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Byton, Elektroauto aus China

So sieht das zweite Byton-Modell gemäss Konzeptstudie aus. Bild: Byton

Das musst du über den neuen «Tesla-Killer» aus China wissen

Die von ehemaligen BMW-Managern geführte Elektroautofirma hat ihr zweites Modell vorgestellt: eine Luxus-Limousine namens «K-Byte».

14.06.18, 08:32 14.06.18, 09:26


Der Firmenname Byton steht für «Bytes on Wheels».

Das Elektroauto-Startup Byton sorgt über Asien hinaus für Aufsehen. Der junge Hersteller will sich mit innovativer Technik als Alternative zu Tesla positionieren.

Die von ehemaligen BMW-Managern angeführte Firma hat gestern an der CES Asia in Shanghai ihr zweites Modell präsentiert: die Luxus-E-Limousine «K-Byte».

So sieht die neue E-Limousine in echt aus. screenshot: youtube

«K-Byte» soll 2021 auf den Markt kommen und für das autonome Fahren (gemäss Level 4) vorbereitet sein, wie Byton-Chef Carsten Breitfeld am Dienstag ankündigte.

Das lassen die aussen am Fahrzeug angebrachten LIDAR-Sensoren erkennen, die die Umgebung mit Laserstrahlen scannen, um sicheres Navigieren per Computer zu gewährleisten.

Byton, Elektroauto aus China

Im Gegensatz zu Tesla-Autos sind die Byton-Modelle mit LIDAR ausgestattet.  Bild: Byton

Als erstes Fahrzeug hatte Byton im Januar einen SUV namens «M-Byte» präsentiert, der Ende 2019 zunächst in China auf den Markt kommen soll (siehe Bildstrecke).

Markenzeichen beider Modelle, die gemäss Hersteller noch ein «Concept» im Namen tragen, ist ein grosses Display im Cockpit, das fast über die komplette Wagenbreite geht.

Invited guests and journalists are seen through the windshield of a BYTON electric concept car on display during a test drive event ahead of the Auto China 2018 automotive exhibition in Beijing, Sunday, April 22, 2018. The biggest global auto show of the year showcases China's ambitions to become a leader in electric cars and the industry's multibillion-dollar scramble to roll out models that appeal to price-conscious but demanding Chinese drivers. (AP Photo/Andy Wong)

Vom SUV will Byton zum Jahresende 100 Prototypen ausliefern, sagte Breitfeld. Bild: AP

Byton gab gestern zudem eine Geldspritze von 500 Millionen Dollar von Investoren bekannt.

Der Plan von Byton ist, relativ schnell auf eine Jahresproduktion von 250'000 bis 300'000 Autos pro Jahr zu kommen. Byton will das mit einer Modellpalette aus drei Fahrzeug-Typen erreichen:

Bleibt die Frage, wie das Start-up die Produktion in den Griff kriegen will? Eine Herausforderung, die Tesla-Chef Elon Musk immer noch umtreibt und ihn in der Fabrik schlafen liess.

Byton entwickelt eine gemeinsame Plattform für die drei Modelle, bei der 65 bis 70 Prozent der Bauteile identisch sein sollen. Produzieren will man bis auf Weiteres in Nanjing in China. Die Fabrik dort könne bis auf 600'000 Einheiten pro Jahr ausgebaut werden, versprechen die Verantwortlichen.

Byton-Geschäftsführer Breitfeld hatte bei BMW einst federführend am Elektro-Sportwagen i8 gearbeitet. Bei BMW waren auch Designer Benoit Jacob, Marketingchef Henrik Wenders sowie der Mitgründer und Byton-Präsident Daniel Kirchert. Ausserdem konnte Byton Manager und Entwickler unter anderem von Tesla, Apple und Google zu sich holen.

Anschauen ja, anfassen nein! Das «K-Byte»-Modell an der CES Asia

Video: YouTube/COMPUTER BILD TV

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Kann Byton Tesla gefährlich werden?

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(dsc/awp/sda/dpa)

Autonomes Fahren?

