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Er ist den Russen bestens bekannt. Aber wie steht es um dein Gesicht? screenshot: phonearena.com

Gratis, genial und brandgefährlich? Die harten Fakten zu FaceApp

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur populären Smartphone-App. Und zur Entwicklerfirma, die an einem fragwürdigen Ort residiert.



Was ist los?

FaceApp ist gerade überall. Bei WhatsApp, Twitter, Instagram – und auch bei deinem Lieblings-Newsportal. 😌

Mehr als 100 Millionen User haben die Android-App aus dem Google Play Store heruntergeladen. Und die iPhone-Version führt in über 120 Ländern die Download-Charts an.

Dieser Artikel dreht sich um die brennendsten Fragen rund um die «Killer-App» aus Russland. Die Entwicklerfirma nimmt ausführlich Stellung und die Verantwortlichen versuchen, die schlimmsten Befürchtungen zu entkräften.

Wir gehen auch der Frage nach, warum es ausgerechnet jetzt einen solch gewaltigen Hype gibt um die App, die ja alles andere als neu ist. Schon 2017 hatte watson damit experimentiert und auf gewisse Probleme hingewiesen.

Wer steckt dahinter?

Eine russische Firma. Mit geheimen Verbindungen zur russischen Regierung?

Im Google Play Store wird zur Android-App eine Entwickler-Adresse in den USA aufgeführt. Und zwar eine Briefkastenfirma in Wilmington im Bundesstaat Delaware.

In den Nutzungsbedingungen auf der FaceApp-Website stösst man auf folgende Anschrift:

St.Petersburg? Dort ist die berüchtigte Internet Research Agency zuhause (auch bekannt als IRA oder Glavset). Wobei Putins Troll-Armee von einem anderen Teil der Fünf-Millionen-Einwohner-Metropole aus operiert.

Begründete Bedenken gibt's trotzdem: FaceApp befinde sich im selben Gebäude wie Skolkovo Ventures – eine russische staatliche Investitionsfirma für IT und Technologie, berichten Investigativ-Journalisten von Forensic News. Der Umzug sei Ende 2018 erfolgt, heisst es in diesem Tweet.

«Es scheint, dass FaceApp eine von der russischen Regierung finanzierte Operation zum Datensammeln ist.»

Forensic News

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screenshot: twitter

Dieser Darstellung widersprach der FaceApp-Geschäftsführer laut der US-Journalistin Karissa Bell (Mashable).

«Nein, wir sind in keiner Weise mit Skolkovo Ventures verbunden. Skolkovo ist ein Gewerbegebiet mit vielen verschiedenen Unternehmen. Wir haben keine Mittel aus Fonds erhalten, die mit Regierungen verbunden sind.»

Yaroslav Goncharov

Die geografische Nähe sei noch kein Beleg für eine missbräuchliche Verwendung der FaceApp-Daten, meinen Internet-User. Und die Verantwortlichen versichern, dass die Daten nicht nach Russland transferiert würden (siehe unten).

Ermittelt das FBI?

Noch nicht.

Der hochrangige US-Politiker Chuck Schumer, Fraktionschef der Demokraten im Senat, hat die Bundespolizei FBI unterdessen zu einer Untersuchung aufgefordert. FaceApp könne wegen des Umgangs mit persönlichen Daten ein nationales Sicherheitsrisiko sowie eine Gefahr für Millionen US-Bürger darstellen, twitterte Schumer am Mittwoch.

«Es wäre zutiefst beunruhigend, wenn die heiklen persönlichen Informationen von US-Bürgern einer feindlichen ausländischen Macht zur Verfügung gestellt würden, die aktiv an Cyber-Angriffen gegen die Vereinigten Staaten beteiligt ist.»

Die US-Handels- und Verbraucherschutzbehörde FTC solle nun prüfen, ob US-Bürger – inklusive Regierungspersonal und Militärs – ausreichend «gegen eine mögliche missbräuchliche Nutzung ihrer Daten» geschützt seien.

