Deutschland
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Mit dem Einsatz mehrerer Wasserwerfer beendet die Polizei am fruehen Sonntagmorgen, 13. September 2009, das Schanzenfest im Schanzenviertel in Hamburg. Nach dem Strassenfest hatten mehrere Hundert Personen in der Nacht eine Polizeiwache angegriffen.  (AP Photo/Markus Scholz) -- Police use water canons to end excesses after the so-called Schanzenfest street festival in Hamburg, northern Germany, early Sunday Sept. 13, 2009. Several hundred persons clashed with police forces following the festival that had started peacefully. (AP Photo/Markus Scholz)

Ein Wasserwerfer der älteren Generation im Einsatz in Deutschland Bild: AP

Peinliche Panne

Polizisten beschädigen eigenen Wasserwerfer mit Eiern

Sie kommen aus Österreich und kosten 900'000 Euro pro Stück: Thüringer Polizisten wollten ihren neuen High-Tech-Koloss «WaWe10» testen – und bewarfen das Fahrzueg mit Eiern, Tennisbällen und Plastikflaschen. Der Schaden war immens.

Ein Artikel von

Spiegel Online

 Es sollte wohl so etwas wie ein Triumphzug werden: Die Polizeiführer von Thüringen sollten von den Fähigkeiten des neuen Wasserwerfers «WaWe 10» überzeugt werden. Und was kann wohl mehr beeindrucken, als eine realistische Vorführung? Beamte der Bereitschaftspolizei übernahmen die Rolle von gewaltbereiten Demonstranten und attackierten den 33-Tonnen-Koloss mit Wurfgeschossen.

Statt echte Steine, Bierflaschen oder gar Molotow-Cocktails, wie sie bei Demonstrationen oder nach Fussballspielen gegen die Polizei geschleudert werden, verwendeten die Polizisten allerdings «neben Eiern auch Tennisbälle und halb gefüllte PET-Flaschen (0,5 l)», wie die Landespolizeidirektion dem MDR zufolge mitteilte. Peinlich daran war nur: Dadurch ist es offenbar «zu drei faustgroßen Schäden an der Polycarbonat-Panzerverglasung des Einsatzfahrzeuges» gekommen.

Ein solches Schadensbild sei nicht nachvollziehbar, erklärte die Landespolizeidirektion laut MDR. Das Thüringer Innenministerium liess sogar mitteilten, dass ein solcher Schaden bundesweit noch nicht vorgekommen sei. Eine entsprechende Schadensmeldung sei bereits an das Bundesinnenministerium geschickt worden. Denn bezahlt hat den High-Tech-Wasserwerfer mit einem 10'000-Liter-Tank der Bund.

Ganz offiziell hat das Bundesinnenministerium den österreichischen Hersteller Rosenbauer um eine Stellungnahme gebeten. Schließlich hat der Bund bei der Firma für die Bundespolizei und die Länder insgesamt 78 Wasserwerfer von besagtem bestellt. Stückpreis: 900'000 Euro. Die Landespolizeidirektion sieht die Einsatzbereitschaft des Wasserwerfers durch die Schäden nicht beeinträchtigt.

Allerdings werde im Juli ein Sachverständiger entscheiden, ob die Frontscheibe ausgetauscht werden muss. Der neue Thüringer Wasserwerfer ist seit seiner Indienststellung im Herbst 2013 dreimal im Einsatz gewesen. Steine sollen dabei nicht geflogen sein. (nck)



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