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bild: shutterstock

Warum eine gerade Wirbelsäule besser ist für unseren Organismus

Bei Rücken- oder Nackenbeschwerden wird die Ursache meist in der Wirbelsäule gesucht. Doch die Wirbelsäule kann für weit mehr als für Rückenbeschwerden verantwortlich sein. 

01.04.15, 21:36 02.04.15, 08:56

Roseline bestler / coachfrog

Ein Artikel von

Das Beispiel aus der Praxis

Eine junge Patientin, nennen wir sie Noémie, kommt in die Praxis mit Rückenbeschwerden. Bei der Anamnese erfahren wir, dass die junge Frau sechs Monate zuvor einen Sturz beim Inlineskaten hatte. Sie erholte sich schnell. Erst fünf Monate später begannen starke Beschwerden im unteren Rücken einzusetzen.

Die Untersuchung zeigte, dass Noémie einen Beckenschiefstand hatte (wahrscheinlich durch den Sturz verursacht), eine Rotation im Kreuzbein, sowie eine Blockade in den zwei ersten Halswirbeln (die ganze Wirbelsäule hatte den Beckenschiefstand kompensiert). Dies führte auch dazu, dass sie Schwierigkeiten hatte, sich bei der Arbeit zu konzentrieren. 

Über Coachfrog

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Nachdem wir die Wirbelsäule wieder richtig ausgerichtet hatten, waren sowohl die Rückenbeschwerden, als auch die Konzentrationsstörungen von Noémie verschwunden. 

Die Erklärung

Die Wirbelsäule besteht aus 7 Hals-, 12 Brust-, 5 Lendenwirbeln sowie dem Kreuzbein und dem Steissbein. Die Wirbel sind durch Gelenke miteinander verbunden, so ist sie beweglich. Der Kanal im Inneren der Wirbelsäule ist gefüllt mit Flüssigkeit und beinhaltet die Nerven, welche Organe, Muskel oder andere Körperteile versorgen. 

Durch Zwischenwirbellöcher der Wirbelsäule treten diese Nerven aus. Auftretende Verlagerungen oder Verdrehungen der Wirbel verengen diese Zwischenwirbellöcher, verlagern oder verformen die Bandscheibe. Aufgrund des dadurch entstehenden Drucks wird der austretende Nerv gereizt und der zu versorgende Organismus in seiner Funktion beeinträchtigt. 

Die Autorin

Roseline Bestler ist dipl. Craniosacral-Therapeutin. Sie schreibt regelmässig für coachfrog.ch. bild: zvg

Es können somit z.B. Kopfschmerzen auftreten, Migräne, Schwindel, Konzentrationsstörungen, chronische Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen, Magenbeschwerden, Sodbrennen, Menstruationsbeschwerden, Knie-, Hüfte-, Becken-, Schulter- und Kieferbeschwerden. 

Unsere Empfehlung

  1. Sorgen Sie für Balance in Ihrem Leben, mit gesundem Schlaf, ausgewogener Ernährung und genügend Bewegung im Alltag. 
  2. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Wenn etwas sich nicht gut anfühlt, warten Sie nicht und suchen Sie Unterstützung. 

Sechs Grafiken: So gesund sind die Schweizer

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zuagroasta 01.04.2015 23:08
    Highlight "Beckenschiefstand, wahrscheinlich durch den Sturz verursacht."
    Häh?
    Eine Beinlängendifferenz wäre die wahrscheinlichere Diagnose.
    Simple Schuheinlagen sind auf längere Sicht die geeignetere Therapie,
    als eine alternativmedizinische Behandlungsform, wie die Autorin sie betreibt.
    Ich gehöre nicht unbedingt zu den Verfechtern der Schulmedizin,
    aber als Betroffener in Sachen Rückenproblemen stellt sich mir bei diesem Artikel jedes Haar einzel auf.
    4 3 Melden
  • Zeit_Genosse 01.04.2015 22:22
    Highlight Die zwei Empfehlungen sind unspezifische Allgemeinplätze, die man immer abgeben kann und nicht nur mit der Wirbelsäule in Verbindung bringen kann.
    9 0 Melden

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