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56
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    Alle Leser-Kommentare
  • RAZZORBACK 15.06.2018 01:39
    Highlight TESLA KILLER. Wenn ich das schon höre wird mir übel. Ich hatte 2015 (oder war es 2014) auch gedacht dass es doch schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre, einen TESLA zu haben.
    Dann habe ich Fr. 1000.- einbezahlt um einer der ersten zu sein für den bezahlbaren TESLA 3.
    Mittlerweile habe ich das Warten satt und habe meinen Anspruch bei TESLA gekündigt.
    Fazit: Viel Geschrei um gar nichts. Mittlerweile überzeugt mich der Elektro Hype gar nicht mehr. (Strom kommt ja aus der Steckdose)
    8 14 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.06.2018 22:59
      Highlight Mimimi
      4 2 Melden
  • Fischra 14.06.2018 16:25
    Highlight Byton baut tolle Konzeptcars. Ob diese es aber in dieser Form auf den Markt schaffen bleibt abzuwarten. Und nicht vergessen. Diese Autos werden noch nicht inSerie produziert. Sicher wird auch die Firma Byton probleme bei der Produktion bekommen so wie Tesla auch. Drücken wir den E Autos die Daumendamit die Luft wieder besser wird. 😉
    15 3 Melden
  • Kommentiert 14.06.2018 12:07
    Highlight Mittlerweile hört man jede Woche von einem „Tesla-Killer“, nur hat bisher keiner auch nur im Ansatz seine Autos weiter als ein Konzept entwickelt. Geschweige denn Tesla „gekillt“.
    33 1 Melden
    • Demo78 14.06.2018 13:27
      Highlight Jaguar e pace, kann man kaufen und hört sich vielversprechend an
      13 9 Melden
    • Demo78 14.06.2018 13:35
      Highlight Muss mich korrigieren, ich meine den i pace
      12 2 Melden
    • Urs457 14.06.2018 20:30
      Highlight Ja, hübsches Auto, aber sehr schwer für die Grösse (das gleich grosse Tesla Model 3 ist ca. 400 kg leichter). Lässt sich zuhause aber nur einphasig mit 3.7 kW laden. Bei leerem Akku dauert das Laden gegen zwei Tage! Absolut dilettantisch für ein 100K Auto! Und auf langen Strecken bremsen einen die fehlenden Schnellladesäulen aus. Aktuell kann vorläufig an den meisten Säulen nur mit 50 kWh geladen werden, ausser bei Tesla mit bis zu 135 kWh!
      14 0 Melden
  • Hans Jürg 14.06.2018 11:45
    Highlight Auf den Minivan bin ich sehr gespannt.
    10 3 Melden
  • Stichelei 14.06.2018 11:25
    Highlight Schön wär's ja. Konkurrenz belebt ja schliesslich das Geschäft und es wäre gut, wenn der Käufer ein paar echte Alternativen hätte. Nur: Solange eben 'Concept' im Namen steht, ist das alles noch Wunschdenken. U.a. wären auch Preis und Reichweite sehr interessant. Und Level 4 im autonomen Fahren zu erreichen, wird wahrscheinlich auch den Chinesen bis 2010 nicht gelingen. Deshalb heisst es ja so schön 'für das autonome Fahren (gemäss Level 4) vorbereitet'. Das ist etwa gleich schwammig, wie die Erklärung von Trump und Kim diese Woche.
    21 1 Melden
    • Stichelei 14.06.2018 12:08
      Highlight Sorry für den Tipo: Auch wenn 2020 schon mehr als knapp ist, 2010 wäre dann schon 'back to the future'.
      17 1 Melden
  • locin 14.06.2018 11:17
    Highlight Es braucht keine Teslakiller, sondern E-Autos für die Massen. Ähnlich wie der Renault Zoe und Nissan Leaf. Von diesen bräuchte es viel mehr. Preiswerte SUVs für die Familie und Strassenspielzeuge wie Golf Gti usw.
    34 3 Melden
    • Henzo 14.06.2018 12:24
      Highlight Bin ich anderer meinung. Ich weiss, damit schwimm ich momentan gegen den strom des elektro hype.
      Elektrofahrzeuge sind nicht so sauber wie sich das die meisten vorstellen. 1. Gibt es strom nicht einfach so. 2. Ist Lithium ein relativ seltenes metall, das auf eine alles andere als eine umweltschonende variante gewonnen wird.
      Wenn jetzt jeder autofahrer plötzlich ein elektroauto hätte, dann könnte man mit der momentanen ifrastruktur nicht genug strom erzeugen und die welt sähe einer neuen ausbeutung und verschmutzung durch batterien gewinnung/herstellung/entsorgung entgegen.
      20 36 Melden
    • DerHans 14.06.2018 13:38
      Highlight Henzo Benzin/Diesel sprudelt ja nur einfach so zum Zapfhahnen raus? So selten ist Lithium dann auch wieder nicht. Auch haben sie das geschlossene System dass bei E-Autos möglich wäre, nicht verstanden. Aber das Dinogebrüll hat bei ihnen tollen Anklang gefunden.
      33 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.06.2018 13:55
      Highlight Lithium ist nicht selten.
      29 3 Melden
    • zettie94 14.06.2018 15:58
      Highlight @Henzo: Wenn jeglicher Strassenverkehr elektrifiziert würde, dann hätten wir insgesamt max. 10% mehr Stromverbrauch (sagt Jörg Beckmann vom TCS).
      20 4 Melden
    • Henzo 14.06.2018 18:28
      Highlight @Toerpe Zwerg ich weiss, ist alles eine ansichtssache. Gold ist auch nicht selten, wenn wir es mit Europium vergleichen. Fakt ist aber, dass Lithium auf der Erdkruste eine mittlere konzentration von 20 mg pro kg Boden hat. Wenn jetzt alle batterien brauchen wollen, dann wird Lithium schnell knapp und vom krieg wegen öl kommen wir zum krieg wegen metallen. Könnte man natrium batterien verwenden, dann wäre das problem gelöst. Allerdings gibt es pro gewicht halt deutlich weniger strom und die spannung ist gering. Natrium kommt aber um ein über 1000 faches häufiger vor als Li. Ich bin kein
      8 3 Melden
    • Henzo 14.06.2018 18:34
      Highlight Petrol head. Habe selber an batterien mitgeforscht weil ich eben an alternativen zu benzin glaube. Allerdings hat mir das aktive arbeiten und das sich damit auseinandersetzen auch die schwächen gezeigt. Momentan ist es mehr eine problemverlagerung als sonst was. Ich hoffe immernoch ganz stark auf wasserstoff. Dort ist halt die effizienz weniger hoch aber wenn wir das mit erneuerbarer energie koppeln, dann fällt das auch weniger ins gewicht ...allerdings auch hier: man braucht momentan seltene erden für die porzellan membran.
      9 3 Melden
  • rolf.iller 14.06.2018 10:34
    Highlight Byton ist weniger eine Gefahr für Tesla als für die bisherigen Fahrzeughersteller. Wenn du einmal mit einem Tesla unterwegs warst, weisst du, es gibt keinen Weg zurück mehr zu Dino-Verbrennern. Wenn man Kosten- und Kapazitätsentwicklung bei Batterien anschaut, ist auch klar, dass der Wandel unaufhaltsam ist.

