesamt 17 Toten wird ab sofort von drei auf Terrorvergehen spezialisierten Untersuchungsrichtern geleitet

(sda/afp)



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