Hier ist anzumerken, dass der US-Geheimdienst NSA seit Jahren massenhaft Bilder aus dem Internet abgreift, um sie mit Gesichtserkennungs-Software zu bearbeiten. Das Ausmass der weltweiten elektronischen Überwachung hatte der Whistleblower Edward Snowden 2014 enthüllt.

Was darf FaceApp mit den User-Daten tun?

Eigentlich alles.

Du gewährst FaceApp eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweite Lizenz zur Nutzung all deiner Inhalte und Daten – ohne jegliche Entschädigung.

Oder im Original-Wortlaut:

«Sie gewähren FaceApp eine unbefristete, unwiderrufliche, nicht ausschliessliche, lizenzgebührenfreie, weltweite, voll bezahlte, übertragbare Unterlizenz zur Nutzung, Reproduktion, Änderung, Anpassung, Veröffentlichung, Übersetzung, Erstellung von abgeleiteten Werken, Verbreitung, öffentlichen Aufführung und Anzeige Ihrer Benutzerinhalte und aller Namen, Benutzernamen oder Ähnlichkeiten, die im Zusammenhang mit Ihren Benutzerinhalten in allen bekannten oder später entwickelten Medienformaten und -kanälen angegeben werden, ohne dass Sie dafür eine Entschädigung erhalten.»

quelle: faceapp.com/terms

Wobei sich die Firma natürlich an die geltenden Gesetze halten muss: Zumindest in Europa drohen sonst gemäss Datenschutz-Gesetzgebung (DSGVO) hohe Geldbussen.

Ist Facebook schlimmer?

Ja. In gewisser Weise schon.

Im Gegensatz zum weltgrössten Social-Media-Konzern sind die FaceApp-Anbieter noch nicht beim Lügen ertappt worden. Mark Zuckerberg und Co. haben der Öffentlichkeit wiederholt wichtige Informationen vorenthalten, Datenschutz-Bestimmungen und das Recht auf Privatsphäre verletzt sowie Journalisten und Politiker in die Irre geführt.

Facebook ist wegen falscher Versprechungen in Verruf geraten und unter Druck. Die FaceApp-Verantwortlichen versprechen ebenfalls viel, wie wir gleich sehen ...

Was macht FaceApp mit den User-Daten?

In der aktuellen Stellungnahme steht:

«Wir verkaufen keine User-Daten und geben sie nicht an Dritte weiter.»

Das Support-Team erklärt, dass alle Bilder innerhalb der nächsten 48 Stunden nach der Bearbeitung in der App automatisch gelöscht würden.

«Die mit den Servern geteilten Bilder sind völlig anonym und werden verschlüsselt gespeichert. Wir können Sie, Ihr Gerät oder andere Daten anhand der Bilder nicht identifizieren. Wir verwenden sie weder in der Werbung noch in anderen öffentlichen Fällen. Niemand sieht diese Bilder, sie werden nur von Computern automatisch verarbeitet.»

FaceApp-Support

Zudem versichern die Verantwortlichen, dass die User-Daten nicht nach Russland transferiert würden.

«Obwohl sich das Kernteam für Forschung und Entwicklung (R&D) in Russland befindet, werden die Benutzerdaten nicht nach Russland übertragen.»

Wo werden die Fotos gespeichert?

Angeblich nicht in Russland.

FaceApp-Gründer Yaroslav Goncharov versprach laut Tech Crunch, dass die User-Daten in Rechenzentren von grossen US-Unternehmen gespeichert werden. Konkret sollen die Daten bei Amazon (AWS) und Google Cloud lagern.

Wie lang werden Uploads gespeichert?

Das ist nicht ganz klar.

Die Entwicklerfirma teilt mit: «Die meisten Bilder werden innerhalb von 48 Stunden nach dem Upload-Datum von unseren Servern gelöscht.»