    Die Hetsteller, die es nicht schaffen ein attraktives Elektroangebot auf die Beine zu stellen, wird dasselbe Schiksal wie Kodak ereilen.
    48 3 Melden
  • Denken hilft 14.06.2018 10:33
    Highlight Sieht aus wie ein Analplug, gefüllt mit Schwermetall. Dazu ein Bordsystem dass konstant Mao-Liedchen trällert.

    Als Instant-Suppe auf die Halde der Geschichte damit.
    11 57 Melden
  • Sagitarius 14.06.2018 09:59
    Highlight Concept Car!? Sieht schön aus, aber bis zur Marktreife wird noch einige Zeit vergehen! Ich denke nicht, dass sie in der Lage sein werden in knapp drei Jahren produktiv zu sein! Im übrigen ist dies nicht ein Tesla-Killer! Ich hoffe dies wird ein Diesel- bzw Benzin-Motoren Killer!
    47 2 Melden
    • Denken hilft 14.06.2018 10:34
      Highlight Hab gerade wieder einen Diesel gekauft. Die ökö-Bilanz des Disels ist bis 450000 Km immer noch besser als jene des Teslas.
      12 59 Melden
    • DerHans 14.06.2018 11:37
      Highlight @ Denken bei ihrem Denkapparat mangelt es wohl am nötigen Öl...
      37 7 Melden
    • zettie94 14.06.2018 15:51
      Highlight 450'000 km? Das gilt vielleicht bei reinem Kohlestrom (wobei ich auch das bezweifle), aber sicher nicht beim Schweizer Strommix...
      18 4 Melden
  • vescovo 14.06.2018 09:56
    Highlight Kann mir mal jemand erklären, weshalb die Europäer keine anständigen Elektroautos auf die Reihe kriegen?
    139 14 Melden
    • rolf.iller 14.06.2018 10:37
      Highlight Na, der I-PACE ist doch schon mal ein Anfang:
      9 5 Melden
    • Ökonometriker 14.06.2018 10:37
      Highlight @vescovo: weil in Europa die Kosten für Startups dieser Grössenordnung sehr hoch sind. Selbst Tesla hat noch nie Gewinn gemacht, obwohl Ressourcen in den USA günstiger verfügbar sind.

