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Gegen das PMS ist zwar kein Kraut gewachsen – aber es gibt ein paar Ernährungstipps (Und ja: Du solltest dies auch als Mann lesen!)

Schwankt die Stimmung zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt? Hast du Fressattacken, Gefühlsschwankungen und emotionale Explosionen? Höchstwahrscheinlich ist das prämenstruelle Syndrom – kurz PMS – im Anzug. Hier kommt Hilfe in Form von Ernährungstipps.

Tatiana Gaudimonte / coachfrog



Ein Artikel von

Viele Frauen kennen das Leiden vor den Tagen, bei manchen Frauen äussert es sich stärker, bei anderen schwächer.

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Typisch sind sowohl psychische Symptome wie Stimmungsveränderungen (Reizbarkeit, Angst, Traurigkeit, Aggressivität), Schlafstörungen und niedrige Konzentration als auch körperliche Beschwerden, wie Blähungen, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und schmerzende Brüste. Zusätzlich sind in dieser Zeit einige Lebensmittel fast unwiderstehlich, insbesondere Süssigkeiten und salzige Snacks. Und all das jeden Monat in der zweiten Zyklushälfte.

Augen zu und durch? Auf keinen Fall. Im Folgenden erfährst du, woher diese Symptome kommen – und was du dagegen tun kannst.

Ursachen für das PMS

Die schlechte Nachricht vorneweg: Man weiss eigentlich gar nicht so genau, was die Ursachen des PMS sind. Man spricht auch von einer «multifaktoriellen Erkrankung», weil man davon ausgehen kann, dass mehrere Faktoren für die Beschwerden verantwortlich sind.

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Die richtige Ernährung zeigt Wirkung

Die Beschwerden und Symptome können ganz verschieden sein und lassen sich nicht an einer Hand abzählen. Wir listen hier die häufigsten auf und geben dir Ernährungstipps, welche dir in diesen Tagen Abhilfe verschaffen.

Blähungen

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Nicht nur dein Gemüt kann sauer sein, sondern auch dein Körper. Säurebildende Lebensmittel können Blähungen verursachen und dein ohnehin schweres Leid noch unangenehmer machen. Es mag nicht einfach klingen, besonders während diesen Tagen, aber verzichte auf Pizza und alle anderen Säurebomben für deinen Körper. Stattdessen achte dich auf eine basische Ernährung. Obst, Salat und Gemüse sind das richtige für dich und basische Fussbäder wirken übrigens nicht nur entspannend, sondern auch entgiftend.

Wassereinlagerungen

In der zweiten Zyklushälfte klagen viele Frauen über Wassereinlagerungen. Du fühlst dich aufgeschwollen und unbeweglich. Es mag vielleicht paradox klingen, aber Wasser wirkt den Wassereinlagerungen entgegen. Gewichtszunahme und schwere Beine nach dem Eisprung müssen also nicht zwingend sein. Wichtig ist, dass du genügend trinkst, am besten 1,5 bis 2 Liter am Tag. Neben Wasser wirken auch Kräutertees mit Brennnessel und Birke entwässernd.

Kopfschmerzen

Wenn der Kopf schmerzt und du ständig gereizt bist, solltest du auf Fertiggerichte verzichten und beim Kochen keine Bouillonwürfel verwenden. Beides enthält Glutamat, das deine Laune und das Brummen im Kopf verschlimmert.

Magnesium wirkt entspannend und hilft dir, die lästigen Kopfschmerzen und die Überempfindlichkeit zu lindern. Das Mineral ist in grünem Blattgemüse wie Spinat und Salat sowie in Mais, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten enthalten. Auch Magnesium-Tabletten 7 bis 10 Tage vor der Menstruation verschaffen dir Abhilfe.

Schlaflosigkeit

Auch Schlaflosigkeit tritt häufig in der zweiten Zyklushälfte ein. Durch die Ruhelosigkeit werden die anderen Symptome des PMS belastender und das Gefühl von Abgeschlagenheit überkommt einen.

Bei Schlafproblemen sind die Vitamine B3 und B6 sehr hilfreich, denn sie fördern die Synthese von Serotonin, dem Entspannungshormon. Die zwei Vitamine sind vor allem in Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Getreiden, Bananen, Tomaten, Kartoffeln, Karotten, Spinat und Fisch vorhanden.

