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LONDON, ENGLAND - JUNE 17:  Apple Watch customers shopping in Apple Regent St store on June 17, 2015 in London, England. The Apple Watch is available to reserve online and pick up in store in UK, Germany, France, US, Australia, Canada, China, Hong Kong and Japan from today.  (Photo by Ben A. Pruchnie/Getty Images for Apple)

Hot or not im Apple-Store: In Australien haben mehrere Angestellte eines Apple-Stores einen Datenschutzskandal ausgelöst. Bild: Getty Images Europe

Alptraum jedes iPhone-Kunden: Haben Apple-Mitarbeiter Fotos gestohlen, getauscht und bewertet?

Angestellte in einem australischen Apple-Store sollen Kolleginnen und Kundinnen heimlich fotografiert haben. Auch Bilder von iPhones sollen geklaut und anschliessend bewertet worden sein.



Faule Äpfel im Apple-Store? Im australischen Brisbane haben offenbar mehrere männliche Apple-Store-Mitarbeiter heimlich Kundinnen und Arbeitskolleginnen fotografiert. Einem Bericht der Brisbane Times zufolge wurden die Fotos mit Kollegen anderer Apple-Stores geteilt und von 1 bis 10 bewertet. Die vier Beschuldigten sollen heimlich über 100 Nahaufnahmen von Arbeitskolleginnen geschossen und «explizite Fotos» von Kunden-iPhones gestohlen und weitergegeben haben – die Beschuldigten haben inzwischen ihren Job verloren.

«Ein Mitarbeiter schiesst ein Foto und veröffentlicht es im Gruppenchat. Die anderen bewerten den Po oder die Brüste mit 1 bis 10 und fügen ihren Kommentar hinzu», zitiert der TV-Sender News Corp einen anonymen Apple-Store-Mitarbeiter. Die Situation sei für die Mitarbeiterinnen sehr unangenehm, weil den Angestellten nicht gesagt würde, welche Mitarbeiter in den Vorfall verwickelt seien. Aufgeflogen sei der mutmassliche Datenschutzskandal erst, als ein Apple-Store-Mitarbeiter seine Beobachtungen den lokalen Medien zuspielte.

Nachdem mehrere australische Medien den Fall publik gemacht haben, hat sich der australische Datenschutzbeauftragte Timothy Pilgrim eingeschaltet. In einem Gespräch mit der «Brisbane Times» sagte er, man erwarte von Apple weitere Informationen zu den Vorfällen.

Apple hat bestätigt, dass entsprechende Ermittlungen eingeleitet worden sind und mehrere Angestellte aufgrund der bisherigen Abklärungen ihren Job verloren haben. Der Konzern betonte allerdings, dass es bisher keine Beweise dafür gebe, dass «Daten oder Fotos von Kunden in unzulässiger Form übertragen» wurden oder dass «irgendjemand fotografiert» worden sei.

Auch die Polizei teilte mit, dass bisher keine entsprechenden Beschwerden bei ihnen eingegangen seien, was kaum erstaunt, da die betroffenen Kundinnen nichts von den heimlich geschossenen Fotos wissen. Der Rat, «betroffene Apple-Kunden sollen sich an die Behörden wenden», wirkt daher einigermassen hilflos.

(oli)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Normi 14.10.2016 10:50
    Highlight Highlight he he zitat:"«Daten oder Fotos von Kunden in unzulässiger Form übertragen» wurden"

    mhh wieso denke ich gerade an das:
    Benutzer Bild
  • Donald 14.10.2016 10:43
    Highlight Highlight Es gibt keine Beweise aber Mitarbeiter wurden entlassen? Was jetzt?
    • ands 14.10.2016 13:17
      Highlight Highlight Die Bewertung von Fotos von Mitarbeiterinnen dürfte als Entlassungsgrund reichen. Dazu muss man allerdings keine neuen Fotos machen. Die findet man z.B. auch auf Facebook.

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