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Druck der türkischen Regierung

Vor drei Wochen verkündete Mark Zuckerberg «Je suis Charlie» – jetzt sperrt Facebook Mohammed-Karikaturen

Charlie-Hebdo-Titelblätter

«Facebook war schon immer ein Ort, wo die Leute ihre Ideen und Ansichten mit der Welt teilen konnten», schrieb Mark Zuckerberg nach dem Attentat auf Charlie-Hebdo in einem Facebook-Post, und schloss mit dem Statement: #JeSuisCharlie.

Mark Zuckerberg, ein Kämpfer für die Meinungsfreiheit? Nicht, wenn er 40 Millionen Benutzer verlieren könnte – so viele hat das Soziale Netzwerk nämlich in der Türkei. Und dort hat Facebook gerade auf Anordnung eines Gerichts eine Seite gesperrt, die den muslimischen Propheten Mohammed beleidigt, berichtet BBC.

President, founder and CEO of Facebook Mark Zuckerberg speaks during a Reuters interview at the University of Bogota January 14, 2015. Facebook Inc on Wednesday launched a mobile phone application that gives Colombian users free access to a handful of online services, broadening Zuckerberg's effort to boost Internet usage in developing markets.  REUTERS/Jose Miguel Gomez (COLOMBIA - Tags: BUSINESS POLITICS SCIENCE TECHNOLOGY HEADSHOT)

«Je suis Charlie» – vraiment, Monsieur Zuckerberg? Bild: JOSE MIGUEL GOMEZ/REUTERS

Zensur auf Wunsch der Regierung

Soziale Medien sind der türkischen Regierung unter Recep Tayyip Erdogan schon länger ein Dorn im Auge. Twitter und Youtube wurden zeitweise im ganzen Land gesperrt, weil sie die von höchster Ebene angeordnete Zensur verweigerten.

Facbeook erntete nicht zum ersten Mal wegen angeblicher Zensur Kritik: Im Dezember sperrte das Netzwerk die Seite des Putin-Feindes Alexei Nawalny auf Geheiss der russischen Zensurbehörde. Auch sollen Seiten von syrischen und chinesischen Regimekritikern gesperrt worden sein. (rey)

Zuckerbergs Post vom 9. Januar:

07.01.2015: Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo»



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Diese Insta-Posts zeigen: Die Natur hat kein Photoshop

Photoshop sei dank, bescheissen die Menschen bei der #10YearChallenge, dass sich die Balken biegen. Aber bei der Natur kann man die Wahrheit nicht verbergen!

Natürlich ist es amüsant und spannend, die Bilder von Hinz und Kunz von vor 10 Jahren zu sehen. Aber man weiss auch: Da wird nachgeholfen, gephotoshoppt und geflunkert, damit der Unterschied möglichst gering ausfällt.

Den umgekehrten Ansatz wählen Umweltschützer, die die #10YearChallenge nutzen, um über die sozialen Medien auf die Folgen der Klima-Erwärmung und Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen.

Das sind die 13 eindrücklichsten Vorher-Nachher-Bilder aus dem Netz:

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