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Haussteuerung per iPhone (hier eine tado-App für Klimaanlagen). Bild: Tado

Steuert das iPhone bald unseren Kühlschrank, die Heizung und Alarmanlage?

Apple soll Einstieg in Heimautomatisierung planen. Insidern zufolge wird das Unternehmen auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni eine neue Technik zur digitalen Heimsteuerung vorstellen.

27.05.14, 13:50 15.02.18, 16:01

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Apples Mobilgeräte iPhone und iPad könnten bald noch stärker in unseren Alltag eingebunden sein. Das legt ein Bericht der US-Wirtschaftszeitung «Financial Times» nahe, der sich auf Informationen von Insidern beruft. Demnach will der US-Konzern auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC (2. bis 6. Juni, San Francisco) eine neue Software-Plattform vorstellen, die es Dritt-Anbietern erlaubt, ihre Heimsteuerungs-Produkte mit Apples Mobilgeräten zu vernetzen. Die iPhones und iPads könnten dann als Fernsteuerung etwa für die Heizung, die Rollläden und die Beleuchtung am und im Haus dienen.

Auf Messen wie der Ifa, CES und Cebit von Herstellern gezeigte Szenarien beschäftigten sich häufig mit Automation – Hausbeleuchtung und Heizung schalten sich zum Beispiel auf voreingestellte Werte ein, wenn Sensoren anzeigen, dass ein bestimmter Bewohner das Haus betritt. Eine Rolle könnte hier auch Apples Indoor-Navigationskonzept iBeacon spielen. Damit lassen sich zum Beispiel per Bluetooth-Funk durch die Anwesenheit eines Smartphone-Trägers Wassertemperatur und Hintergrundmusik im Badezimmer steuern. Wichtiger als solche Spielereien sind aber die möglichen Energie-Sparpotenziale, die eine smart gesteuerte Heizungsanlage ermöglicht. Ein Beispiel wie so etwas funktionieren kann ist die Heizungssteuerung per App, wie sie die deutsche Firma tado anbietet.

Ein Einstieg Apples in die Welt des sogenannten Internets der Dinge käme nicht überraschend. Schliesslich haben die Rivalen Google mit dem Kauf des Thermostatherstellers Nest Labs und Samsung mit Waschmaschinen, die sich per Smartphone steuern lassen, in diesem Jahr schon vorgelegt.

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Für die Tado-App zum Steuern von Klimaanlagen wird derzeit auf Kickstarter Geld gesammelt. Bild: Tado

Dass Apple hinterher hinkt, folgt daraus nicht: Schliesslich bietet der Konzern in seinem deutschen Online-Shop schon seit längerem einen Bereich «für dein Zuhause» an. Dort gibt es von netzwerkfähigen LED-Leuchten über drahtlose Pflanzen-Wachstumssensoren bis zu Bewegungsmeldern und Überwachungskameras etliches Smart-Home Zubehör.

Das Angebot wächst stetig: In den USA bietet Apple auch Thermostate von Nest Labs an. Auf der Unterhaltungselektronik-Messe CES im Januar verkündete das chinesische Unternehmen Haier, als erster Hausgeräte-Hersteller für eine Klimaanlage Apples MFi-Zertifizierung (Made for iPhone/iPod/iPad) erhalten zu haben: Die soll die reibungslose Steuerung durch die i-Mobilgeräte sicherstellen – und zusätzliche Umsätze sichern. Heizanlagen und andere Hausgeräte werden laut Haier folgen.

Wie kurz vor Veranstaltungen wie der WWDC üblich, kommentierte Apple den Artikel der «Financial Times» nicht. (abr)



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