      Daher sind die (europäischen) Unternehmer hinter Byton auch nach China gegangen...
      Die europäischen Autogiganten werden wohl Technologien kaufen, sobald diese profitabel sind.
      13 0 Melden
    • Hoppla! 14.06.2018 10:54
      Highlight Definiere anständig.

      Natürlich geht viel mehr, es gibt aber schon ein paar Modelle (I3, C-Zero, Focus, B-Klasse, Ampera-E, iOn, Zoe, e-up!, e-Golf). Von 18 angebotenen Modellen in der Schweiz sind die Hälfe von europäischen Herstellern.

      Aber primär fehlt aus meiner Sicht der politische Druck. Gerade in der Schweiz.
      17 5 Melden
    • screnbrake 14.06.2018 11:06
      Highlight Kriegen sie schon hin (z.B. Renault Zoé). Nur wird das selbe Modell mit Verbrennungsmotor deutlich günstiger angeboten und ist daher für den ökonomisch denkenden Kunden weniger interessant.
      13 0 Melden
    • Nikolai G. 14.06.2018 11:25
      Highlight Was heisst für dich anständig? Was ist mit dem Renault Zoe? VW Golf GTE, BMW IE, Jaguar E Space, Mercede bringt bald auch einen, Audi steht mit dem E Tron in den Startlöcher. Nur weil Watson immer über andere "Teslakiller" schreibt heisst dies nicht, dass es keine gibt.
      12 3 Melden
    • My Senf 14.06.2018 11:40
      Highlight Weil die europäische 🚗 Industrie von Deutschlands Dieselindustrie geleitet wird!
      Innovation killen Margen maximieren (damit man dann in den 🇺🇸 25mia Bussen bezahlen kann...

      Die Diesel Kanzlerin hatte bis zuletzt in Brüssel ihre Industrie geschützt

      Jetzt kommt die Rechnung.
      Alle Manager unter Verdacht, Dieselverbote, büssen Rechtsverfahren gegen D wegen nicht einhalten der Vorgaben für saubere Luft!

      Wieso hätten sie vorher auf eautos umsteigen sollen und Margen verlieren?

      Jetzt wird es schnell gehen
      Gucksch Du was 18/19 alles kommt!
      10 11 Melden
    • Beat Galli 14.06.2018 12:03
      Highlight Renault war auf dem richtigen Weg.
      Aber ich glaube sie haben den Weg verloren gegen die Übermacht der Garagisten welche nicht helfen wollten.
      Als ich 2011 einen Zoe Vorbestellt habe, spürte ich beim Händler irgendwie immer, dass ich da wine kleine Nische sei. Es war ein Wunder, dass er mir nicht gleich laut ins Gesicht gesagt hat, dass er mir lieber nicht ein Zoe verkaufen wolle...
      Geplant war soo viel. Jede Garage sollte damals eine Ladestation bekommen von Renault. Ich kenne noch heute keine offiziel, welche dies anbietet. Im Handimdrehen hätte Renault ein Flächendeck. Charcher Netz gehabt.
      14 0 Melden
    • Domino 14.06.2018 12:32
      Highlight Wenn die Nachfrage da wäre können die Europäer schon produzieren. Meist kostet der Akku schon viel mehr als ein ganzer Kleinwagen.
      6 5 Melden
    • trio 14.06.2018 12:51
      Highlight @Beat Galli
      Logisch wollen die Garagisten keine E-Autos. Die benötigen ja kaum Unterhalt.
      16 3 Melden
    • meine senf 14.06.2018 13:13
      Highlight Zuwenig langfristiges Denken in den Chefetagen bzw. zu wenig politischer Druck, bedingt durch Quartalszahlen-Denken und Verbandlung der Politik mit der Autoindustrie (insbesondere in Deutschland).

