Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV - HANDOUT - Das Logo des Internet-Browsers Firefox. Foto: Mozilla Foundation/dpa (zu dpa:

Bild: dpa

Firefox schirmt Nutzer stärker vor Werbe-Trackern ab



Die Entwickler des Web-Browsers Firefox schirmen die Nutzer künftig standardmässig stärker vor Werbe-Trackern ab, die Informationen über ihr Online-Verhalten sammeln. Sogenannte Cookies von Drittanbietern, die auf Websites oft im Hintergrund heruntergeladen werden, werden dabei in jeweils eigenen «Containern» isoliert.

Aus diesen Containern heraus können sie keine Daten übermitteln. Für die Nutzer sollen dabei keine negativen Folgen entstehen, betonte der zuständige Manager Dave Camp vom Firefox-Entwickler Mozilla zur Ankündigung von Dienstag.

Welche Tracker auf diese Weise blockiert werden, bestimmt Mozilla anhand einer Liste, die kontinuierlich gepflegt werden soll. Damit geht der Firefox-Anbieter nicht ganz so weit wie Apple, wo beim Webbrowser Safari praktisch alle Tracker von Drittanbietern zunächst einmal grundsätzlich blockiert werden.

Mozilla will zudem bei den Nutzern mit erweiterter Funktionalität punkten und bringt zum Beispiel den hauseigenen Passwort-Tresor unter dem neuen Namen Lockwise (bisher: Lockbox) auch auf Desktop-Computer. Insgesamt sollen mehr Dienste des Anbieters unter dem Markennamen Firefox gebündelt werden, um ihre Erkennbarkeit zu steigern.

Firefox ist unter Druck

Der Firefox-Browser hatte in den vergangenen Jahren Boden an die Konkurrenz-Software Chrome von Google verloren. Chrome ist der weltweit meistgenutzte Browser, auch dank der vielen Smartphones mit dem Google-System Android.

Zuletzt ersetzte sogar Microsoft bei seinem Browser Edge die technische Basis aus eigener Entwicklung durch Chromium, die Open-Source-Variante von Chrome. Mozilla und Apple entwickeln ihre Browser weiterhin selbst.

(sda/awp/dpa)

So schlägt sich Firefox Quantum im Duell mit Chrome

«Wo finde ich jetzt dieses internet.ch?» – Eltern und Technik

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

WhatsApp wurde gehackt – darum sollten Nutzer jetzt das Notfall-Update installieren

WhatsApp hat erneut eine gravierende Sicherheitslücke: Der Mutterkonzern Facebook rät den Nutzern zu einem dringenden Update. Betroffen sind sowohl Android als auch iOS. Das steckt hinter der Spyware «Pegasus».

WhatsApp-Nutzer sollten ihre Messenger-App dringend aktualisieren. Der Grund: Der beliebte Messenger weist eine Schwachstelle auf, durch die Angreifer per WhatsApp-Anruf Spyware auf das Smartphone schleusen können. