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Raubkopie Raubkopierer Filmindustrie Symbolbild

Stachel im Fleisch der Filmindustrie: Raubkopien (Symbolbild). Bild: Shutterstock

Film ins Internet gestellt

Fast drei Jahre Haft für Raubkopierer



Ein britischer Raubkopierer muss 33 Monate ins Gefängnis, weil er den US-Actionfilm «Fast & Furious 6» heimlich gefilmt und ins Internet gestellt hat. Wie britische Medien am Samstag berichteten, wurde die illegale Kopie des Streifens 779'000 Mal kostenfrei heruntergeladen. Die Hollywood-Produktionsfirma Universal Pictures hatte über die britische Föderation gegen Copyright-Diebstahl (FACT) geltend gemacht, dass ihr ein geschätzter Verlust von 2,3 Millionen Pfund (3,5 Millionen Franken) entstanden sei. 

Der 25-jährige Programmierer gestand vor dem Gericht im mittelenglischen Wolverhampton, Kopien des Films illegal verteilt zu haben. Er bezifferte den Erlös aus dem Verkauf der Kopien auf etwa 1000 Pfund – rund 1,50 Pfund pro Kopie. Der Richter nannte sein Vorgehen «dreist und arrogant.» Es gehe nicht in erster Linie um den persönlichen Profit. Die Ernsthaftigkeit des Falls liege in dem Schaden für die «Filmindustrie als Ganzes», sagte der Richter bei der Verurteilung am Freitag. (sda/dpa)

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Lohnen sich 33 Monate Gefängnis dafür? Urteilen Sie selbst: der Trailer zu «Fast & Furious 6». Video: Youtube/KinoCheck

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