Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Ohne (weitere) Worte. screenshot: twitter

Update-Horror bei Windows 10 – es kann nur noch besser werden

Am Ende eines schlimmen Update-Jahres verspricht der Windows-Konzern Besserung. Die Probleme erinnern an einen grossen Rivalen.



In der (menschlichen) Erinnerung ist alles nur halb so schlimm. Oder sogar noch besser.

Wo lag überhaupt das Problem?

Umfrage

Mit welcher System-Software läuft dein Computer?

  • Abstimmen

4,258 Votes zu: Mit welcher System-Software läuft dein Computer?

  • 35%Windows 10 Pro
  • 27%Windows 10 Home
  • 8%Ein altes Windows (7, XP ...)
  • 21%Es ist ein Mac
  • 7%Linux
  • 3%Weiss nicht 😳

Nun, liebe Redmond-Fans, wir müssen reden:

Microsoft hat's verkackt

Gemeint ist nicht die neue Hardware. Da brilliert der US-Konzern oder liefert zumindest solide Upgrades.

Gemeint ist Windows 10.

Die User eines anderen Systems oder von Uralt-Windows konnten sich dieses Jahr ins Fäustchen lachen. Und aus sicherer Distanz beobachten, wie die neueren Microsoft-Maschinen ein ums andere Mal ins Schleudern gerieten.

The Verge erinnert an die schlimmsten Update-Turbulenzen im ersten Halbjahr 2018:

Es sollte nicht besser kommen in der zweiten Jahreshälfte. Der vergangene Monat sei für Microsoft «ein Desaster» gewesen, kommentiert die «Süddeutsche Zeitung»:

Randnotiz: Die IT-Probleme, die am Mittwoch den Schweizer Bahnverkehr massiv beeinträchtigten, gehen nicht auf ein Windows-10-Update zurück. Dies könne als Ursache ausgeschlossen werden, sagte ein SBB-Sprecher.

Microsoft verspricht (endlich) Besserung

An dieser Stelle gilt in Erinnerung zu rufen, dass Microsoft alle sechs Monate ein grosses Update für Windows 10 veröffentlichen will. 2018 wurden beide verhauen.

Ergänzt werden die System-Updates durch regelmässige monatliche Sicherheitsupdates am Patch Tuesday. Doch auch da habe es grössere Pannen gegeben, erinnert die «Süddeutsche Zeitung». «Programme starten nicht mehr, inkompatible Treiber machen Teile der Hardware unbrauchbar, teilweise muss das ganze System neu aufgesetzt werden.»

Ende Juli dieses Jahres schrieb die renommierte unabhängige Software-Expertin Susan Bradley einen offenen Brief an den Microsoft-Chef Satya Nadella. Ihr alarmierender Befund, der ausgerechnet zum Jubiläum von Windows 10 kam:

«Heute, da Windows 10 drei Jahre alt wird, schreibe ich an Sie, um sicherzustellen, dass Sie sich der Unzufriedenheit Ihrer Kunden mit den in den letzten Monaten für Windows-Desktops und -Server veröffentlichten Updates bewusst sind. Insbesondere die Qualität der im Juli veröffentlichten Updates hat die Kunden in eine Zwickmühle gebracht: Updates installieren und sich mit Software-Problemen konfrontiert sehen oder Updates nicht installieren und die Maschinen angreifbar lassen.»

quelle: computerworld.com

Dreieinhalb Monate – und weitere Update-Pannen später – kündigt Microsoft über einen hochrangigen Manager an, dass vieles besser werde. Im Firmenblog schreibt Michael Fortin, der für die Windows-Sparte zuständig ist:

«Wir arbeiten an vielen Fronten, um sicherzustellen, dass unsere Kunden die beste und sicherste Erfahrung unter Windows haben. Während wir positive Trends sehen, hören wir auch deutlich die Stimmen unserer Nutzer, die mit frustrierenden Problemen konfrontiert sind, und wir verpflichten uns, mehr zu tun.»

Michael Fortin, Vizepräsident Microsoft quelle: blogs.microsoft.com

Gleichzeitig versucht das Unternehmen zu beschwichtigen. Die Update-Probleme werden kleingeredet und es wird gesagt, dass relativ wenig Kunden betroffen waren.

