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Die App erkennt Gesichtszüge. Wangen- und Nasenpartie, Augen und Mund können so exakt bearbeitet werden

Die App «Perfect365» erkennt Gesichtszüge: Wangen- und Nasenpartie, Augen und Mund können so exakt bearbeitet werden.
bild: Arcsoft

Mit dieser Selfie-App mogeln sich schon 65 Millionen Menschen schön

Kim Kardashian zählt zu den beliebtesten Prominenten auf Instagram. Auf ihren Bildern, so scheint es, trägt sie stets jede Menge Make-up im Gesicht. Es ist wohl das Resultat einer App, die Bilder jeder Natürlichkeit beraubt. Und die App wird immer populärer.

Moritz Stadler / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Das Selfie vom Strand soll die Freunde neidisch machen, frisch aus dem Wasser und ohne frische Schminke fehlt einem selbst aber noch das gewisse Etwas. Vermutlich sind es Erste-Welt-Probleme wie dieses, die Frauen wie Männer dazu bringen, Apps zu suchen, mit denen man sich virtuell aufhübschen kann.

Fündig werden an Digital-Kosmetik Interessierte zum Beispiel bei «Perfect365», einer kostenlosen App für Android und iOS. Seit Klatschmagazine im Februar berichteten, dass der amerikanische Reality-TV-Star Kim Kardashian diese App für ihre Selbstporträts verwendet, erfreut sie sich immer grösserer Beliebtheit.

Kardashian ist so etwas wie die Selfie-Königin von Instagram. 51 Millionen Nutzer folgen dort ihrem Account, den sie zum grössten Teil mit Fotos von sich selbst bestückt. Kardashian hat sogar ein Buch voller Selfies veröffentlicht, mit dem Titel «Selfish».

Die Schminkkiste ist riesig: Haut Lippen, Konturen – alles kann bearbeitet werden, sogar die Augenfarbe. Für je 1,99 Euro lassen sich die Looks auch noch erweitern.

Die Schminkkiste ist riesig: Für je 2 Franken lassen sich neue Looks freischalten.

Ein Selfie-Avatar

«Perfect365» kommt nach eigenen Angaben auf mittlerweile über 65 Millionen Nutzer weltweit. Wenn diese Zahlen stimmen, halten es offenbar Millionen Menschen für sinnvoll, sich einen Selfie-Avatar zu erstellen. Denn bearbeitet man ein Foto mit der App, ist das Ergebnis meistens nichts anderes als eine virtuelle Version der fotografierten Person. Mit langen Wimpern, schmaleren Gesichtszügen und höheren Wangenknochen. Selbst die Nase lässt sich mit der App verändern.

Die Software erkennt Mund und Augen exakt und kann selbst bei schlechten Lichtverhältnissen ein gutes Ergebnis erzeugen. Gut jedenfalls in dem Sinne, dass schon ein zweiter oder dritter Blick nötig ist, um die nachträgliche Bearbeitung zu erkennen.

Natürlich wirkt das Ergebnis meistens nicht, denn selten bleibt es bei ein wenig Lidschatten. Kardashians Vorbild folgend werden in der Regel gleich alle vermeintlichen Schönheitsfehler beseitig. Dafür bietet die App ein Hautverbesserungs-Tool, das in Sekunden jedes natürliche Gesicht in die kalte Visage einer Schaufensterpuppe verwandelt. Makellos, symmetrisch und absolut künstlich.

Das einzige, was diesen Trend stoppen könnte, sind die In-App-Käufe von «Perfect365». Die Basis-Variante des Programms ist kostenlos, doch schon um die Bilder in hoher Auflösung zu speichern, werden 3 Franken fällig. Dann können noch diverse Looks und Make-up-Pakete zugekauft werden - für je 2 Franken. Schönheit hat also ihren Preis - zumindest die Art von Schönheit, die auf Instagram anzukommen scheint.

Eines der vielen Kardashian-Selfies: Ein scheinbar schnell auf der Autofahrt geknipster Schnappschuss, aber hier wurde kräftig nachgeholfen.

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