Dario Cologna
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Cross country skiing skiathlon gold medalist Switzerland's Dario Cologna poses with his medal in front of the Olympic Flame on the top of the Olympic cauldron after the victory ceremony of the men's cross country skiing skiathlon at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi on the medal plaza in the Olympic Park, in Sochi, Russia, on Sunday, February 9, 2014. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Fünf weitere Gelegenheiten

Es bleibt nicht bei einer Medaille – in diesen Rennen will Cologna nochmals zuschlagen

Sechs Langlauf-Wettbewerbe stehen in Sotschi auf dem Programm – und Dario Cologna hat sie aus Schweizer Sicht perfekt lanciert. Kann er nach Gold im Skiathlon nachdoppeln? So stehen seine Chancen.



Mit seinem Sieg über 30 Kilometer mit Ski- und Technikwechsel hat Dario Cologna die Olympischen Spiele in Sotschi aus Schweizer Sicht lanciert. Der Münstertaler hat ein Sportmärchen geschrieben und drei Monate nach seinem Bänderriss im rechten Fuss die Goldmedaille errungen.

Sein weiteres Programm in Russland hat Cologna noch nicht definiert. «Der Druck ist weg, die Form ist da», resümiert er zuversichtlich.

Holt Dario Cologna nach dem Skiathlon-Sieg noch eine Medaille?

Dienstag, 11. Februar: Sprint (Skating)

«Auch im Sprint habe ich Chancen», ist Cologna überzeugt. In dieser Disziplin weist der 27-Jährige aber nach seiner Fussverletzung noch Defizite auf. Cologna fehlte bislang die Zeit, um die Explosivkraft intensiv trainieren zu können. Die olympische Strecke dürfte dem Allrounder liegen. Vor einem Jahr musste sich Cologna bei der Hauptprobe im Weltcup nur dem Norweger Petter Northug geschlagen geben.

In keiner anderen Langlauf-Disziplin kommen so viele Athleten für eine Medaille in Frage. Cologna ist ein gewiefter Taktiker und kann sich auch rasch erholen zwischen den Heats. Doch ein kurzer Moment der Unachtsamkeit genügt und der Medaillentraum ist weg.

Prognose: Cologna schafft es nicht aufs Podest. Die Sprint-Spezialisten, die sich ausschliesslich auf diesen Bewerb fokussiert haben, sind stärker.

epa03563809 Winner Petter Northug of Norway (R) and Dario Cologna of Switzerland (C) react after crossing the finish line during Men 1.8 Free Sprint Final at the FIS Cross Country World Cup at Laura Cross Country and Biathlon Center in Sochi  Krasnodar region, Russia, 01 February 2013.  EPA/YURI KOCHETKOV

Der Sprint in Sotschi vor einem Jahr: Qualifikationssieger Cologna muss sich nur seinem ewigen Rivalen Petter Northug geschlagen geben. Bild: EPA

Freitag, 14. Februar, 15 km (klassisch)

In dieser Disziplin mit Einzelstart tritt Dario Cologna als Titelverteidiger an. Vor vier Jahren in Vancouver «panierte» er seine Gegner regelrecht. In der Skatingtechnik (wie beim Goldlauf 2010) ist der Bündner stärker einzustufen als in der klassischen Technik, doch einen grossen Unterschied wird dies nicht ausmachen.

Prognose: Wenn seine Servicemänner nicht verwachsen, holt sich Cologna die zweite Medaille.

Switzerland's Dario Cologna poses with the gold medal at the medal ceremony of the men's 15 km free technic cross country competition at the XXI Olympic Winter Games Vancouver 2010 in the Whistler Olympic Park in Whistler near Vancouver, British Columbia, Canada, pictured on Monday, February 15, 2010. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Historisch: Dario Cologna wird 2010 als erster Schweizer Langläufer Olympiasieger. Bild: Keystone

Sonntag, 16. Februar, Staffel 4 x 10 km

Im Winter 2010/11 gewann erstmals in der Geschichte eine Schweizer Männerstaffel ein Weltcuprennen. Toni Livers, Dario Cologna, Remo Fischer und Curdin Perl reisten danach voller Zuversicht an die WM nach Oslo und waren bitter enttäuscht, als sie im Ziel bloss auf Rang neun waren.

Prognose: Alleine kann es Cologna nicht richten und seine Teamkollegen sind in diesem Winter viel zu schwach. Die Medaillenchance ist gleich null.

From left, Dario Cologna, Remo Fischer, Curdin Perl, and Toni Livers, of Switzerland, celebrate after winning the Men's 4x10 km Cross Country relay race at the La Clusaz's World Cup event, in La Clusaz, French Alps, Sunday, Dec. 19, 2010. (AP Photo/Laurent Cipriani)

Cologna, Fischer, Perl und Livers feiern in La Clusaz (Frankreich) den historischen ersten Sieg einer Schweizer Staffel. Bild: AP

Mittwoch, 19. Februar, Teamsprint (klassisch)

Zwei Brüder für ein Halleluja? Der vier Jahre jüngere Gianluca Cologna hat sich mit einem dritten Rang im Klassik-Sprint in Asiago (Italien) für den Teamsprint qualifiziert. Weil pro Nation nur ein Paar antreten kann, ist die Konkurrenz weniger gross als im Einzelsprint.

Prognose: Die beiden Colognas scheitern knapp. Die Russen, Norweger und Schweden sind stärker.

Nikita Kriukov, center, of Russia, winner of a cross-country ski, men's World Cup Sprint event, poses on the podium with second placed Kazakhstan's Alexey Poltoranin, left, and third placed Gianluca Cologna, of Switzerland, in Asiago, northern Italy, Saturday, Dec. 21, 2013. (AP Photo/Felice Calabro')

Gianluca Cologna (rechts) lief in diesem Winter erstmals aufs Weltcup-Podest. Bild: AP

Sonntag, 23. Februar, 50 km (Skating)

Die Königsdisziplin wird in Sotschi im Massenstart ausgetragen. Dario Cologna hat ein Trauma aus Vancouver zu verarbeiten. Auf dem Weg zu einer fast sicheren Medaille geriet er damals in der letzten Kurve ins Straucheln, stürzte und wurde nur Zehnter.

An den letzten Weltmeisterschaften war er zwar der stärkste Läufer, doch er gewann nur Silber. Zu spät hatte das Feld auf die frühe Attacke des Schweden Johan Olsson reagiert, so dass der Skandinavier nicht mehr einzuholen war und einen grandiosen Solosieg feierte.

Prognose: Cologna hat mit dem Fünfziger eine Rechnung offen und die begleicht er in Sotschi. Nach dem ersten Rennen der Spiele wird er auch das letzte gewinnen.

JAHRESRUECKBLICK 2013 - SPORT - Dario Cologna of Switzerland skis behind Johan Olsson of Sweden on the last meters of the men's 50 km classic mass start race at the FIS Nordic Skiing World Championships in Lago di Tesoro, Val di Fiemme, Trentino, Italy, Sunday, March 3, 2013. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

WM 2013: Olsson jubelt, Cologna bleibt «nur» Silber. Bild: Keystone

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