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Was Tim Apple Cook vom deutschen Veloweg-Logo hält, ist nicht bekannt. bild: watson/apple

Apple vs. Tourismus-Verein: «Unglaublich, dass sich ein so grosser Konzern auf uns stürzt»

Der mächtige US-Konzern droht einem kleinen deutschen Tourismus-Verein: Der Streit dreht sich um das Logo für einen Veloweg.



«Es ist unglaublich, dass sich ein so grosser Konzern auf uns stürzt.»

quelle: wdr.de

Mittlerweile sollte sich eigentlich herumgesprochen haben, dass Apple keinen Spass versteht, wenn es um das eigene Logo geht. Unerbittlich geht der US-Konzern gegen alles vor, was dem angebissenen Apfel auch nur im Entferntesten ähnlich sieht ...

Damit zum neusten Logo-Kampf, den der iPhone-Hersteller gegen einen deutschen Tourismus-Verein austrägt.

Das ist der, äh, Apfel des Anstosses ...

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Es handelt sich um das Logo der Rheinischen Apfelroute – ein Radweg, der am 19. Mai eröffnet werden soll.

«Radeln Sie ... immer dem Apfel nach»

Die rheinische Apfelroute führt über 120 Kilometer durch die grösste Obst- und Gemüseanbauregion des westdeutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW). Die Tourismus-Website lockt Velofahrer mit dem Versprechen: «Von der Obstblüte im Frühjahr über die Spargel- und Erdbeerernte im Sommer bis zur Apfelernte im Herbst können Sie auf der rheinischen Apfelroute die Bedeutung der Landwirtschaft für die Region und die Landschaft spüren.»

Der Haken: Im Februar haben Anwälte des US-Konzerns den Tourismus-Verein per Brief aufgefordert, das Logo zu ändern. Denn das sehe dem eigenen Markenlogo zu ähnlich.

Was den Apple-Anwälten angeblich nicht passt:

Wie gehts weiter?

Das Problem aus deutscher Sicht: Der Tourismus-Verein hat das Logo bereits auf Dienstkleidung, Veloständer, Karten und Banner auftragen lassen. Zudem seien rund 900 Wegweiser-Plaketten auf der Route aufgestellt worden. Ein Austausch des Logos wäre laut den Verantwortlichen teuer.

Die Marke und das Logo habe der Verein 2018 beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen lassen, berichtet WDR online und zitiert die Geschäftsführerin: «Mit der Apfelroute haben wir ein komplett anderes Produkt. Es ist unglaublich, dass sich ein so grosser Konzern auf uns stürzt.»

Nach Rücksprache mit einem Markenrechtsanwalt seien Apples Gründe für den Widerspruch nicht haltbar. Aber:

«Ein Rechtsstreit wäre sowohl aus finanzieller Sicht als auch aus personeller Sicht durch den Tourismusverein nicht zu stemmen.»

quelle: facebook/RheinVoreifelTouristik

Der Verein mit derzeit vier Mitarbeitern (!) hoffe, dass sich der Rechtsstreit aussergerichtlich kläre. Man versuche, dem US-Konzern entgegenzukommen, indem man verspreche, das Logo nur für die Veloweg-Werbung zu nutzen.

Bleibt anzumerken: So gut wie unbezahlbar ist die mit dem Rechtsstreit verbundene Aufmerksamkeit. Oder wie ein Kommentator bei Facebook schreibt: «Werbekampagne vs. Anwaltskosten ... ? Alles richtig gemacht! Eine billigere Werbung in allen Zeitungen bekommt ihr nie wieder! 👍👍👍»

Apple und sein legendäres Logo

Verwendete Quellen:

(via Apple Insider)