Die von Kunden gemeldeten «Zwischenfälle» seien seit 2015 stetig zurückgegangen, versichert Microsoft

Image

User als Versuchskanichen

Microsofts Problem sei nicht die Häufigkeit, mit der der Konzern Windows-Updates veröffentliche, titelte der renommierte Tech-Blog Ars Technica im Oktober.

Image

screenshot: arstechnica.com

Kurz gesagt: Die Ursachen seien vielschichtig und lägen nicht bei den kürzeren Veröffentlichungszeiträumen, sondern bei einer verbesserungswürdigen Fehlerkultur.

Die Schwierigkeiten hätten sich im Zuge des modernisierten Windows-Entwicklungsprozesses verstärkt: Seit ein paar Jahren verfolge Microsoft bei seiner Software die Geschäftsstrategie: Windows as a Service. Das Unternehmen wollte so besser auf Kunden- und Marktbedürfnisse eingehen und den Usern verbesserte neue Funktionen früher bieten.

«Das Problem mit ‹Windows as a Service› ist die Qualität.»

Urteil des Microsofts-Kenners Peter Bright quelle: arstechnica.com

Oft werde nicht oder kaum getesteter Programmcode in Windows implementiert, kritisierte Ars Technica. Es bleibe wenig Zeit, um Fehler zu erkennen und zu beseitigen.

Windows laufe auf Hunderttausenden unterschiedlichen Notebooks und Desktop-PCs von Tausenden Herstellern mit jeweils eigenen Treibern, fasst die «Süddeutsche Zeitung» die schwierige Ausgangslage zusammen. «Es gibt nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten, und es ist unmöglich, jede denkbare Variante vorab durchzuspielen.»

Zudem habe Microsoft vor vier Jahren einen Teil seiner professionellen Tester entlassen, die genau für solche Qualitätskontrollen (vor Veröffentlichung) zuständig waren.

FILE- In this May 7, 2018, file photo Microsoft CEO Satya Nadella looks on during a video as he delivers the keynote address at Build, the company's annual conference for software developers in Seattle. Microsoft is requesting the Federal Election Commission's advisory opinion to make sure Microsoft's new free package of online account security protections for

Was sagt Satya Nadella? Der vielgelobte Microsoft-Chef hat sich bislang nicht zu den jüngsten Software-Problemen geäussert.  Bild: AP

Mit Windows 10 setzt Microsoft zudem vermehrt auf Kunden als Versuchskaninchen, wie es auch Apple tut (dazu gleich mehr). Wobei aber in erster Linie die unabhängigen Entwickler gefordert sind, Fehler frühzeitig zu melden.

Eigenlob, statt konkreter Massnahmen

Zwar erhalten sogenannte Windows-Insider die Updates vorab und testen sie, bevor sie für die Hunderten Millionen «normalen» Windows-10-Nutzer freigegeben werden: Doch seien mehr als zehn Millionen freiwillige Betatester offenbar nicht genug, kommentiert die «Süddeutsche».

Windows-Chef Michael Fortin lobt in seinem aktuellen Blog-Beitrag die bisherigen Qualitätskontrollen und verrät nicht, was das Unternehmen besser machen will.

Eine Reihe von Blog-Posts und eine verbesserte Kommunikation sei ein Anfang, kommentiert The Verge. Aber es gebe noch mehr zu tun, um Windows 10 selbst aufzupolieren. Es klinge so, als wäre sich Microsoft bewusst, dass es nicht alle sechs Monate grosse neue Funktionen einbinden müsse und sich stattdessen lieber auf die Verbesserung einiger der bereits vorhandenen Funktionen konzentriere.

Tatsächlich hat sich Microsoft mit zwei grossen Windows-Updates pro Jahr mehr aufgeladen als manche Konkurrenten: Apple bringt traditionell im Herbst eine neue Software-Generation für Mobilgeräte und übrige Computer heraus. Bei Android gibts ebenfalls ein grosses Update pro Jahr.

Linux macht's vor

Ars Technica hält mit Blick auf Linux fest, dass es auch schneller funktionieren könne: Ubuntu sehe zwei Veröffentlichungen pro Jahr vor, und Googles Chrome OS, wie sein Chrome-Browser, erhalte alle sechs Wochen Updates.

Und auch Microsoft-intern gebe es über den Betriebssystem-Bereich hinaus durchaus Abteilungen, die mehrere Software-Updates pro Jahr problemlos schaffen: So habe etwa das Office-Insider-Programm einen monatlichen Kanal, der den Office-Benutzern jeden Monat neue Funktionen zur Verfügung stelle, ohne zu viele Beschwerden zu generieren.