Dass Bilder so lange gespeichert werden, wird mit der besseren Performance begründet. Man wolle sicherstellen, dass die User ein Foto nicht bei jedem Bearbeitungsvorgang erneut hochladen – was nicht nur länger dauern würde, sondern auch viel mehr «Traffic» zur Folge hätte.

Greift FaceApp auch ungewollt Fotos von den Handys ab?

Nein, dafür gibt's keine Hinweise.

Auch nicht von unabhängigen Sicherheitsexperten wie Will Strafach, die die Smartphone-App und deren Datentransfers unter die Lupe genommen haben.

Die Entwicklerfirma verspricht:

«Wir laden ein Foto nur hoch, wenn es von einem User zur Bearbeitung ausgewählt wurde. Wir übertragen keine anderen Bilder vom Handy in die Cloud.»

quelle: techcrunch.com

Löscht FaceApp meine Daten?

Das soll möglich sein. Zumindest versichern die Verantwortlichen, dass sie auf Verlangen alles löschen.

«Wir akzeptieren Anfragen von Usern, all ihre Daten von unseren Servern zu entfernen. Unser Support-Team ist derzeit überlastet, aber solche Anfragen haben Priorität.»

quelle: techcrunch.com

Das Prozedere ist relativ mühsam, in Zukunft soll es aber deutlich einfacher veranlasst werden können. Die Entwickler versprechen eine verbesserte Benutzeroberfläche.

So musst du vorgehen:

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bild: watson

Wo ist überhaupt das Problem?

Das Hauptproblem ist, dass das Missbrauchspotenzial gross ist und sich gewisse Risiken nicht abschätzen lassen.

«Du könntest irgendwo in Moskau auf einer Plakatwand landen, aber dein Gesicht wird höchstwahrscheinlich einen KI-Gesichtserkennungs-Algorithmus trainieren.»

Peter Kostadinov phonearena.com

Fakt ist: Die Fotos müssen übers Internet auf einen Firmen-Server hochgeladen werden, um dort gespeichert und mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) bearbeitet zu werden.

Sobald etwas in die Cloud hochgeladen wurde, hat man die Kontrolle darüber verloren. Ganz egal, ob man eine entsprechende Lizenz erteilt hat, also der Verwendung eigener Inhalte durch Dritte zugestimmt hat, oder nicht.

Das sei auch ein Grund, warum Apple den grössten Teil der KI-Arbeiten auf den Geräten selber ausführe, heisst es in der Analyse von Peter Kostadinov bei phonearena.com.

Was uns Facebook mit seinen viralen Apps (Quizzes etc.) schmerzhaft gelehrt hat: Die gesammelten User-Daten werden nicht immer nur für den angegebenen Zweck verwendet. Und sie können in falsche Hände gelangen.

«FaceApp wird wahrscheinlich nicht das nächste Cambridge Analytica. Aber es ist schwer zu sagen, wie es unsere Daten verwenden wird, da es über umfassende und ausbeuterische Nutzungsbedingungen verfügt. Und das jüngste Comeback [der App] zeigt, wie schnell die Menschen auf einen dummen Internet-Trend setzen, ohne zu verstehen, was sie aufgeben.»

Tech-Journalistin, Gizmodo

Wie die Entwicklerfirma in ihrer Stellungnahme betont, seien alle FaceApp-Funktionen auch ohne Anmeldung verfügbar.** Infolgedessen würden sich 99 Prozent der User nicht anmelden. «Daher haben wir keinen Zugriff auf Daten, die eine Person identifizieren könnten.»

Sprich: Die Firma versucht die Befürchtung zu zerstreuen, dass heimlich eine praktisch weltumspannende Datenbank inklusive Namen der Abgebildeten angelegt wird.

** Gewisse FaceApp-Filter (Bild-Manipulationen) sind nur gegen Bezahlung verfügbar (kostenpflichtige Pro-Version).

Ist das gesund?