Penisse in bekannten Firmenlogos? Ja, das geht

Paradise Papers: Die Steuertricks der Reichen und Mächtigen

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    Alle Leser-Kommentare
  • PeteZahad 02.05.2019 22:30
    Highlight Highlight Fragt Richard Stallman, der weiss was nötig wäre ;)
  • Klaus07 02.05.2019 19:44
    Highlight Highlight Und noch ein Beispiel mehr, dass Markenschutz oder Urheberrecht komplett aus dem Ruder gelaufen sind, angetrieben von geldgeilen Firmen. Auch Schweizer Firmen spielen hier mit. Bestes Beispiel der Goldhase von Lindt. Seit die alle Bäckereien oder Konditoreien verklagen, wenn ein Produkt nur annähernd dem Lindthasen gleicht, kaufe ich kein einziges Produkt mehr von Lindt.
  • Firefly 02.05.2019 17:50
    Highlight Highlight Ähh, angebissene Äpfel gabs schon bevor es Computer gab. Und das Logo sieht dem Apple-Logo nicht ähnlich, ausser dass man es als angebissenen Apfel interpretieren kann.
  • MBär 02.05.2019 17:24
    Highlight Highlight Markenrecht ist Markenrecht. Apple hat das Recht sich zu wehren. Punkt. Was dann richtig ist oder nicht bestimmt eine Aufsichtsbehörde oder ein Gericht.
    • "The Daily Empörer" 02.05.2019 22:04
      Highlight Highlight Aber das hier ist der gute alte Scientology-Trick: Mit der grossen Schatulle in der Hand, jemanden der Recht hat, solange juristisch beschäftigen, bis der kein Geld mehr hat. Das Recht des Reicheren sozusagen.
    • gnagi 02.05.2019 22:05
      Highlight Highlight Oder es bestimmt der, der sich die teuren Anwälte leisten kann.
    • Rainbow Pony 03.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Das ist auch ausserhalb vom Markenrecht gang und gäbe: kleine Firmen zu tode prozessieren mit fadenscheinigen Begründungen. Nicht die feine Art!
  • dan2016 02.05.2019 17:17
    Highlight Highlight ich schaue immer ängstlich um mich, bevor ich in der Öffentlichkeit einen Apfel anbeisse. Und zuhause decke ich mein iPhone, meinen Mac sorgfältig ab und esse keine knackigen Äpfel aus Respekt vor SIRI, das mir auf ein Knackgeräusch jeweils mit dem Anwalt droht.
    • dmark 02.05.2019 20:27
      Highlight Highlight Eigentlich könnte nur der erste Biss teuer werden. Also besser gleich zweimal rein beissen ;)
    • Nick Name 03.05.2019 08:35
      Highlight Highlight einfach #immerzuersthalbieren
      :-)
  • "The Daily Empörer" 02.05.2019 16:58
    Highlight Highlight Laienfrage: Bekommen sie ihre Anwaltskosten von Apple zurückbezahlt, wenn sie gewinnen? - Wenn ja, wäre ein nettes Crowdfunding noch was, oder? Alle zahlen was und bekommen das Geld nachher zurück mit einer Kiste Äpfel als Dankeschön....
  • Share 02.05.2019 16:40
    Highlight Highlight Gut, muss man nicht alles selber machen. You make me happy when skies are grey... Das ist ein gaaanz düsterer Einblick in die Fähigkeiten der eigenen Bilderkennungsprogramme.
  • Phrosch 02.05.2019 16:35
    Highlight Highlight «ein hohes Mass an klanglicher und schriftbildlicher Ähnlichkeit» - Äppl und Apfelroute klingt wirklich fast genau gleich, ist echt schwierig, das zu unterscheiden. Besonders die Wortlänge ist sozusagen identisch. Und das Schriftbild erst: das Bild eines weissen angebissenen Apfels (zählt das als Schriftbild? 🤔) vs. „Apfelroute“ als geschriebenes Wort. Ich hoffe nur, dass das zuständige Gericht gesunden Menschenverstand hat und walten lässt.
  • What’s Up, Doc? 02.05.2019 16:25
    Highlight Highlight Mit 265 Mrd. auf der hohen Kante kann man es sich halt leisten auch aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Einfach nur lächerlich die Story. Was wohl die Anwälte fürs verfassen des Briefes kassiert haben? Vermutlich mehr als der Verein je auf seinem Konto haben wird.
  • Der Tom 02.05.2019 15:28
    Highlight Highlight Problem ist das Blatt in gleicher Grösse und Winkel. Also ich habe auch sofort gedacht es sei ein Apple Store und habe mir meine Schuhe dreckig gemacht weil hinter dem Schild nasser rasen war anstatt in Store 🤪.
  • Nick Name 02.05.2019 15:07
    Highlight Highlight Mich würde noch interessieren, was treue Anhänger der «freien» Marktwirtschaft zu Apples Vorgehen meinen.
  • Magnum44 02.05.2019 14:38
    Highlight Highlight Besonders lächerlich wird diese Geschichte, wenn man sich bewusst ist, dass im Markenrecht i.d.R. über die unterschiedliche Betonung einer einzelnen Silbe gestritten wird. Ganz wie mein Prof zu sagen pflegte: im Markenschutzrecht muss man einfach labern! Ich gehe aber einmal davon aus, dass es Apple nicht aus spezifischen Gründen auf diesen Verein abgesehen hat, sondern einfach systematisch alles mit mehr od. weniger angebissenen Äpfeln abmahnt. Zum Glück schiessen chinesische Handyanbieter gerade durch die Decke, das Problem mit dem grossen Konzern dürfte sich über kurz oder lang wohl erübrigen.
  • Bird of Prey 02.05.2019 14:28
    Highlight Highlight Vorschlag zur Güte: Apple liefert für jedes Rad ein iPad mit allen wichtigen Informationen und Augmented Reality angereichert.
    Die Radtour würde sicher auch Stubenhocker und Techfreaks anlocken und Apple könnte mit einem guten Ende der Geschichte werben :"Wir sind doch nicht so böse".
    Träumen darf man ja noch ... ohne Angst vor einer Klage.
  • derEchteElch 02.05.2019 14:07
    Highlight Highlight GENAU HIER müsste die EU endlich einmal klare Grenzen aufzeigen und dem Konzern den Weg der Vernunft einhämmern.