Bei Windows stellt sich Microsoft nun offenbar auf den Standpunkt, dass vor allem Profi-User eigenhändig System-Updates anstossen sollten. Das Techportal Neowin kritisiert diese Darstellung in einem Leitartikel scharf: Wenn nun gesagt werde, dass jeder, der aktiv nach Updates suche, ein «fortgeschrittener Benutzer» sei, stimme dies nicht: 

«Seit Jahren betont das Unternehmen, dass wir alle unsere PCs aktualisieren sollten, damit sie so sicher wie möglich sind. Nun, anscheinend, ist diese Option nur für fortgeschrittene Benutzer da, die bereit sind, ein Risiko einzugehen.»

Es sei wahrscheinlich am besten, sich von der automatischen Software-Aktualisierung fernzuhalten. Updates, die der Computer benötige, könnte man ja manuell installieren.

Die grosse Gefahr: Wenn User Update-müde werden, bleiben selbst bedrohliche Sicherheitslücken (zu) lange offen.

Was normale Windows-User tun sollten

Wer die Pro-Version von Windows 10 besitze, könne Software-Aktualisierungen eine Zeit lang verzögern, hält die «Süddeutsche Zeitung» fest. Dazu gilt es, System-Einstellungen zu ändern (> «Update und Sicherheit» > «Erweiterte Einstellungen»).

Mit der Home-Version von Windows 10, die auf den meisten Rechnern vorinstalliert sei, falle dies deutlich schwerer. Man müsse Einträge in der Registrierungsdatenbank («Registry») ändern, das Netzwerk «als getaktete Verbindung» festlegen oder auf Programme von Drittherstellern zurückgreifen. Dies alles sei nur erfahrenen Usern zu empfehlen.

Was normale User tun sollten:

Auch Apple hat Pannenjahre hinter sich

Bleibt angesichts von Microsofts 2018er Update-Desaster an die Parallelen zum Rivalen Apple zu erinnern.

Der iPhone- und Mac-Hersteller hatte ebenfalls öffentliche Software-Testprogramme lanciert: 2014 für macOS (OS X Yosemite), 2015 dann für iOS (ab iOS 8.3). Dies, nachdem die Einführung von iOS 8 holprig verlaufen war (und das Update auf iOS 8.0.1 zurückgezogen werden musste).

Bei iOS 9 wollte sich Apple auf die Zuverlässigkeit konzentrieren und dafür auf neue Funktionen verzichten. Das schien auch zu gelingen, bis zwei Jahre später iOS 11 folgte.

2017 ging erneut als Software-Krisenjahr in die Geschichte ein. Beim Mac-Betriebssystem (macOS High Sierra) und bei iPhones und iPads wurden zum Teil bedenkliche Schwachstellen und Sicherheitslücken publik. Der Hersteller zog erneut die Konsequenzen und kündigte an, bei der nächsten Software-Generation vor allem auf Stabilität zu setzen.

Das im Herbst veröffentlichte mobile System iOS 12, wie auch macOS X Mojave, hat dieses Versprechen bislang – abgesehen von kleineren Schwierigkeiten – gehalten. Davon profitieren insbesondere auch die Besitzer von älteren Geräten, weil diese nun wieder etwas schneller laufen.

Wenn der Ärger über verpatzte Updates auch in der Firmenzentrale in Redmond endlich ernstgenommen wird, können auch Microsoft-Kunden auf ein ruhiges 2019 hoffen.

Das könnte nicht nur Windows-User interessieren:

Eltern und Technik ...

Play Icon

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Open Source Software (OSS) vs. Microsoft, Windows und Co.

