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The Swarm Manned Aerial Vehicle Multirotor Super Drone Flying

Flugzeug Marke Eigenbau. screenshot: youtube/gasturbine1

Erfinder bastelt einen Multikopter mit 54 Propellern

Die Brüder Wright wären stolz: Ein YouTube-Nutzer hat ein eigenes Fluggerät gebaut, das dank 54 Propellern tatsächlich abhebt. Weltweit hat der Bastler auf einmal jede Menge Fans – und hoffentlich wenige Nachahmer.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Über Jahre hinweg hatte sich das Interesse am YouTube-Kanal von gasturbine101 in Grenzen gehalten. Das Filmchen, in dem der Videomacher schon 2013 einen frühen Prototypen seines Gefährts vorstellte, hatte bis Mittwoch erst 6730 Klicks – vielleicht auch, weil seine Erfindung damals nur wenige Zentimeter vom Boden abhob.

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gif: watson

Das ist nun anders: In einem Clip mit dem langatmigen Titel «The Swarm Manned Aerial Vehicle Multirotor Super Drone Flying» steigt das Fluggerät nicht nur richtig in die Luft, es sitzt sogar jemand darin, der das Gerät per Steuerknüppel bedient. Um die Person abheben zu lassen, arbeiten 54 gegenläufige Propeller zusammen, als Teil einer Konstruktion, die wie eine Kreuzung aus einem Schlitten und einen Helikopter daherkommt.

«Sei vorsichtig!»

Das Gefährt klingt wie ein Bienenschwarm und wirkt so wackelig, dass man sich beim Zuschauen wünscht, der Pilot möge nicht allzu hoch fliegen. An einer Stelle ruft sogar der Kameramann «Oh, sei vorsichtig!» rein. Das ist Dramatik im YouTube-Zeitalter. Man kann nur hoffen, dass es weltweit nicht allzu viele Hobbypiloten gibt, die in ihrer Freizeit mit solchen Gefährten abheben.

Mehr als 350'000 YouTube-Nutzer haben sich Video mittlerweile angesehen. Dazu hinterliessen sie Kommentare wie «Ich fühle mich, als würde ich Aufnahmen der Brüder Wright sehen – aber von heute.» Jemand anders fragt: «Ist eine Drohne nicht eigentlich keine Drohne mehr, sobald sie bemannt ist?»

In der Videobeschreibung heisst es, das kuriose Fluggerät habe samt Pilot ein Startgewicht von 148 Kilogramm. Maximal könne es wohl bis zu 164 Kilogramm in die Luft bringen. Durchhalten würde das Vehikel rund zehn Minuten, dann müssen die Batterien geladen werden. Vorläufer des aktuellen Prototypen zeigen unter anderem dieser und dieser Clip.

Tatsächlich ist der Multikopter nicht ganz der Erste seiner Art: Das deutsche Helikopter-Start-up E-Volo testete schon 2011 ein Gerät, das mit mehreren Rotoren und Elektroantrieb einen Menschen in die Luft hob. Kurioses Detail damals: Der Pilot sass auf einem Petziball(mbö)

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