    Dann würde ich auch einmal sagen, „gut gemacht EU, wenigstens etwas, das ihr gut gemacht habt.“

    Aber es ist einfacher auf das Waffenrecht zu pochen und dieses durchzuboxen, ohne dass es je etwas nützen wird..
    • rburri38 02.05.2019 15:53
      Highlight Highlight Die EU hat zum Beispiel durchgesetz, dass es im EU Raum kein Roaming mehr geben darf. Sie haben durchgesetz (Wie immer natürlich mit Ausnahme die super Firma Apple, die ein Schlupfloch nutzen), dass alle Smartphones den gleichen Ladestecker benutzen. Es gibt weitere Beispiele.
  • Nick Name 02.05.2019 14:06
    Highlight Highlight Sowas ist ja einfach zum K.

    Im Grund müssten weltweit die Markenrechte eines Unternehmens deutlich eingeschränkt sein (bzw. eben die Gerichte so entscheiden), sobald dieses in seinem Auftritt ein allgemein gebräuchliches und verbreitetes Element enthält – ganz besonders noch, wenn es inhaltlich mit den Produkten des Unternehmens wenig zu tun hat.
    Macht Apple irgendwas geschäftsrelevantes mit diesem Obst?
    Eben.
  • mostindianer 02.05.2019 13:22
    Highlight Highlight Aus dem Kanton Thurgau hab ich noch keine derartige Geschichte gehört...
    Benutzer Bild
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 02.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Apple könnte den Kanton aufkaufen🤪
    • Phrosch 02.05.2019 16:29
      Highlight Highlight Pscht, sonst merken die das noch 😉
    • swiss_stone 02.05.2019 17:46
      Highlight Highlight https://thurgau-bodensee.ch/de/bianca-100-jahre-thurgau-tourismus.html
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  • Lucas29 02.05.2019 13:21
    Highlight Highlight Bis zur letzten Instanz gegen Apple ankämpfen. Für seine Werte kämpfen und nicht einfach an der Macht des anderen einknicken!
    • dmark 02.05.2019 20:32
      Highlight Highlight Es gibt in Deutschland staatliche Prozesskostenbeihilfe.
      D.h. wenn der Prozess eine Aussicht auf Erfolg haben sollte, dann ist das eigentlich kein grosses Problem. Immerhin ist das Logo ja beim Patent- und Markenamt eingetragen worden und somit sollten die auf der sicheren Seite stehen.
      Ich wünsche denen viel Erfolg.
  • EinePrieseR 02.05.2019 13:18
    Highlight Highlight Von der Hand zu weisen ist die Ähnlichkeit nicht. Glaub nicht, dass der Veloverein vor Gericht eine Chance hätte..
    • Nick Name 02.05.2019 13:50
      Highlight Highlight Von der Hand zu weisen ist die Ähnlichkeit des Apple-Apfels mit einem Apfel am Baum nicht.
      Ob da ...
      ja was nun?
    • Ohjemine 02.05.2019 17:04
      Highlight Highlight @EinePrieseR
      Lies doch noch mal.... :
      Nach Rücksprache mit einem Markenrechtsanwalt seien Apples Gründe für den Widerspruch nicht haltbar. Aber:
      «Ein Rechtsstreit wäre sowohl aus finanzieller Sicht als auch aus personeller Sicht durch den Tourismusverein nicht zu stemmen.»
      Und genau das ist der Punkt, der zum K***** ist. Motto: Du hast zwar Recht, doch er hat mehr Geld....
  • just sayin' 02.05.2019 13:14
    Highlight Highlight es ist ziemlich offensichtlich, dass der deutschen tourismusverein das risiko bewusst eingegangen ist, um ein wenig publizität zu erhalten.

