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«Amfetamin» und andere psychoaktive Substanzen wurden beschlagnahmt. bild: generalstaatsanwaltschaft koblenz

Deutsche Ermittler schnappen Darknet-Drogenhändler, die mit Express-Service warben

Bei der Fahndung nach Drogenhändlern im Darknet sind vier Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen einen Drogenumschlagplatz betrieben haben. Die sichergestellten Substanzen sollen einen Marktwert von ca. 130'000 Euro haben.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Deutschen Ermittlern von Staatsanwaltschaft, Polizei und Zoll ist es gelungen, vier mutmassliche Darknet-Drogenhändler zu fassen.

Die Deutschen im Alter von 25 bis 54 Jahren sollen über ein Forum in versteckten Bereichen des Internets unter anderem Cannabis, Amphetamine, Ecstasy und Kokain vertrieben haben. Das teilten die Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz, das Hauptzollamt in Frankfurt am Main sowie das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt in Mainz am Montag mit. Die vier Verdächtigen sässen nun in Untersuchungshaft.

Bereits am vergangenen Donnerstag seien bei einer Durchsuchung in Bayern in insgesamt sechs Räumlichkeiten der Beschuldigten Drogen im Wert von 130'000 Euro beschlagnahmt worden. Darunter elf Kilogramm Amphetamine, 1425 Ecstasy-Pillen, 645 Gramm Marihuana, 150 Gramm Kokain und eine Indoor-Plantage mit 72 Cannabis-Pflanzen.

Drogen und Bitcoins beschlagnahmt

Bei einem der Beschuldigten fanden die Ermittler ausserdem Bitcoins im Wert von 340'000 Euro. Die Gruppe warb in ihrem Darknet-Forum damit, Drogen innerhalb eines Tages liefern zu können. Die Bezahlung erfolgte über Bitcoins.

Die digitale Währung ermöglicht Geldtransaktionen zwischen dezentralen Rechnern ohne zentrale Abwicklungsstelle, wobei die Beteiligten weitgehend anonym bleiben. Das macht Bitcoins für Kriminelle interessant.

(tsi/AFP)

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