Es gibt schon länger warnende Stimmen. Wobei nicht das künstliche Altern von Gesichtern das Problem ist:

Aufgehübschte Selfies können krank machen, warnen Forscher schon länger. Wenn bei Instagram und Co. immer perfekter aussehende Bilder gepostet würden, führe das zu einem veränderten Bild von Schönheit. Und damit könnten vor allem junge Menschen nicht immer umgehen.

Es bestehe die Gefahr, dass man sich selbst schlecht und minderwertig fühle, weil man im realen Leben nicht so aussehe wie auf den manipulierten Fotos. Das kann laut Wissenschaft sogar zu einer Dysmorphophobie führen – also einer Ablehnung des eigenen Körpers. Dieses Phänomen wird auch als «Snapchat-Dysmorphophobie» bezeichnet.

Andere Wissenschaftler geben zu bedenken, dass Störungen der Körperwahrnehmung nichts Neues seien. Durch die gestiegene Nutzung von Smartphones (und auch FaceApp) rückt das Krankheitsbild einfach mehr in den Fokus.

Warum schon wieder der Hype?

Zum zweiten Mal nach 2017 gebe es einen grossen Social-Media-Hype um FaceApp, schreibt Jens Schröder von Meedia. Der deutsche Journalist berichtet in seinem «#Trending»-Newsletter regelmässig über solche Phänomene.

Schröder beruft sich auf Zahlen des Social-Media-Monitoring-Dienstes Talkwalker: Demnach gab es ab der ersten Juli-Woche einen exponentiellen Anstieg des Hashtags #FaceApp. Innert weniger Tage stieg die Zahl solcher Postings von wenigen hundert auf 450'000 (am letzten Dienstag) an.

Wie der neuerliche Hype entstanden sei, lasse sich schwer nachvollziehen. Der Trend sei aber definitiv nicht aus dem englischsprachigen Internet gekommen.

Sicher ist: Grossen Anteil am Hype hatten Prominente. «Immer mehr Posts verzichten aber auch auf die Face-App als Quellenhinweis», schreibt der deutsche Social-Media-Fachmann. Als Beispiele nennt er den Basketballer Stephen Curry, der auf Instagram 1,2 Mio. Likes erreichte – oder die Jonas Brothers mit einem 570'000-Interaktionen-Tweet.

Das sieht man auch bei Spiegel Online so: Derzeit würden viele Prominente mit der App erzeugte Fotos in sozialen Netzwerken teilen – «so kommen Millionen Follower mit den manipulierten Bildern in Kontakt».

Und natürlich tragen die Online-Medien (darunter watson) zum aktuellen Hype bei. Doch immerhin kennst du nun die Risiken und (möglichen) Nebenwirkungen. 😉

Quellen

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    Alle Leser-Kommentare
  • My Senf 18.07.2019 23:17
    Highlight Highlight Die Menschheit hat ihr Gehirn 🧠 schon lange am Eingang abgegeben.

    Jaja ich weiss, ihr habt ja nichts zu verbergen...
  • t.i.m 18.07.2019 23:14
    Highlight Highlight @watson für s nächste mal wäre der punkt „was ist faceapp?“ noch ganz spannend ;)
    • @schurt3r 19.07.2019 06:13
      Highlight Highlight Danke fürs Feedback!

      War wohl zu wenig klar, dass diese Frage in der ersten verlinkten Story beantwortet wird (Titel: Gratis, genial und ziemlich unheimlich – FaceApp fürs iPhone).