    apple verteidigt seinen brand, wie jeder andere grosskonzern seinen brand auch verteidigt.
    • rburri38 02.05.2019 15:55
      Highlight Highlight Nach Putin und Trump trollen gibt es nun also auch Apple-Trolle. Komische Welt.
  • patmosi 02.05.2019 12:54
    Highlight Highlight Wir haben gerade das gleiche Problem. Grosser amerikanischer Marktleader will uns – kleine Schweizer Firma – verbieten, unser Logo und unseren Namen zu benutzen. Wir haben bereits viel Geld investiert und es sieht gut aus, dass wir gewinnen.
    • just sayin' 02.05.2019 13:19
      Highlight Highlight es empfiehlt sich im voraus beim eidg. institut
      für geistiges eigentum (www.ige.ch) abzuklären, ob der gewünschte firmenname bereits vergeben ist (oder zu ähnlich klingt).
    • just sayin' 02.05.2019 16:36
      Highlight Highlight ich kenne den fall hier ja nicht, aber ich würde zuerst prüfen ob ich auto namen "borschee gaiän" auf den markt werfen soll, oder nicht.

      bevor ich da geld aufwerfe

      im endeffekt spielt es auch keine rolle, ob grosse oder kleine firma. wer namen und logo zuerst registriert hat, ist im recht. wer später mit der gleichen idee kommt - der wird probleme kriegen.
  • Dovakhiin 02.05.2019 12:49
    Highlight Highlight Einfach nur peinlich und lächerlich von Apple.
  • Ich hol jetzt das Schwein 02.05.2019 12:48
    Highlight Highlight Habe gehört, Apple wolle Iglo verklagen, weil deren Fischstäbchen dem iPhone zu sehr ähnlich sehen...
  • saukaibli 02.05.2019 12:46
    Highlight Highlight Scheint ganz so, als würden Apple-Juristen eine Provision für jede, auch noch so absurde, Klage bekommen. Anders kann ich mir die ganzen Klagen gegen kleine Vereine und Kleinstfirmen nicht erklären. Wie tief muss man als Anwalt eigentlich sinken, um so etwas zu machen? Da kann man definitiv nicht mehr von Rechtsanwalt sprechen, eher von "Meine-Ehre-ist-mir-nichts-wert-Hauptsache-ich-bekomme-Kohle-Anwalt" oder so. Wenn das Logo noch ähnlich aussehen würde oder der Verein nichts mit Äpfeln zu tun hätte... Aber das ist echt unterste Schublade vom Gross-Steuervermeider Apple.
  • Citation Needed 02.05.2019 12:16
    Highlight Highlight Noch besser: der Pabst verklagt Apple wegen Abkupfern aus der Bibel (angebissener Apfel!) und schickt sie in die Hölle.
    • Citation Needed 02.05.2019 13:13
      Highlight Highlight huch.. den PaPst mein ich.
      *schäm*
  • Citation Needed 02.05.2019 12:13
    Highlight Highlight Die sollen bitte auch die Bibel (Genesis, Sündenfall) wegen Imageschädigung verklagen, geht ja gar nicht. Besser wäre "..die Schlange bot Eva eine bestielte, befliegte Obstfrucht mit Kerngehäuse an, welche grosse Mengen an Pektin enthält."

    Die sind wirklich sehr, sehr arrogant. Als hätten die höchstselbst auch gleich den Apfel erfunden. Wenn es denn um Computer oder Elektronik ginge, aber nein, eine ROUTE! *Kopfschüttel*