      Beides Bereiche, in denen die Chinesen überlegen sind.
      11 2 Melden
    • Adumdum 14.06.2018 13:33
      Highlight Weil wir zuvielGeld mit den Verbrennern verdienen
      8 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.06.2018 13:51
      Highlight https://en.wikipedia.org/wiki/The_Innovator%27s_Dilemma

      3 1 Melden
    • Domino 14.06.2018 14:54
      Highlight Das Akkuauto ist ja auch nicht der Weisheit letzte Schluss. Zuerst müssten neue und bessere Energiespeicher entwickelt werden.
      6 5 Melden
    • rolf.iller 14.06.2018 15:55
      Highlight @Domino: Warum andere Speicher? Akkus sind grossartig. Die Technologie macht gigantische fortschritte bezüglich Energiedichte, Kosten und Ladezeiten. Tesla braucht z.B. nur noch 2.8% Kobolt wo die Konkurrenz noch bei 8% rumeiert.

      Zudem kann man den Solarstrom direkt da reinpumpen. Bloomberg meldet heute: Solar surpasses gas and wind as the biggest source of new power in the U.S. : https://bloom.bg/2LH46JC
      6 1 Melden
    • Nikolai G. 14.06.2018 16:32
      Highlight Wer von euch hat dann ein Elektro Auto. Schlussendlich wird der Markt stark von der Nachfrage geprägt. Es ist nur eine Frage der Zeit. Nur muss man Zeit geben. So schnell geht es dann auch wieder nicht. Ein E Auto ist nun mal nicht ein I Phone. Wenn ein E Auto angeschafft wird muss auch im Haus ein Umbau gemacht werden. Dies kostet auch Geld.
      5 2 Melden
    • Domino 14.06.2018 17:12
      Highlight Ich verweise gerne auf den sehr fundierten Vortrag von Hr. Sinn.


      Akkus sind viel zu teuer und umweltschädlich. Schon nur bei der Herstellung wird soviel Energie verbraucht wie ein Benziner in 8 Jahren verbraucht. Danach muss er recylet werden und ein neuer angeschafft werden.
      Minimale Stromspitzen kann man dadurch ausgleichen, aber die Energiewende klappt so nicht, sondern braucht teure Doppelstrukturen.

      In Deutschland ist der CO2 Ausstoss seit der Energiewende gestiegen und der Strompreis wurde verdoppelt.
      5 9 Melden
    • rolf.iller 14.06.2018 17:51
      Highlight @Nikolai, der Hausumbau hält sich in Grenzen, da kommt halt der Elektriker für ein paar Stunden vorbei und gut ist.
      8 0 Melden
    • trio 14.06.2018 18:51
      Highlight @Nikolai G.
      Das der Markt die Nachfrage regelt ist eine der grössten Lügen vom Kapitalismus!
      7 4 Melden
    • Urs457 14.06.2018 21:01
      Highlight @Nikolai Ich Fahre momentan noch einen alten BMW M3 und ab nächstem Jahr ein Tesla Model 3 mit AWD. Der ist günstiger und schneller als ein neuer BMW. Die Industriesteckdose in der Tiefgarage hat mich 1500 Franken gekostet und lädt den Tesla in 6-7 Stunden. Dazu werde ich viel weniger für den Unterhalt ausgeben (1 Kupplung 3100 Stutz, 6 Zündkerzen 170 Stutz, 5.5 Liter Öl 180 Stutz, usw...). Sobald das die breite Masse auch schnallt, geht die Post ab!!!
      4 2 Melden
    • rolf.iller 14.06.2018 21:17
      Highlight @Domino
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hans-Werner_Sinn

      Zitat: "...Wissenschaftler die sich hauptberuflich mit der Thematik Energie auseinandersetzen, kritisieren Sinns Ausführungen und unterstellen ihm "methodische Schwächen". Diese führen unter anderem dazu, dass seine Ergebnisse, bezüglich des notwendigen Ausbau von Stromspeichern, um bis zu zwei Größenordnungen von den Ergebnissen zahlreicher Fachstudien abweichen."
      3 2 Melden
    • Ökonometriker 15.06.2018 00:40
      Highlight @trio: warum meinst Du? Also ich verdiene leider nicht so viel, dass der Preis bei meinen Kaufentscheidungen irrelevant wäre...
      2 0 Melden
    • Nikolai G. 15.06.2018 08:00
      Highlight @rolf ja das ist korrekt. Trotzdem sind dies zusätzliche Kosten neben dem Auto.
      @trio das ist so nicht ganz korrekt. Die nachfrage nach einem Produkt hat nichts mit Kapitalismus zu tun. Auch nicht ob ein Produkt gekauft wird oder nicht.
      Nur zum sagen, eine Firma muss Gewinn machen um neue Investitionen tätigen zu können und auch in die Forschung der Elektorautos setzen. Ob die Autofirmen alles richtig machen kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich kann das niemand weil niemand von uns in die Zukunft schauen kann.
      1 1 Melden
    • Sir_Nik 15.06.2018 20:36
      Highlight Weil sie sich zu lange verweigert haben. Es gibt ein fantastisches Beispiel aus dem Nutzfahrzeugbereich.

