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Ruck, zuck ein paar Pfunde verlieren? Klingt gut – ist aber eher ungesund.

Schnell ein paar Kilos verlieren? 3 Gründe, weshalb du die Finger von Crashdiäten lassen solltest

Stefanie Weber / coachfrog



Ein Artikel von

Ziel einer Crashdiät ist es, innerhalb kürzester Zeit überschüssige Kilos zu verlieren. Dies bedeutet eine radikale Umstellung der eigenen Essgewohnheiten, beschränkt auf eine minimale Auswahl an Lebensmitteln. Doch diese Methode birgt negative Konsequenzen, welche sich auf unseren gesamten Mechanismus auswirken. Hier findest du drei Erklärungsansätze, die aufzeigen, weshalb du Abstand von Crashdiäten halten solltest.

1. Der Körper wird auf Entzug gesetzt – und leidet

Durch den starken Wasserverlust während der Crashdiät kann es zu Kopfschmerzen und Schwindelanfällen kommen. Der Mangel an Nährstoffen macht sich besonders bei Nägeln und Haaren schnell bemerkbar. Sie werden brüchig und spröde, was in weiterer Folge zu massivem Haarausfall führen kann.

Es kann ausserdem zu unangenehmen Symptomen wie Mundgeruch oder starkem Zahnfleischbluten kommen. Durch den diätbedingten Verlust von Eiweiss, welches für den Muskelaufbau und deren Erhalt verantwortlich ist, fehlen dem Körper die benötigten Kräfte, um auch mit sportlicher Aktivität etwas gegen die Fettpölsterchen zu tun.

Die Autorin

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Stefanie Weber ist Diplom Ernährungsberaterin. bild: zvg

2. Seelisches Ungleichgewicht

Wer eine Crashdiät macht, will sich in kürzester Zeit attraktiver fühlen. Trotz anfänglich schneller Erfolge bei der Gewichtsabnahme bleiben die Glückshormone oft aus. Der ständige Hunger und die einseitige Ernährung schlagen aufs Gemüt und lassen die Laune schnell einmal umschlagen. Dies wirkt sich auch auf unser Umfeld aus. Zusätzlich kann die Antriebslosigkeit, welche aus der mangelnden Energiezufuhr resultiert, zu verstärkt emotional aufgeladenen Situationen führen. Anzeichen für die psychischen Auswirkungen einer Crashdiät sind:

Langfristig belastend ist besonders das ernüchternde Resultat einer Crashdiät, da nach einiger Zeit meist nichts mehr von den anfänglichen Ergebnissen sichtbar ist.

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3. Der Jo-Jo-Effekt lässt grüssen

Die Gewichtszunahme nach einer Crashdiät ist nahezu unumgänglich. Sie setzt ein, weil der Körper während der Diät den Energieumsatz herunterfährt und im Anschluss die zugeführte Energie verstärkt einspeichert. Der Körper befindet sich dann in einem Modus, indem er sich für knappe Zeiten wappnet.

Da der Erfolg einer Crashdiät nur sehr kurzfristig anhält, gerät man häufig in Versuchung, kurz darauf wieder eine neue Diät auszuprobieren. Dies führt zum wohlbekannten Jo-Jo-Effekt, wo sich gewohntes Essverhalten und Crashdiäten in Folge abwechseln.

Fazit:

Die Crashdiät ist keine langfristige Methode und kann neben einem seelischen Ungleichgewicht auch zu gesundheitlichen Schäden führen. Wenn du also dein Gewicht wirklich reduzieren willst, lohnt es sich, die Ernährung langfristig umzustellen und Crashdiäten zu meiden. Für ein anhaltendes Ergebnis solltest du nicht mehr als 0,5 - 1 kg in der Woche verlieren. Zusätzlich ist es wichtig, dass du dich gesund und ausgewogen ernährst und regelmässig bewegst. So purzeln deine Pfunde und du fühlst dich trotz Diät noch frisch und vital.

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Du achtest auf Kalorien? Schön. Möchtest du nun Avocado oder Nutella?

Vor Kurzem erzeugte dieser Instagram-Post einiges an Aufruhr:

Ha.

Prompt folgten Reaktionen wie ...

... oder:

Es war erstaunlich, wieviele Gesundesser sich hier offenbar getriggered fühlten. Avocado soll schlecht sein?

Der Grund, weshalb viele Diät- und Fitness-Gurus genervt waren, liegt auf der Hand: 

Nun, Graeme Tomlinson aka The Fitness Chef (ha!) gehört selbst zur Diät/Fitness-Industrie, doch er plädiert für mehr Common Sense und für weniger Hype. So ging es im Avocado-Post nicht darum, …

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