    • Crazyscientist 02.05.2019 13:33
      Highlight Highlight In der Bibel steht nur verbotene Feucht, der Apfel ist eine mittelalterliche Darstellung.
    • Citation Needed 02.05.2019 14:36
      Highlight Highlight So ist es, aber würde doch excellent passen, wenn man Apple auch für etwas verklagen würde, bei dem das eine eigtl. null und nichts mit dem andern zu tun hat.
      Doch noch zur Frage Apfel oder nicht: im Altenglischen wurde das Wort, aus dem später apple wurde, u.A. einfach Obst, Frucht (obwohl die St. James Bible später wieder von fruit und nicht apple schreibt). Bin aber dennoch für verklagen!
    • Citation Needed 02.05.2019 18:57
      Highlight Highlight oha, falsch getextet, bitte WURDE durch HIESS ersetzen, dann geht's..
  • Bird of Prey 02.05.2019 11:46
    Highlight Highlight Wo ist der Link zum Crowdfunding für den Rechtsstreit gegen Apple???
    Die Schlagzeile "Ein Verein killt Apple Legal Abteilung" wünsche ich mir von Herzen.
  • Ylene 02.05.2019 11:43
    Highlight Highlight Nicht, dass andere Konzerne besser wären, aber Apple ist jetzt echt das letzte. Free the apple! Oder so...
    Benutzer Bild
  • Zappenduster 02.05.2019 11:35
    Highlight Highlight Schönes Beispiel wohin die Reise geht mit dem ganzen Urheberrechtwahnsinn.

    Wird mit Musik, Filmen und Youtube Videos in die gleiche Richtung gehen.

    Merkt euch das gefälligst bis zur nächsten Abstimmung über Urheberrecht Verschärfungen!

    • dä dingsbums 02.05.2019 13:45
      Highlight Highlight Urheberrecht und Merkenrecht ist nicht das gleiche.
    • Nick Name 02.05.2019 14:00
      Highlight Highlight Sorry, der Vergleich ist daneben: Hier geht es nicht um Urheberrechte von audiovisuellen Werken.
    • Zappenduster 02.05.2019 21:15
      Highlight Highlight Haarspalterei, Prinzip ist das selbe.
  • NotWhatYouExpect 02.05.2019 11:33
    Highlight Highlight "Unerbittlich geht der US-Konzern gegen alles vor, was dem angebissenen Apfel auch nur im entferntesten ähnlich sieht ..."

    So Etwas sollte man den Riegel vorschieben. Es darf doch nicht sein, dass ein Unternehmen mit riesigem Kapital einfach alles Platt macht wie es ihnen gefällt.

    Wieder einmal zeigt es, dass Justizia halt doch nicht ganz Blind ist. Denn wenn man einen Rechtsstreit ausfechten will braucht man halt doch so einiges an Geld um diesen zu bestreiten und meistens Gewinnt hier halt der mit mehr davon.
    • Asmodeus 02.05.2019 11:36
      Highlight Highlight Willkommen in der wunderbaren Welt des Kapitalismus, wo die Reichen und Mächtigen die Ärmeren schikanieren können bis zum Gehtnichtmehr.
  • Jesses! 02.05.2019 11:27
    Highlight Highlight Es ist beschämend und erbärmlich, dass vielen Konzern-Giganten jegliches Gefühl abhanden gekommen ist. Die Vernunft und der gesunde Menschenverstand wird rücksichtslos mit einer Armee von Juristen platt gewalzt. Wann endlich reduziert die Politik auf gesetzlicher Ebene die Über-Macht von Grosskonzernen?
    • Baba 02.05.2019 11:44
      Highlight Highlight Jurisprudenz und gesunder Menschenverstand sind heutzutage leider viel zu oft zwei sich abstossende Pole. Schade, dass mit Geld ganz einfach alles plattgewalzt werden kann. In meinen Augen purer Machtmissbrauch.
    • NotWhatYouExpect 02.05.2019 11:55
      Highlight Highlight Nun ich denke, dass bei solchen sachen auch die Rechtskanzleien von den besagten Firmen etwas mitreden, denn diese Profitieren ja enorm davon, wenn Sie einfach alles mögliche Verklagen können.

  • walsi 02.05.2019 11:27
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht Apple, das Problem sind die Gesetze die so etwas ermöglichen. Hier müsste die Politik aktiv werden. Die hängt aber zu stark am Göngelband der Wirtschaft.
    • Asmodeus 02.05.2019 11:38
      Highlight Highlight Schuld sind beide.
    • walsi 02.05.2019 11:51
      Highlight Highlight @Asmodeus: Das Applemanegmant muss so handeln, wenn es das Gesetz erlaubt. Wenn sie es nicht machen und Apple dadurch Geld verliert können die Aktionäre das Management verklagen.
    • Hans Jürg 02.05.2019 13:02
      Highlight Highlight Wodurch sollte denn Apple Geld verlieren, wenn das Apfel Veloroute-Logo (angeblich) dem Apple-Logo zum Verwechseln ähnlich ist?

      Eigentlich müsste man als Apple-Aktionär die Geschäftsleitung verklagen, dass sie durch so ein Verhalten wie hier die Reputation verspielt und dadurch Mehrumsätze verhindert wurden.

