Digital kompakt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
(FILES) This May 15, 2012 file photo shows the sign at the entrance to the Facebook main campus in Menlo Park, California.  Facebook tightened the reins on October 2, 2014 on its research methods in the wake of an outcry by members who felt manipulated by a secret study into how posts affect moods. The world's biggest social network announced that a panel of senior personnel from a range of teams was created to review proposed research projects, which will go through advanced scrutiny to make certain they fall within acceptable guidelines.

Bild: AFP

Internet

Brüssel erlaubt Facebook die Übernahme von WhatsApp



Grünes Licht für die Übernahme des Nachrichtendienstes WhatsApp durch Facebook: Das soziale Netzwerk darf die beliebte Anwendung für Smartphones ohne Auflagen übernehmen, entschied die EU-Kommission am Freitag in Brüssel.

Zwar bieten beide Unternehmen Apps für Mobiltelefone an, durch die Konsumenten miteinander Textnachrichten oder Fotos austauschen können. Die beiden Dienste seien aber «keine engen Wettbewerber», zudem gebe es auch nach einem Zusammenschluss noch eine grosse Auswahl an Alternativen, begründeten die Brüsseler Wettbewerbshüter den Beschluss.

«Facebook Messenger und WhatsApp sind zwar zwei der beliebtesten Apps, aber die meisten Menschen nutzen ohnehin mehr als eine App», sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. «Wir haben die geplante Übernahme sorgfältig geprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie den Wettbewerb auf diesem dynamischen, expandierenden Markt nicht beeinträchtigen wird.»

Facebook hatte im Februar den Kauf von WhatsApp angekündigt. Das soziale Netzwerk will 19 Mrd. Dollar in bar und in Aktien zahlen. Die US-Behörden hatten im April schon grünes Licht gegeben. Der Kauf ist Facebooks bisher grösste Übernahme. Dadurch dürfte der Konzern auf dem Markt mit mobilen Angeboten noch stärker werden. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Du «gefällst mir» nicht: Wie der Nicht-Like unsere Beziehungen verändert

Na? Heute schon das Foto der Kollegin absichtlich nicht geliked? 

Solange wir in einer Gesellschaft leben, in der Likes, Retweets und Shares als Messlatte für unser eigenes Ego gelten, kann eines nicht ignoriert werden: der Nicht-Like.

«Wie?», wird manch einer jetzt fragen.

«Etwas, das nicht stattfindet, kann doch kaum Bedeutung zugeschrieben werden?»

Und ob.

Man denke nur an Ghosting. Eine Praxis, bei der ein Gegenüber seinem Gesprächspartner aus verschiedensten Gründen nicht mehr antwortet («Hallo, was ist denn los mit dir?»), seine Anrufe ignoriert …

Artikel lesen
Link zum Artikel