Charlie Hebdo
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Eine Tat wie bei «Charlie Hebdo» angedroht

Terror-Drohung gegen Ringier – Spezialeinheiten rückten aus, Verdächtiger festgenommen

ZUR UEBERNAHME DER WESTSCHWEIZER TAGESZEITUNG

Der Hauptsitz von Ringier an der Dufourstrasse in Zürich. Bild: KEYSTONE

Ringier, das Schweizer Medienhaus zu dem der «Blick» gehört, ist bedroht worden. 

Wie die Stadtpolizei Zürich schreibt, hat jemand am Mittwoch kurz nach 16 Uhr Ringier per Telefon bedroht. Laut «nzz.ch» hat der Anrufer gedroht, er werde den Hauptsitz an der Zürcher Dufourstrasse überfallen. Es werde das Gleiche passieren wie auf der Redaktion von «Charlie Hebdo» in Paris. Bekanntlich erschossen dort am 7. Januar zwei Jihadisten zwölf Mitarbeiter des Satiremagazins. 

Spezialeinheiten der Stadtpolizei rückten aus, schwerbewaffnete Polizisten patrouillierten den ganzen Abend im Gebäude. 

Der Polizei gelang es, herauszufinden, von welchem Anschluss die Drohung ausgestossen wurde. Um 19.30 Uhr konnte sie den mutmasslichen Täter, einen 43-jährigen Türken, in Zürich-Nord festnehmen. In einer ersten Befragung zeigte er sich geständig. Zu Hintergrund und Motiv kann die Polizei keine weiteren Angaben machen.

Als Folge des Anschlags auf «Charlie Hebdo» hatte Ringier besonderes Augenmerk auf exponierte Redaktionsräumlichkeiten gelegt. Nach den Ereignissen in Paris seien «intern sämtliche relevanten Stellen zusätzlich für das Thema sensibilisiert» worden, liess Ringier damals verlauten. (feb)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 22.01.2015 09:44
    Highlight Highlight Der Islamist will beleidigt sein! Daher ist er beleidigt. Die Diskussion läuft in die falsche Richtung, wenn man sich hier fragt, was man sagen/zeichnen oder was man lustig finden darf. Wenn der Islamist einen Grund braucht, um sich zu in die Luft sprengen, dann findet er einen. Es sei den, alle hier konvertieren. Da das nicht passieren wird, lassen sich Anschläge auch zukünftig nicht verhindern, denn der Islamist will beleidigt sein!

Karikaturist Ruedi Widmer

«Wer auf Facebook zufällig auf eine solche Karikatur stösst, kann diese unter Umständen nicht entschlüsseln» 

Der Zeichner Ruedi Widmer über den Anschlag auf «Charlie Hebdo», über das, was Satire aus seiner Sicht darf, und über das plötzliche grosse Interesse an seinem Berufsstand.

Herr Widmer, was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie von dem Attentat auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» erfahren haben? Ruedi Widmer: Ich bin erschrocken, und ich bin auch jetzt noch sehr bestürzt. Aber: Völlig unerwartet kam es für mich nicht. 

Warum mussten die Journalisten von «Charlie Hebdo» mit einem solchen Anschlag rechnen? Ich kannte die Zeitschrift bis am 7. Januar, dem Tag des Attentats, nur flüchtig. Aber wenn man sich die Vorgeschichte des Blattes anschaut – den …

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