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Lücke im iPhone: US-Forscher knacken iMessage-Verschlüsselung

Auch Apples Verschlüsselung ist angreifbar: US-Forscher haben eine Lücke in Apples Kurzmitteilungsdienst iMessage entdeckt – das Unternehmen will sie mit iOS 9.3 endgültig schliessen.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Während Apple mit dem FBI um das Entsperren von iPhones streitet, berichten US-Sicherheitsforscher von einer Schwachstelle, über die Angreifer auf einige verschickte Fotos und Videos zugreifen könnten. Die Schwachstelle stecke in der Krypto-Technologie von Apples hauseigenem Kurzmitteilungsdienst iMessage, erläuterten die Experten der Johns Hopkins University der Washington Post.

Apple erklärte der Zeitung, die Lücke sei im aktuellen Mobil-Betriebssystem iOS 9 bereits teilweise geschlossen worden und solle mit der anstehenden Version 9.3 endgültig dichtgemacht werden. Apple war frühzeitig auf das Problem aufmerksam gemacht worden, Details dazu sollen erst nach dem Update auf iOS 9.3 veröffentlicht werden.

Die Forscher um Projektleiter Matthew D. Green brauchten mehrere Monate, um die Lücke am Beispiel eines Fotos nachzuweisen. Dies gelang ihnen bei Geräten, auf denen eine ältere, im Artikel nicht explizit genannte iOS-Version lief. Die Schwachstelle bestand dem Bericht zufolge letztlich darin, dass das Telefon es zuliess, den 64-stelligen Krypto-Schlüssel zu dem Foto durch eine Vielzahl von Versuchen zu erraten.

Eine modifizierte Version der Attacke hätte auch in späteren iOS-Systemen funktioniert, dies würde aber wohl Hacker-Ressourcen erfordern, die nur Staaten zur Verfügung stünden, sagte Projektleiter Green der «Washington Post». Zugleich zeige der Fall aber, dass auch mit grossem Aufwand aufgebaute Verschlüsselung nicht unfehlbar sei und es daher besonders gefährlich wäre, zusätzliche Hintertüren für Ermittlungsbehörden zu schaffen.

Apple ist von einer Richterin in Kalifornien angewiesen worden, dem FBI beim Entsperren des iPhones eines toten Attentäters zu helfen. Unter anderem soll Apple eine Software entwickeln, die es möglich macht, beliebig viele Passwort-Kombinationen auszuprobieren. Apple weigert sich, der Anordnung Folge zu leisten. Am Dienstag findet in dem Fall eine erste Anhörung vor einem kalifornischen Gericht statt. Die US-Forscher um Matthew D. Green sagen, die nun entdeckte Sicherheitslücke würde dem FBI beim Entsperren des iPhones nicht weiterhelfen.

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mbö/dpa

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