      Ich muss gleich mal ein paar Apple-Aktien ordern.
  • ostpol76 02.05.2019 11:26
    Highlight Highlight Wundert mich jetzt nicht gross.

    Muss mich als Entwickler leider mit diesem Konzern herumschlagen. Ist an Überheblichkeit und Arroganz nicht zu überbieten.

    Ich hoffe, dass sie irgendwann die Quittung dafür bekommen.
  • mänu49 02.05.2019 11:23
    Highlight Highlight Dabei könnte es auch Werbung für Apple sein. Aber bei diesen Werber/Juristen ist eben der Wurm drin😉
  • Digichr 02.05.2019 11:23
    Highlight Highlight Als sympatisch ist dieser Konzern nicht gerade. Der Head of Legal dort muss ja eine "ganze nette" Person sein...
  • El Vals del Obrero 02.05.2019 11:21
    Highlight Highlight Eigentlich müsste Apple auch die Natur oder die Evolution oder für die Religiösen Gott verklagen.

    Schliesslich waren die so frech, vor Jahrhunderttausenden eine Frucht zu entwerfen, die dem Apple-Logo gleicht.

    Eine Lösung könnte vielleicht sein, mittels Gentechnik die Äpfel zu verändern, dass die nicht mehr dem Apple-Logo gleichen. Auch die Natur/Schöpfung hat sich gefälligst an Marken- und Urheberrechte zu halten!
  • Maya Eldorado 02.05.2019 11:19
    Highlight Highlight Ja, ja, dieser Turbokapitalismus ist eine weit schlimmere Sekte als Scientology und Zeugen Jehovas zusammen.

    Dieses Phänomen sollte so bald als möglich und dringend von unserem Sektenexperten Hugo Stamm untersucht werden.
    • PatsNation 02.05.2019 12:33
      Highlight Highlight ??
  • Butschina 02.05.2019 11:17
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht ob es nur mir so geht, aber selbst nach gewissenhaftem Brilleputzen sehe ich praktisch keine Ähnlichkeit. Ein Apfel existiert weit länger als die Firma Apple. Wenn wirklich eine grosse Ähnlichkeit da wäre, hätte ich vielleicht ein klein wenig Verständnis für das handeln. So aber sicher nicht. Pfel ist und bleibt ein weitverbreitetes Wort und Bild. Daran sollte sich Apple mal gewonnen.
  • PatsNation 02.05.2019 11:12
    Highlight Highlight Das ist unglaublich. Vielleicht sollten sie eine gofundme Kampagne aufsetzen, um die Anwaltskosten zu decken. Ich würde sofort was spenden.
  • Unsportlicher 02.05.2019 11:05
    Highlight Highlight Auf alle Fälle ist ein Apfel auf der Velotour gesünder als ein Apple aus den USA....
  • INVKR 02.05.2019 11:05
    Highlight Highlight Das ist nicht unglaublich, das ist einfach unregulierter Kapitalismus im Endstadium.
  • Maya Eldorado 02.05.2019 11:00
    Highlight Highlight Nur so. Wir machen neu jedes Jahr einen Apfeltag. Alle schicken Apple einen angebissenen Apfel. Das gäbe ein Gaudi.
  • p4trick 02.05.2019 10:50
    Highlight Highlight Der Apfel wie er in der Natur wächst sieht auch sehr ähnlich aus wie das Logo von Apple. Dürfen wir noch Äpfel essen oder überhaupt anbeissen? Oder an welcher Stelle dürfen wir den Apfel anbeissen, damit er nicht gegen das Logo von Apple verstösst?
    • Nero1342 02.05.2019 21:21
      Highlight Highlight Nur an der linken Seite anbeissen 😉
  • StealthPanda 02.05.2019 10:49
    Highlight Highlight Wie können die Leute noch hinter solch einem Konzern stehen?!
    • Nelson Muntz 02.05.2019 11:13
      Highlight Highlight Google ist ja gaaaaanz anders...
    • Zimbo666 02.05.2019 11:52
      Highlight Highlight Generell: Welcher Konzern dieser Welt ist liebevoll und nett?
    • Baba 02.05.2019 11:55
      Highlight Highlight @Nelson Muntz: knapp vorbei ist auch daneben. Thema ist Apple und seine juristischen Feldzüge...
  • aligator2 02.05.2019 10:49
    Highlight Highlight Wieso verbieten sie nicht gleich auch Äpfel? Ein Obstbauer wird sich kaum einen Prozess leisten können.

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