Linux-Stick statt Windows-PC: Das muss sich in der IT-Schweiz ändern

Link to Article

Linux statt Windows – so nutzen Schweizer Firmen Open-Source-Software

Link to Article

Warum diese Schweizer Schule auf Chromebooks statt Windows-PCs setzt

Link to Article

Microsoft kassiert mehr von Schweizer Schulen – und bis zu 500'000 Franken pro Jahr

Link to Article

Warum unsere Schulen NICHT auf Microsoft (oder Apple) setzen sollten

Link to Article

Europa im Würgegriff? So schlimm ist die Abhängigkeit von Microsoft

Link to Article

Merkwürdiger Linux-Bug: Während sechs Jahren konnte man Rechner mit der «Zurück»-Taste knacken

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Fair produzierte Handys und Laptops – von Apple bis Huawei

Abonniere unseren Newsletter

62
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Miepalia Kaiba 18.11.2018 14:02
    Highlight Highlight Es sind nicht nur die Fehler, die mich bei Micrsoft zur Weissglut treiben... Mit jeder neuen Software wird die Benutzeroberfläche nur noch auf Tabletgebrauch ausgelegt, die Handhabung ist inzwischen extrem kompliziert. Dabei sind Laptops nach wie vor gefragt! Nach 20 Jahren Windows ist für mich Schluss, der nächste Laptop wird ein MacBook. Haters gonna hate, Windoof soll sich alleine weiter an die Wand karren.
  • Leider Geil 17.11.2018 22:45
    Highlight Highlight apt update && apt upgrade -y
    Und relaxen.
    Windows ist für mich nach 10 Jahren abstinenz befremdlich geworden, genau wie deren user. Zurück will man nicht wirklich.
  • Dominik Zumbühl 17.11.2018 14:25
    Highlight Highlight Immer mehr jammern und immer weniger bezahlen wollen für immer anspruchsvollere Software.
    Bitte, liebe Nörgeler, schreibt euer eigenes OS und dann könnt ihr euch in eurer eigene Selbsthilfegruppe bejammern.
    W10 ist das Beste was Microsoft zu bieten hat und funktioniert bei mir sehr, sehr gut.
    • Leider Geil 17.11.2018 22:20
      Highlight Highlight W10 mag das beste von MS sein, aber es gibt halt besseres als MS.
  • Sarkasmusdetektor 17.11.2018 13:04
    Highlight Highlight Der Vergleich mit Apple hinkt. Dort muss man nämlich die Updates nicht zwangsweise installieren, bei Microsoft schon. Eigentlich warte ich schon seit der Einführung von Win10 darauf, dass es mal etwas stabiler wird, bis dahin bleibt Win7, aber auch nur noch für das, was mit Linux nicht geht.
  • DomKi 17.11.2018 12:33
    Highlight Highlight Habe Win 10 pro neueste Version und NIE Ärger gehabt. Und seit Win 7 rauskam bin ich der zufriedenste Benutzer. Ich glaube es sind die Benutzer selben die nicht gut ihr OS warten und immer dran rumschrauben oder so
    • Daniel Caduff 17.11.2018 13:40
      Highlight Highlight Geht mir genau gleich. Verwende Win 10 Pro 64 Bit. Hatte noch nie eines der hier beschriebenen Probleme.
  • Edwin Schaltegger 17.11.2018 12:13
    Highlight Highlight Aus den genannten Gründen bin ich gerade daran den grössten Teil meiner Windows 10 Daten auf Mac OS Sierra zu portieren. Ich habe ein Macbook 17" mit 2 TB. Davon laufen 800 MB auf Bootcamp Windows 10 und 1.2 TB auf Mac OS Sierra. Die Paragon NTFS Driver SW ermöglicht einen direkten Zugriff (read/write) vom Mac OS auf die Windows Daten. Für mich eine ideale Lösung. So kann ich meine favorisierten Win Applikationen doch noch nutzen und so sukzessive auf Mac OS umstellen. Es funktioniert perfekt.
    • just sayin' 17.11.2018 17:51
      Highlight Highlight besorg‘ dir ein neues hobby edwin!