Bauchkrämpfe

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Du solltest während dieser empfindlichen Zeit auf Kaffee, Cola, Alkohol und Zigaretten verzichten. Die ungesunden Gewohnheiten belasten den Körper zusätzlich. Durch das Rauchen wird die Durchblutung des Gewebes verringert, wodurch die Krämpfe verstärkt werden.

Als Erste-Hilfe-Mittel für den Bauch gegen die Krämpfe kann Wärme helfen. Eine Wärmeflasche, ein warmes Kirschkissen oder ein warmes Bad regen die Durchblutung an und lindern Krämpfe.

Heisshunger auf Süsses

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Um das Verlangen nach Süssigkeiten und Snacks zu reduzieren, ist es wichtig, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Dazu sind 5 bis 6 kleine Mahlzeiten anstelle der drei Hauptmahlzeiten am Tag empfehlenswert. Auch sollest du darauf achten, dass du vor allem Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu dir nimmst. Sie verändern den Blutzuckerspiegel nur moderat und halten dich somit länger satt.

Am Morgen ist es sehr wichtig, den Tag mit einem guten Frühstück zu starten: Geniesse zum Beispiel eine Schale Vollkorngetreide mit Naturjoghurt und Früchten oder einen Orangensaft mit einem Rührei.

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chirschi 25.11.2015 11:20
    Highlight Highlight Sorry, liebe Frau Gaudimonte / coachfrog-Team, aber gegen PMS ist sehr wohl ein Kraut gewachsen: Der Mönchspfeffer, aus der Familie der Eisenkrautgewächse.
    Bekannt seit der Antike bei PMS und Regelrhythmusanomalien , wirkt dopaminerg und prolaktinsenkend, schon mal was davon gehört? Ich mein', die Ernährungstipps sind ja ansonsten okay, der Artikel aber sehr dürftig...
    • Tatiana Gaudimonte 26.11.2015 22:58
      Highlight Highlight Liebe Chirschi,
      Der Titel nicht von mir stammt und ist etwa irreführend.
      Laborversuche haben gezeigt, dass Zubereitungen aus Mönchspfefferfrüchten regulierend in den weiblichen Hormonhaushalt eingreifen können. Außerdem bewirken die Inhaltsstoffe, dass weniger Prolaktin freigesetzt wird. Dieses Hormon regt unter anderem die Milchbildung in der Brust an.
      Es kann jedoch auch bei bestimmten Störungen erhöht sein, die den weiblichen Zyklus betreffen. (folgt...)
    • Tatiana Gaudimonte 26.11.2015 22:59
      Highlight Highlight So vermuten Forscher, das Schmerzen in der Brust zum Teil durch erhöhte Prolaktinspiegel im Körper verursacht werden. Ebenso kann Prolaktin eine Rolle spielen, wenn die Monatsblutung unregelmäßig auftritt oder es davor zu Beschwerden kommt. Mönchspfeffer soll dagegen helfen. Allerdings fehlen bislang aussagekräftige Studien, die solche Wirkungen belegen.
      Liebe Grüße,
      Tatiana Gaudimonte
    • chirschi 27.11.2015 09:12
      Highlight Highlight Liebe Frau Gaudimonte

      Vielen Dank dass sie sich die Zeit nehmen, um zu antworten.
      Meinen ersten Kommentar habe ich tatsächlich aus Ärger über den Titel verfasst, da er Frauen mit einem durchaus ernst zunehmendem Leiden vorgaukelt, man könne gegen dieses Leiden nichts unternehmen. (Ausser einige Ernährungstipps befolgen). Ich finde das äussert verwerflich, den als Person des Gesundheitswesens sollte man keine Patienten, oder hier Leserinnen, irreführen. Deshalb habe ich auch darauf reagiert, egal wer den Titel nun gesetzt hat.

      (folgt...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dysto 25.11.2015 08:28
    Highlight Highlight Ich hab fast immer Lust auf Süsses und schlafe ab und zu schlecht. Der Rest ist mir wenig bekannt, höchstens mal ein Ziehen im Bauch kurz vor der Monatsblutung. Somit weiss ich oft gar nicht, in welchem Zyklusteil ich mich gerade befinde oder ob es Zusammenhänge gibt. Ist das schlecht?
    • Tatiana Gaudimonte 26.11.2015 23:07
      Highlight Highlight Liebe Dysto,
      Lust aus Süsses und Schlafstörungen können verschiedene Ursachen haben. Ich empfehle, eine genaue Erklärung zu finden, um eine wirksamere Bekämpfung dieser Beschwerden zu ermöglichen.
      Liebe Grüße,
      Tatiana Gaudimonte

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