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BMW CEO Harald Krueger, right, and Mercedes-Benz CEO Dieter Zetsche of Daimler, left, sit together at a press conference in Berlin, Germany, Friday, Feb. 22, 2019. Automakers Daimler and BMW are formally launching their joint venture in services that make it possible to use their cars without necessarily owning one. (Bernd von Jutrczenka/dpa via AP)

Daimler-Chef Dieter Zetsche und BMW-CEO Harald Krüger wollen gemeinsam selbstfahrende Autos entwickeln. Bild: AP/DPA

BMW und Daimler kooperieren – und liefern sich auf Twitter ein Wort-Duell

Neue Technologien wie 5G und neue Wettbewerber wie Tesla und Google zwingen Autobauer zu immensen Investitionen. Zwei, die eigentlich harte Konkurrenten sind, tun sich jetzt bei der Entwicklung von selbstfahrenden Autos zusammen.



Eine Woche nach der Fusion ihrer Carsharing-Dienste bündeln die deutschen Autokonzerne BMW und Daimler (Mercedes-Benz) jetzt ihre Kräfte auch beim automatisierten Fahren. In einem ersten Schritt wollen die beiden Autokonzerne Fahrerassistenzsysteme und die Technik für automatisiertes Fahren auf Autobahnen und für automatisiertes Parken gemeinsam entwickeln. Beide strebten aber eine «langfristige und strategische Kooperation» an, um die nächste Stufe schon vor 2025 breit verfügbar zu machen, teilten sie am Donnerstag mit.

Daimler und BWM Liefern sich auf Twitter ein kleines Wort-Duell:

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bild: twitter

BMW und Daimler vs. Google

Durch die Zusammenführung der Kompetenzen «erhöhen wir die Innovationskraft und beschleunigen die Verbreitung dieser Technologie», sagte BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich. Daimler-Forschungschef Ola Källenius sagte: «Statt individueller Insellösungen geht es uns um ein zuverlässiges Gesamtsystem, das unseren Kunden einen spürbaren Nutzen bringt.»

Alle Autokonzerne investieren Milliarden in die Entwicklung von Autos, die in einigen Jahren computergesteuert ganz ohne Fahrer fahren können. Führend ist auf diesem Gebiet heute die Google-Tochter Wymo. Um Kosten zu sparen, tun sich die beiden konkurrierenden Autobauer in Stuttgart und München jetzt zusammen – zumal ohnehin bald gemeinsame Sicherheitsstandards und technische Vorgaben vom Gesetzgeber zu erwarten sind.

Mit der Zusammenarbeit werde die «Entwicklung künftiger Technologiegenerationen beschleunigt und effizienter», erklärten BMW und Daimler. «Neben diesen Synergien sollen neue Technologien schneller an den Kunden weitergegeben und in kürzeren Innovationszyklen aktualisiert werden.»

Autos ohne Lenkrad und Gaspedal

BMW testet das automatisierte Fahren heute weltweit mit 70 Fahrzeugen, unter anderem auch in München. Daimler will dieses Jahr zusammen mit dem Zulieferer Bosch im Silicon Valley in den USA selbstfahrende Fahrzeuge ohne Lenkrad und Gaspedal in Städten auf die Strasse bringen.

BMW und Daimler wollen zusammen zunächst die Technik für Autos entwickeln, die auf der Autobahn selbstständig fahren können, aber noch Gaspedal und Lenkrad haben und von einem Fahrer gesteuert werden können. Man wolle aber über die Ausdehnung der Zusammenarbeit auf höhere Automatisierungsgrade auf Autobahnen und auch in Städten sprechen. «Das unterstreicht den langfristig und nachhaltig angelegten Charakter der Kooperation hin zu einer skalierbaren Plattform des automatisierten Fahrens», teilten die Konzerne mit.

(sda/awp/dpa)

Selbstfahrende Shuttles auf öffentlichen Strassen in Zug

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerHans 01.03.2019 15:42
    Highlight Highlight Da müssen also zwei „Premium-Hersteller“ der „besten“ Automobilindustrie der Welt kooperieren, damit sie den Anschluss an die verpickelten Nerds die keine Ahnung von Autos haben, nicht noch mehr verlieren. Immerhin erwachen sie aus dem Dornröschenschlaf und bewegen sich aus ihrer Comfortzone.
  • Caturix 01.03.2019 14:15
    Highlight Highlight Können die schon kein Deutsch mehr ?
  • Dan Ka 01.03.2019 13:13
    Highlight Highlight Jetzt spucken sie die grossen Töne. Wäre Musk mit Tesla nicht... wir könnten das Ganze vergessen!

    Die Grosskonzerne generell arbeiten nicht für die Innovation und das Wohl aller, sie wollen schlicht nur abkassieren. Dem Aktionär und die eigenen Taschen füllen ist das erste Credo des Management.

    Wird Zeit für eine Revolution. Konzerne die die Welt verbessern (nach Kriterien) sollen Steuererleichterungen haben. Die Anderen dürfen nicht über den Branchenschnitt Erfolge erzielen und entsprechend Steuern „abdrücken“. Das dann weltweit.

    Scho klar, i‘m a dreamer!
    • Angelsshare 01.03.2019 14:24
      Highlight Highlight "Nach Kriterien".... die dann wer genau festlegt?
    • Dan Ka 01.03.2019 15:25
      Highlight Highlight Wäre noch spannend was die Blitzer zu sagen haben. Lerne gerne dazu.
    • Angelsshare 01.03.2019 15:56
      Highlight Highlight Von mir kriegst du ein Herz, aber nur weil ich an Frau Martullo-Blocher denken musste von wegen "iu ar a driimer".. 🙈 weil iu ar a driimer. Wer legt fest wer und was die Welt verbessert? Was sind die Kriterien? Umweltschutz? Bekämpfung der Armut? Bekämpfung von Hunger? Weltfrieden? Der nächste Konflikt/Krieg wäre vorprogrammiert, Grund? Festsetzung der Kriterien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adumdum 01.03.2019 12:58
    Highlight Highlight Too little too late. Die Marken werden vielleicht die nächsten 20 Jahre überleben, auf die Konzerne würde ich nicht wetten.

Teslas Model 3 schlägt in der Schweiz voll ein – und stürmt die Auto-Verkaufscharts

Teslas neuer Elektrowagen hat im März aus dem Stand die Spitze der Verkaufscharts erklommen. Zum ersten Mal ist ein reines E-Auto im Monatsvergleich das meistverkaufte Auto der Schweiz.

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