      denn es wird dir langweilig werden, wenn du an deinem system nicht mehr rumdoktern musst, damit es einigermassen läuft 😉
  • Julian Roechelt 17.11.2018 09:28
    Highlight Highlight Windows ist tot. Das Betriebssystem verursacht Microsoft enorme Kosten und bringt wenig ein. Microsoft Cloud-Dienste und die professionelle Software (Datenbanken, Exchange) werden alle auf Unix portiert.
    Wozu braucht man überhaupt ein komplexes User Betriebssystem, um ein paar Bildchen anzuschauen und Filme abzuspielen und alle Jahre mal eine Bewerbung zu schreiben?
    • grumpy_af 17.11.2018 10:30
      Highlight Highlight Dein zweiter Teil lässt vermuten, dass du von dich auf alle Anderen schliesst. Sprich: Deine Argumentation ist nichts wert. Sorry.
    • Brezel Hugger 17.11.2018 16:44
      Highlight Highlight Gerne geschehen.
      Aber ich muss mich tatsächlich für die Verallgemeinerung entschuldigen. Es soll noch Leute geben, die Solitaire spielen.
    • Leider Geil 17.11.2018 22:25
      Highlight Highlight Exchange auf Unix "portieren"?
      Also ich hab die letzten 10 jahre eher das gegenteil in form von migration zu exchange beobachtet.
  • Supermonkey 17.11.2018 00:51
    Highlight Highlight Windows ist und wird immer ein Problemsystem bleiben. Die grundlegende schlechte Systemarchitektur kann nie ohne unvorhergesehene Fehler laufen. Man kann so viel drumherum basteln wie man will, es wird nicht wirklich besser Deshalb wird auch nirgends, wo es zuverlässige Systeme braucht, Windows eingesetzt. Wie so ein Müll jahrzehntelang Standard sein kann, verstehe ich bis heute nicht...
    • just sayin' 17.11.2018 17:53
      Highlight Highlight wuooot?
      alle alternativen die ich kenne sind preiswerter
    • Leider Geil 17.11.2018 22:29
      Highlight Highlight Tja die Industrie mit ihren Standards tickt eben so. Und man hat ranzige software mit einem ranzigen ökosystem von usern und "experten" und berstern etc, die schauen schon, dass sie sich nicht den ast absägen auf dem sie sitzen.
  • yey 16.11.2018 22:53
    Highlight Highlight Eine Windows OEM Lizenz kann man für unter 20.- erwerben...

    Zum Vergleich: Photoshop kostet über 20.- pro Monat.

    Apple verlangt mittlerweile nichts mehr für seine OS Update - dafür schleichen sich mit jedem mal mehr Fehler ein (Anmelden ohne Passwort, etc.)

    Fakt ist, mit Betriebssystemen verdient man heutzutage kein Geld mehr - sie werden von anderen Bereichen querfinanziert. Da streicht man auch gerne mal ein paar Stellen - z.B. beim QM
  • salamandre 16.11.2018 22:21
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • helmut 16.11.2018 21:42
    Highlight Highlight Ich bin vor einem Jahr von Mac zurück auf Windows (Gründe lassen wir hier mal weg). Ich bin eigentlich recht zufrieden, auch von Updateproblemen war ich verschont.

    Nur bei etwas bin ich noch unsicher unterwegs aufgrund der vielen Angebote. Kann mir hier jemand eine veritablen Ersatz für Timemachine empfehlen? Reicht die Systemsicherung in der „alten“ Systemsteuerung? Mein Traum wäre eine Systemkopie, inklusive Windows 10, falls sowas existiert. Vielen Dank schonmal für jede Empfehlung!
    • zettie94 16.11.2018 22:23
      Highlight Highlight Ich hatte kurz nach dem Kauf meines Laptops einen Fehler der SSD (sie lief noch, der Hardware-Test meldete aber ein Problem). Die SSD wurde auf Garantie getauscht, ich musste jedoch das ganze System auf eine neue SSD klonen und hatte so das "Vergnügen", mich mit verschiedenen Backup-Lösungen rumschlagen zu müssen.
      Kurz gesagt: Das System-Backup taugt nichts. Schlussendlich bin ich bei Acronis True Image gelandet (kostet ca. 40.-), das backupt ein Abbild der Festplatte und kann es auch einfach wieder herstellen. Hatte auch sonst gute Bewertungen und hat bei mir einwandfrei funktioniert.
    • 1+1=3! Initiative 16.11.2018 22:27
      Highlight Highlight Acronis True Image funktioniert recht zuverlässig, am besten mit einer externen USB 3 Festplatte. etwa 50.- für Acronis, USB Diskgrösse je nach Bedarf, z.B. WD Elements.
    • tschoo 17.11.2018 00:43
      Highlight Highlight Acronis True Image kann ich empfehlen. Kostet zwar einmalig, aber danach hast du Ruhe :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hüendli 16.11.2018 20:57
    Highlight Highlight Es wäre schon viel damit getan, wenn Microsoft wenigstens das Feedback seiner freiwilligen Tester ernst nehmen würde. Der Datenlösch-Bug im Userhome wurde von den Insidern über Monate gemeldet, doch niemanden bei hat's intressiert 🤷‍♀️🤦‍♀️ Als Privater kommt man auch nicht an kompetente Supportressourcen; die einzige Möglichkeit ist ein Forumspost, wo dann entweder MS-Mitarbeitende der untersten Stufe mit immergleichen Standardantworten nerven, oder andere User tatsächlich probieren zu helfen. Microsoft macht wieder Milliarden, sollte diese aber dringend in Support & Testing investieren.
  • Joe Smith 16.11.2018 20:40
    Highlight Highlight Da fällt mir doch dieser Uralt-Witz ein: Wieviele Microsoft-Programmierer braucht es, um eine kaputte Glühbirne zu wechseln? Keinen, Bill Gates erklärt einfach die Dunkelheit zum Industriestandard.
  • Digichr 16.11.2018 20:38
    Highlight Highlight Wenn noch jemand mit Windows XP im Internet ist, müsste man ihm den Internet Zugang per sofort sperren. Das ist grob fahrlässig!
    • Rodgar 16.11.2018 21:30
      Highlight Highlight Warum die Aussage auf XP beschränken?
  • Rednerpult Tester 16.11.2018 20:13
    Highlight Highlight Bis die neue Chip-Architektur verfügbar ist, müssen wir alle mit dem OS Software Gebastel leben.
    Dauert ja nur rund 3 Jahre wenn sich die gesamte Chips Elite gleichschaltet und die Pläne entwirft für die Milliarden von Schaltungen auf den Nanoschichten der Prozessoren...
  • Madison Pierce 16.11.2018 20:10
    Highlight Highlight Fehler passieren, aber es ist ärgerlich, wenn a.) wegen eines Updates auftreten, das mir nichts bringt und b.) beim Testen hätten erkannt werden können.