      Jetzt sollte es klar sein :)
  • EndeGelände 18.07.2019 22:51
    Highlight Highlight die russen mussten ja irgendwie auf die 10
    jahres challenge von facebook reagieren!
  • Score 18.07.2019 22:21
    Highlight Highlight Es braucht ein weltweites Verbot von Datenhandel, welcher nicht explizit vom User bewilligt wird. Und es braucht ein weltweites Verbot für den Verkauf von Daten anderer. Leider wird es nie dazu kommen und leider ist es eh schon zu spät... Die Folgen werden für gewisse Menschen in gewissen Regionen fatal sein...
  • Freilos 18.07.2019 21:08
    Highlight Highlight Jetzt mal ganz naiv gefragt: was könnten Facebook oder Faceapp im schlimmsten Fall mit meinen Daten machen? Was ist das Worst Case Szenario mit Ausnahme von e-banking hacken?
  • Pafeld 18.07.2019 19:53
    Highlight Highlight Besteht eigentlich die Möglichkeit, dass persönliche Daten bei einer Flut nicht massiv an Wert verlieren? Das Verifizieren von Daten nimmt exponentiell soviel Zeit in Anspruch, wie das blosse Sammeln. Dubiose Firmen stellen bereits heute Leute an, welche von Haus zu Haus laufen und Adressdaten verifizieren. Die nackte Flut an Daten wird kaum mehr zu bewältigen sein, sobald plötzlich Widersprüche in den Datensätzen aus verschiedenen Quellen auftauchen.
    • Lukas Aurelius 18.07.2019 22:07
      Highlight Highlight Warte ab bis die Quantencomputer kommen, dann wird die Menge der Daten kein Problem mehr sein.
    • Tillo Reilly 19.07.2019 09:14
      Highlight Highlight Tech [X] to the rescue funktioniert so einfach nicht.

    • Pafeld 19.07.2019 10:11
      Highlight Highlight Öhm doch. Quantencomputer sind nicht für alle Aufgaben gleichermassen geeignet. Ausserdem werden beispielsweise bei NP-vollständigen Problemen auch Quantencomputer an ihre Grenzen kommen.
  • bytheway 18.07.2019 18:33
    Highlight Highlight Was ist überhaupt der Nutzen dieser App? Wie ich aussehe, wenn ich alt bin, interessiert mich vielleicht, wenn es mal soweit ist.
  • Firefly 18.07.2019 18:03
    Highlight Highlight All dieses Face-Zeugs ist doch langweilig. Wie wärs mal mit einem Assbook oder einer AssApp? Da können wir dann alle unseren Allerwertesten präsentieren und altern lassen und die Geheimdienste und die Chinisen dürfen dann von mir aus kartographieren und sammeln wie sie wollen. Unterwegs hat man ja was an.

    Nur nacktwandern könnte zur Gefahr werden.
  • Da Fü 18.07.2019 17:40
    Highlight Highlight Wenn Du für ein Produkt nichts bezahlen musst, bist Du das Produkt.
  • SGR 18.07.2019 17:35
    Highlight Highlight Gemäss einer gewissen Volksabstimmung ist es der Mehrheit der Schweizer ja eh egal, wenn sie ausspioniert werden 😉
    Schlimmstenfalls könnte man ja die Netzsperren mit App-Sperren erweitern.
    Irgend ein Lobbyist in Bern hat doch sicher Connections zu einem App-Entwickler.



  • maxi 18.07.2019 17:33
    Highlight Highlight 🤷🏼‍♂️
    Benutzer Bild
  • franzfifty 18.07.2019 17:23
    Highlight Highlight Das geht doch nicht! Ihr dürft doch Eure Daten nicht einfach anderen geben! Facebook wird da nicht froh sein! Ihr habt Eure Daten schon Facebook versprochen... Also bitte!
  • Asparaguss 18.07.2019 17:21
    Highlight Highlight Skynet lebt. Die KI hat eine Genkur entwickelt, welches ewiges Leben ermöglicht. Die Kur kostet aber 2 MRD USD. Wer bezahlt bleibt am Leben. Um all die überflüssigen Menschen zu eliminieren nun die App, welche den bald aufliegenden Killerdrohnen mitteilt, welche Gesichter eliminiert werden können.
    • EndeGelände 18.07.2019 22:56
      Highlight Highlight wir müssen den terminator nach 1989 losschicken ans CERN und verhindern, dass das internet der öffentlichkeit preisgegeben wird!
    • Asparaguss 19.07.2019 07:46
      Highlight Highlight Was wär das fürne Komödie :-) Als Terminator Beat Schlatter versus Cern-Leiter Daniel Jositsch oder so.
  • locin 18.07.2019 16:55
    Highlight Highlight Ganz einfach, nicht runterladen, Problem gelöst.
    • EvilBetty 18.07.2019 17:30
      Highlight Highlight Das stoppt aber noch niemanden davor, DEIN Gesicht durchlaufen zu lassen ;-)
  • Samzilla 18.07.2019 16:51
    Highlight Highlight Zu jedem Argument, weshalb Russland Böses mit unseren Daten anstellen könnte, folgt eine Geschichte aus der USA (CIA, Snowden, Facebook doch schlimmer...).

