Christoph Mörgeli
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Zuercher Regierungsraetin Regine Aeppli nimmt Platz fuer die Medienkonferenz des Praesidiums des Universitaetsrat zum Bericht der kantonsraetlichen Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit (ABG) zu den Abklaerungen rund um das Medizinhistorische Institut und Museum der Universiatet Zuerich - auch bekannt unter

In dem von der «SonntagsZeitung» veröffentlichten Bericht wird Aeppli kritisiert.  Bild: KEYSTONE

Verletzung des Amtsgeheimnisses

Zürcher Kantonsrat: Strafanzeige gegen «Sonntags-Zeitung» in der Affäre Mörgeli

Die vorgängige Veröffentlichung des Kommissionsberichts zur «Affäre Mörgeli» durch die «SonntagsZeitung» hat ein juristisches Nachspiel: Die zuständige Aufsichtskommission des Zürcher Kantonsrates reicht Strafanzeige wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses ein, wie sie am Montag mitteilte.

Die «SonntagsZeitung» hatte in ihrer Pfingstausgabe aus dem zu diesem Zeitpunkt noch geheimen Bericht zitiert und diesen auch gleich ins Internet gestellt. Zwei Tage später hatte die Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit (ABG) an einer Medienkonferenz über die Untersuchungsergebnisse informieren wollen. Mit der Veröffentlichung brachte die Zeitung die Kommission in Bedrängnis.

Sie entschied noch am selben Tag, die Medienkonferenz um einen Tag, auf Pfingstmontag vorzuverlegen. «Eine Anzeige schien uns der richtige Weg», sagte ABG-Präsident Jörg Kündig auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Dass der Bericht den Medien zugespielt wurde, ist laut Kündig «nicht nur ein Ärgernis, sondern ein Unding».

Im 21-seitigen Bericht wird unter anderem der Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) vorgeworfen, sie habe in der «Affäre Mörgeli» ihre Kompetenzen überschritten. Im Zuge der Affäre kam es bekanntlich zur Entlassung der Uniangestellten Christoph Mörgeli und Iris Ritzmann sowie zum vorzeitigen Rücktritt des damaligen Rektors Andreas Fischer.

Nach Ansicht der ABG soll Aeppli die Entlassung Christoph Mörgelis als Kurator des Medizinhistorischen Museums angeordnet haben. Dies sei nicht in ihrer Kompetenz als Präsidentin des Universitätsrates gelegen. Die Regierungsrätin selbst hatte bestritten, einen solchen Befehl gegeben zu haben. (pma/aeg/sda)



Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Medienkritik

Weshalb die «Weltwoche» den Historiker Philipp Sarasin abschiessen will

Der stellvertretende Chefredaktor der «Weltwoche», Philipp Gut, wirft der Zürcher Historikerin Svenja Goltermann vor, ihre Position durch Sex erworben zu haben. Beweise dafür legt er nicht vor.

Die «Weltwoche» wirft dem Zürcher Historiker Philipp Sarasin vor, seiner heutigen Lebenspartnerin Svenja Goltermann zu einer Professur an der Universität Zürich verholfen zu haben. Die beiden hätten während des Berufungsverfahrens eine Liebesbeziehung unterhalten, Sarasin hätte seine Stellung missbraucht. Das Paar bestreitet die Vorwürfe und hat eine Klage wegen Ehr- und Persönlichkeitsklage eingereicht. Auch Jakob Tanner, ebenfalls Professor an der Uni Zürich, hat gegen die …

Artikel lesen
Link zum Artikel