    Für Bugs im Zusammenhang mit exotischen Konfigurationen habe ich Verständnis, aber nicht für "RDP über Gateway geht nicht mehr".

    Microsoft setzt sich zu sehr unter Druck mit dem Herbst-Update. Jetzt wurde es wieder freigegeben, obwohl ihnen bewusst war, dass es noch Fehler enthält. Für diese gibt es jetzt einen Eintrag in der KB mit einem Workaround. Lieber nochmals einen Monat warten, es wartet niemand sehnsüchtig auf die neuen Funktionen.
  • cassio77 16.11.2018 20:04
    Highlight Highlight Genau das ist mir heute auch passiert....
  • Pascal Borel 16.11.2018 19:55
    Highlight Highlight Mein Laptop hatt zum Glück kein einziges dieser Probleme, ein paar Kollegen von mir hat es leider erwischt. Das Oktober-Update wurde zurückgezogen, bevor mein Laptop für das Rollout ausgewählt wurde.
    • Butschina 17.11.2018 02:32
      Highlight Highlight Ich hatte auch Glück. Ich verstehe zuwenig von der Materie, wieso sind die Einten betroffen, die Anderen aber nicht. Kann mir das jemand erklären?
  • Rednerpult Tester 16.11.2018 19:53
    Highlight Highlight Windows 10 Pro verfügt über rund 60 GB Programm-Code. Da wird es unmöglich für Einzelne den Überblick zu behalten. Was oft vergessen wird, ist folgendes, das OS arbeitet mehr im unsichtbaren Hintergrund als vorne auf der sichtbaren Mattscheibe. Die Quadratur des Kreises wäre ein Kinderspiel im Vergleich zu der unendlichen Zangengeburt eines funzenden OS.
    • OttoM. 16.11.2018 20:19
      Highlight Highlight Microsoft baut beim Software Testing Stellen ab. Jetzt häufen sich die Fehler und die Entschuldigung ist, dass ein Einzelner unmöglich den Überblick behalten kann ?
    • schuldig 16.11.2018 21:03
      Highlight Highlight @Dem Klima hinterher
      Mir ist nicht ganz klar, warum ein Betriebssystem derart gross sein muss. Bei Unix-Systemen ist die Gesamtinstallation wesentlich kleiner, obwohl z.B. bei Linux viele Zusatzprogramme bereits dabei sind, die bei Windows noch zusätzlich installiert werden müssen.
      Kann mir das ein Kenner erklären?
    • Rednerpult Tester 16.11.2018 21:57
      Highlight Highlight @schuldig. DIe Linux OS benötigen aktuell je nach Variante auch 25 GB Platz für den Programm Code. OS wählt man nach Anwendungsbedarf. Windows ist am weitesten verbreitet und mit den meisten zusätzlichen Software kompatibel. Gamer benötigen Windows. Mac OS Gemeinde fährt einen ähnlichen Kurs ohne wirklich besser zu sein. Linux ist gratis und das sicherste OS überhaupt. Leider konnte sich Linux nie oder vielleicht noch nicht durchsetzen. Allgemein sind die User Gewohnheitstiere und sehr abhängig, Linux auf anderer Partition noch installieren ist kein Fehler. :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • mw1 16.11.2018 19:51
    Highlight Highlight bei mir läuft die Windows 10 Education Version. Ich hole mir immer am ersten Tag der semi-annual Updates die neuste Version und hatte bis jetzt noch keinen einzigen Absturz. Kann mich wohl glücklich schätzen.
  • Scaros_2 16.11.2018 19:45
    Highlight Highlight Also ich habe die Updates von W10 generell im System deaktiviert. Ich möchte selbst entscheiden wann und wo ich Updates machen will. Als ich vor Jahren während einer Präsentation im Studium mitten drin eine Pause einlegen musste weil W10 meinte jetzt den Laptop zu warten war für mich klar, das muss deaktiviert werden. Seit damals mach ich das immer wenn ich will. Dauert Teils monate aber hey, es funktioniert alles immer.