      Sämtliche europäischen Hersteller von Linienbussen (Mercedes, MAN, irizar, volvo) haben in den letzten 15 Jahren Milliarden (!) in die Entwicklung von aufwändigen Hybridsystemen investiert.

      Währenddessen haben die Chinesen begriffen das so ein Linienbus aufgrund der gegebenen Planbarkeit problemlos mit Akkus betrieben werden kann.

      Nun ist es soweit das die Chinesen Weltmarktführer für Elektro-Linienbusse sind und sogar deutsche Städte diese kaufen.
      4 1 Melden
  • fcsg 14.06.2018 09:45
    Highlight Präsentieren kann man ja vieles. Das Problem ist viel eher in der effizienten Produktion und vom Konzept auf ein serienreifes Auto zu kommen. Übrigens soll der SUV 2020 für 45'000 Dollar angeboten werden. Das scheint mit Lidar und der technischen Ausstattung doch sehr knapp bemessen, wäre aber natürlich für die Elektromobilität hervorragend.
    19 1 Melden
    • Denken hilft 14.06.2018 10:35
      Highlight Lidar und der technischen Ausstattung kommen auch in den Diesel und Benzin Fahrzeugen. Damit wird die technologie sehr günstig pro Stück
      4 2 Melden
  • m. benedetti 14.06.2018 09:29
    Highlight Tesla-Killer? Das höre und lese ich seit das Model S verkauft wird, also seit etwa 2013. Die Elektroautos killen nicht Tesla, die mit dem Abbau der Bestellungen kaum nachkommen, sondern die stinkenden Benzin und Diesel Karossen.
    147 40 Melden
    • Mirio007 14.06.2018 12:16
      Highlight Model 3 ist schon heute das best verkaufte Fahrzeug in den USA im entsprechenden segment und dass bei halber Produktionskapazität.

      Model 3 hat bessere Verkaufszahlen als Mercedes C Klasse, Audi A4, Lexus IS, BMW 3.

      Die offerieren nicht mal Leasing!
      9 1 Melden
  • tschoo 14.06.2018 09:18
    Highlight Ach Watson, reisserisch wie eh und je.. jedes neue Smartphone ist ein "iPhone-Killer", jedes neue Elektroauto ein "Tesla-Killer"... schauen wir mal
    203 14 Melden
    • Bosshard Matthias 14.06.2018 16:28
      Highlight Es kommen nun einige Interessanten Modelle. Ich bin Modell S länger gefahren. Was mir nicht gefällt ist die billige Ausstattung innen, die Windgeräusche auf Autobahn und die Software Probleme mit dem Navi. (Es gab abstürzte)
      Ich warte gespannt was nun so alles kommt, danach werde ich was kaufen. Ich bin mir sicher da warten einige darauf und doch ich sehe es als Killer an sollte Tesla nicht was Interessantes nachschieben den die schreiben nur rote zahlen das wird kritisch wen mehr Marken zur Auswahl stehen mit weit besserer Ausstattung darauf Wette ich.
      2 7 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 14.06.2018 09:15
    Highlight Bildstrecke Nr2:

    Tönt schon ein bisschen nach Tesla (Model 3)

    ;-)
    15 4 Melden

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Nachdem ich kritisch über Teslas «Autopiloten» geschrieben hatte, machte mir ein watson-User ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Der Ton ist schwer zu beschreiben.

Ein Surren. Ein leises Pfeifen.

Kein nerviges Geräusch. Im Gegenteil. Es klingt mehr nach einem Versprechen: «Da, wo diese Kraft herkommt, ist noch mehr», säuselt mir der Tesla ins Ohr.

Es ist ein lauer Frühlingsabend. Ich sitze am Steuer eines Model S und cruise in den Sonnenuntergang.

Das kam so ...

Inhaltsverzeichnis:

Vor ein paar Wochen wandte ich mich in einem offenen Brief an die Tesla-Fans: Es war ein kritischer Artikel, der sich mit den Risiken und …

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