Christoph Mörgeli
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kontrollmechanismen der Uni haben versagt

Heikler Mörgeli-Bericht wurde breiter gestreut als bisher bekannt

SVP Nationalrat Christoph Moergeli informiert die Medien ueber seine Kandidatur als Rektor der Universitaet Zuerich am Freitag, 16. November 2012 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Bild: KEYSTONE

In der Affäre um den entlassenen Kurator des Medizinhistorischen Museums der Universität Zürich, SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli, tauchen neue Spuren auf. Gemäss einem Bericht der «NZZ am Sonntag» hatte Mörgelis Chef, Flurin Condrau, einen vertraulichen Bericht viel weiter gestreut, als bisher bekannt war.

Bei dem so genannten Akademischen Bericht handelt es sich um das zentrale Dokument, dessen Bekanntwerden die Mörgeli-Affäre auslöste. Seit geraumer Zeit versucht die Zürcher Staatsanwaltschaft abzuklären, wer das Papier im Herbst 2012 dem «Tages Anzeiger» zugespielt hatte. Wie die «NZZ am Sonntag» nun gestützt auf Untersuchungsakten berichtet, hatte Condrau das Papier mindestens vier Personen ausserhalb des Instituts zukommen lassen, darunter einem Ex-Studienkollegen und Chefbeamten der Zürcher Bildungsdirektion und seinem persönlichen Coach in Personalfragen.

Mit zahlreichen anderen Personen, darunter dem Zürcher Staatsarchivar, hatte Condrau sich zudem in der Erstellungsphase des Berichts ausgetauscht. Die Kontrollmechanismen der Universität haben versagt. Während fünf Tagen hatte die Universitätsleitung den Bericht faktisch zur Publikation freigegeben gehabt. Erst später verhängte sie wieder eine Aktensperre. (rey)



Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Anonyme Quellen und Behauptungen: So entstand Mörgelis Afrikaner-Story in der «Weltwoche»

«Afrikaner in der Schweiz – die Fakten» verspricht die neuste Titelgeschichte der «Weltwoche». Doch ein genauer Blick auf den Artikel von Ex-SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli zeigt: Fakten sind im Text Mangelware. Die Stimmungsmache gegen schwarze Menschen stützt sich auf unbelegte Behauptungen und zweifelhafte Zitate ab. Wir präsentieren: 2 anonyme Quellen, 7 Fakten und 10 unbelegte Behauptungen.

Bekannt war er als eine der schärfsten Zungen im Parlament, bis ihn die Zürcher 2015 abwählten: Christoph Mörgeli musste sich ein neues Betätigungsfeld suchen – und fand dies bei der «Weltwoche». Chefredaktor Roger Köppel beförderte Mörgeli vom Kolumnisten zum regelmässigen Autor.

Diese Woche lieferte Mörgeli die Titelgeschichte. Unter dem Titel «Die Schwarzen kommen» befasst er sich mit der «rasch wachsenden Zahl von Afrikanern» in der Schweiz – die beiden Begriffe «Schwarze» und …

Artikel lesen
Link zum Artikel