Christoph Mörgeli
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ARCHIV --- ZUR VERLAENGERUNG DER LEHRBEFUGNIS AN DER UNIVERSITAET ZUERICH FUER CHRISTOPH MOERGELI STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- SVP Nationalrat Christoph Moergeli informiert die Medien ueber seine Kandidatur als Rektor der Universitaet Zuerich am Freitag, 16. November 2012 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Christoph Mörgelis Lehrberechtigung wurde verlängert. Bild: KEYSTONE

Universität Zürich

Mörgeli darf Professor bleiben und Vorlesungen anbieten

SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli darf sich weiterhin Titularprofessor nennen und Lehrveranstaltungen anbieten. Nach einer routinemässigen Überprüfung hat die Universität Zürich dem entlassenen Kurator des Medizinhistorischen Museums die Lehrberechtigung um sechs Jahre verlängert.

Der Entscheid wurde Mörgeli am Donnerstag vom Dekan der Medizinischen Fakultät schriftlich mitgeteilt, bestätigte Mörgeli der Nachrichtenagentur sda einen Bericht der «NZZ am Sonntag».

Die Überprüfung der sogenannten Venia legendi ist im Prinzip eine Formsache. Titularprofessoren werden nicht auf Lebenszeit ernannt, sondern müssen ihre Leistungen in Lehre und Forschung alle sechs Jahre belegen. Bei Mörgeli war die routinemässige Überprüfung im Januar fällig, evaluiert wurden die Jahre 2006 bis 2012.

Eine von zwei Vorlesungen nicht gehalten

Im Vorlesungsverzeichnis sind für das Frühlingssemester zwei Veranstaltungen von Mörgeli aufgeführt. Die eine trägt den Titel «Erzählte Medizingeschichte», die andere «Medizinische Museologie: Erarbeiten einer Ausstellung».

Wie Mörgeli gegenüber der sda sagte, besuchen rund 25 Hörer die Medizingeschichte. «Die andere Vorlesung habe ich nicht halten dürfen», sagte er weiter.

Museum und Institut waren im Herbst 2012 in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit geraten. Damals kam – durch einen Medienbericht angestossen – die Affäre Mörgeli ins Rollen.

Mörgelis neuer Vorgesetzter, Flurin Condrau, hatte dessen Arbeit als ungenügend beurteilt. Die UZH verfügte die Amtseinstellung des Kurators. Ende März 2013 folgte Mörgelis Kündigung. Zudem werden das Medizinhistorische Institut und das dazugehörige Museum neu positioniert.

Die Verlängerung der Venia legendi bedeute nicht, dass die Entlassung von Mörgeli als Kurator rückgängig gemacht werde, teilte die Universität Zürich am Sonntag mit. (pbl/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • kEINKOmmEnTAR 30.03.2014 17:39
    Highlight Highlight Finde es sehr gut dass ihr sachlich bleibt und nicht in die gleiche Hetz-Jagd wie der Blick und 20 Minuten verfällt.
    • Adonis 30.03.2014 20:29
      Highlight Highlight Ein Nörgeli zum z'Mörgeli findet doch auf jede Wett, ein jeder nett. Hätte er doch nur nicht so ein seltsames lachen, so soll er weitermachen als Herr Professor. Aber nicht mehr so laut werden wie ein Kompressor:-)

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