    Eigentlich noch interessant...
    • Lowend 18.07.2019 17:15
      Highlight Highlight Einziger Unterschied ist, dass wir es bei den USA genau wissen und inzwischen auch die Methoden kennen, wogegen Russland nicht mal zugibt, dass sie aktive Desinformation bis hin zu kriminellen Aktivitäten unterstützen. Den Fall Spiez schon vergessen? Da griff Russland durch staatliche Spionage einen neutralen Staat auf dessen Boden an.
    • You will not be able to use your remote control. 18.07.2019 18:31
      Highlight Highlight Bitte nicht ablenken: Diese App ist böse, weil _Russen_ die Amazon Cloud benutzen. Diese Cloud ist ansonsten sehr wichtig, damit die USA andere böse Leute ausspionieren kann.

    • Samzilla 18.07.2019 20:37
      Highlight Highlight @Lowend: „genau wissen“ entgegen „nicht mal zugeben“. Ist ja nicht so, dass die USA seit Snowden ein Musterschüler bezüglich Transparenz wurde.

      Vielleicht müsste man einfach aufhören zwischen gut (USA) und böse (RU) zu unterscheiden und akzeptieren, dass doch die eine oder andere Regierung nicht ganz koscher ist.
  • Sgt.Pepper 18.07.2019 16:33
    Highlight Highlight Kann nicht irgendeiner den Trend starten, nur noch Katzengesichter hochzuladen? Oder ein Crowdfunding starten, damit wir mit einem Botnetz zurückschlagen und das Ding massiv rickrollen können.
    Von den Spammern können wir ja ausnahmsweise auch mal etwas lernen...
  • c_meier 18.07.2019 16:25
    Highlight Highlight Facebook macht das doch seit 15 Jahren und wir alle haben dort brav ein Passfoto hochgeladen und vielfach noch die FB-App auf dem Handy, welche auf Mikrofon, Bilder, Daten usw. zugreifen darf....

    wenn zwei dasselbe tun, ist es nicht dasselbe...
  • Mutbürgerin 18.07.2019 16:16
    Highlight Highlight Jeder, der im Flugzeug herumreist, hat seinen Pass schon x-mal in irgendwelche Scanner gehalten oder Fingerabdrücke in diversen Ländern abgegeben. Was genau will man verstecken?
    • The Destiny // Team Telegram 18.07.2019 16:27
      Highlight Highlight @Mutbürgerin, auf diese Daten sollten höchstens Staaten Zugriff haben, nicht private Firmen...
    • nick11 18.07.2019 20:27
      Highlight Highlight naja ob Staaten besser sind... Private Firmen lassen sich wenigstens kontrollieren und bestrafen. Versuch das mal mit USA oder China oder Russland...
    • The Destiny // Team Telegram 18.07.2019 21:12
      Highlight Highlight @nick, Staaten tun dies um Sicherheit zu gewährleisten, zumindest ist es das was man uns erzählt.
  • YvesM 18.07.2019 16:13
    Highlight Highlight Solange es gratis ist, wird das Gehirn ausgeschaltet. Die App kann so weltweit sehr viele intime Daten sammeln. Super!
  • swissclash79 18.07.2019 16:09
    Highlight Highlight Ist etwas gratis, bezahlt man mit seinen persönlichen Daten... Wie so häufig.
    • @schurt3r 18.07.2019 16:16
      Highlight Highlight Dieser Fall ist anders. Es gibt eine kostenpflichtige Pro-Version mit mehr/besseren Features (4 Fr. pro Monat).