    Insofern kann ich diese Zwangs-Update-Mentalität nicht verstehen. Weder aus Privater Sicht noch aus Beruflicher Sicht, dort ist das so oder so ein Desaster fürs Unternehmen.
    • Hierundjetzt 16.11.2018 20:50
      Highlight Highlight Mach einfach Deine updates und gib nicht mit Deinem Pseudowissen an. Ohne update hast Du Viren und Würmer drauf à gogo, im schlimmsten Fall läufst Du heute mit einem Zombi Rechner rum.

      Du kannst unter Einstellungen Deine updates auf die Minute (!) planen.

      Um 23:58 hast Du kein Seminar 🙄
    • The Destiny // Team Telegram 16.11.2018 21:43
      Highlight Highlight Du prüfst gerade selber dass Windows ein OS ist das löchriger als ein Schweizer Käse ist...

      Am besten Win 7 oder 8.1 nehmen, bis EOL.
  • Stefi2 16.11.2018 19:41
    Highlight Highlight also mein Mac hat mir noch nie bei einem Update meine Daten gelöscht oder lief nachher nicht mehr.
    • Hierundjetzt 16.11.2018 21:11
      Highlight Highlight Erzähl mehr. Läuft dein Mac auch auf 95% aller PC weltweit? Steuert Mac Konzern-Server? IT-Netzwerke? Kraftwerke? Telefonie? Eisenbahn-Stellwerke? Zahlungs und Bankenverkehr weltweit? Gibts einen Mac auch schon ab 300.- inkl Hardware top Hardware?

      Eben.

      Mac ist schön anzuschauen, super designt und ein teures Statussymbol. Aber mehr... sorry nö
    • Barracuda 16.11.2018 21:42
      Highlight Highlight Gratuliere, ganz grosses Kino. Ach ja, die von dir beschriebenen Probleme hatte ich auch noch nie mit einem Windows Update...
    • The Destiny // Team Telegram 16.11.2018 21:42
      Highlight Highlight @Hierundjetzt, Server laufen zum grossteil auf Linux...

      Ab 300 CHF bekommst du keine Top Hardware haha, dafür bekommst du mit etwas glück ein gutes Paar 16gb RAM sticks.

      Klar hats auf Macs eine Apple-Tax, es ist aber nicht so viel wie so manche denken.
    Weitere Antworten anzeigen

Schwerer «Bug» betrifft Windows, Mac und Linux – und es kommt noch schlimmer

Weitere Digital-News im Überblick:

Schreckensmeldung für Millionen PC- und Notebook-User: Ihr Gerät könnte in Zukunft massiv langsamer laufen, weil eine äusserst gravierende Sicherheitslücke geschlossen werden muss.

Dafür verantwortlich ist ein fundamentaler Design-Fehler bei Intel-Prozessoren, sprich: Windows- und Linux-Rechner sowie Macs von Apple.

«Sämtliche in den vergangenen zehn Jahren von Intel gefertigten Prozessoren weisen womöglich einen gravierenden Fehler auf, der Angreifern Tür und …

Artikel lesen
Link to Article