DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nach Gammelfleisch-Skandal

Keine Big Macs mehr – GAU für McDonald's in Peking

28.07.2014, 10:19
Bild: AFP

Nach dem Gammelfleischskandal bei einem McDonald's-Zulieferer in Shanghai müssen chinesische Fastfood-Fans in manchen Filialen auf Klassiker der Imbisskette verzichten. In Peking waren am Montag in einem Schnellrestaurant im Stadtzentrum keine Poulet-, Rind- oder Schweinefleischburger mehr zu haben, sondern nur noch Fischgerichte.

Schilder an den Kassen wiesen die Kunden auf das reduzierte Angebot hin. Auch in Shanghai gebe es derzeit weder Rind- noch Hühnerfleischprodukte, sagte ein Mitarbeiter des Lieferservices von McDonald's.

Inwieweit McDonald's-Filialen an anderen Orten in China von den Einschränkungen betroffen sind, war zunächst unklar. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. In China gibt es mehr als 2000 McDonald's-Filialen.

In Shanghai hatten die Behörden vor gut einer Woche eine Fabrik eines McDonald's-Zulieferers wegen Hygienebedenken geschlossen. In der Fabrik des US-Lebensmittelproduzenten OSI Group war abgelaufenes Fleisch mit frischem vermischt und an McDonald's und andere Fastfoodketten wie Kentucky Fried Chicken geliefert worden.

Ausserdem war Ware mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum umetikettiert worden. Inzwischen wurden in Zusammenhang mit dem Skandal fünf Menschen festgenommen.

Als Reaktion auf die Ereignisse stoppte der japanische Zweig von McDonald's in der vergangenen Woche alle Pouletimporte aus China. Auch in Hongkong setzte die Schnellimbisskette den Verkauf von Pouletprodukten vorerst aus. (aeg/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Beziehungen zu Taiwan: Der diplomatische Eiertanz der Schweiz
Weil die Schweiz Taiwan nicht offiziell anerkennt, finden Kontakte zu Taipeh auf abenteuerlichen Kanälen statt. Angesichts der Drohgebärden Pekings in Richtung Taiwan werden im Parlament die Stimmen lauter, die vertiefte Beziehungen zu Taiwan verlangen. Schweizer Parlamentarier wollen dafür bald nach Taipeh reisen.

Was auf einer Fassade steht und was dahinter wirklich stattfindet, muss nicht immer übereinstimmen. Dieses Phänomen lässt sich an der Keelung Road 333 in Taiwans Hauptstadt Taipeh beobachten. Im 142 Meter hohen Geschäftshaus ist das «Trade Office of Swiss Industries» (Tosi) untergebracht. Formell ist das «Handelsbüro der Schweizer Industrie» eine Institution nach privatem Recht.

Zur Story