      Personalisierte Werbung ist meines Wissens nicht vorgesehen.
    • swissclash79 18.07.2019 16:20
      Highlight Highlight Danke für die Info, da habe ich wohl zu schnell in die Tasten gehauen 👍
    • @schurt3r 18.07.2019 16:22
      Highlight Highlight Gerne! 🙏
  • Annapanther 18.07.2019 15:48
    Highlight Highlight Gut, dass ich generell immer sehr misstrauisch gegenüber Apps bin. Habs kurz runtergeladen, einmal ausprobiert und gleich wieder deinstalliert. Heruntergeladen hab ichs auch nur wegen dem Watson-Artikel 🤷
  • Natürlich 18.07.2019 15:33
    Highlight Highlight Ist mir wurscht, was die mit meinem Gesicht machen.
    Finde die App genial.
    Hatte schon viel Spass damit 😄
    • @schurt3r 18.07.2019 16:17
      Highlight Highlight Muss gemütlich sein in der Matrix 😉
    • manta 18.07.2019 16:52
      Highlight Highlight Es geht denen nicht nur um dein (wundervolles) Gesicht.

      Es werden Gewohnheiten und Kontakte erfasst, mit anderen Usern abgeglichen, die dich ebenfalls als Kontakt auf ihrem Smartphone haben. So können Usergewohnheiten aber auch andere heikle Daten an Dritte gelangen.

      z.B. wo du was wann und wie kaufst, Videos anschaust, Musik hörst. Wer deine Privat- und Geschäftskontakte sind und natürlich auch deren Daten, welche du auf deinem Handy erfasst hast (Anschrift, Geburtstage, Tel.Nr. etc.).

      Und was darfs nun sein? Die rote oder die blaue Pille?
    • nick11 18.07.2019 18:52
      Highlight Highlight man kann sich ja trotzdem auf den Standpunkt stellen "ist mir egal". Kann mir mal einer die Nachteile aufzählen, die man heute oder in Zukunft hat, wenn man alle seine persönlichen Daten offen legt?
      Hab selbst weder Facebook noch so eine App drauf, aber nicht unbedingt wegen den Daten, sondern weil die nur meine Zeit stehlen...
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  • Mr. Kr 18.07.2019 15:10
    Highlight Highlight Jaja, die Amis wieder, selber jeden ausspionieren und machen was man will, und wehe ein anderer Staat kommt auf die Idee, bei Ihnen etwas zu untersuchen! 🤦🏼‍♂️
  • Pümpernüssler 18.07.2019 15:10
    Highlight Highlight So erfasst man auf sehr einfachem Weg die Gesichtsdaten von Millionen Menschen. Und alle finden es auch noch super. 😅
    • Safado 18.07.2019 15:29
      Highlight Highlight ICH! han ja au nüt z'verberge😉.

      ...und ja, wir machen es denen, welche es wollen NOCH einfacher. Gemacht wird es ohnehin.
    • Armend Shala 18.07.2019 15:29
      Highlight Highlight Ist das neu? Früher ist man richtigerweise hierzulande auf die Strasse wegen des Fichenskandal. Und heute? Ja da zahlt man sogar dafür, eine Wanze im Haus zu haben, Alexa und wie sie alle heissen.
    • El Pepedente 18.07.2019 15:49
      Highlight Highlight «ICH! han ja au nüt z'verberge!»
      Diese Aussage ist bei jedem Mensch nicht wahr.
      ^^ sie wissen es einfach nicht^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 18.07.2019 15:04
    Highlight Highlight "Die Daten werden nicht nach Russland transferiert" - haha, eine ganz tolle Zusicherung. Wo die Daten physisch liegen ist doch egal. Wahrscheinlich ist es so für die Entwickler sogar einfacher, da kann die KI zur Auswertung auch gleich bei AWS laufen.

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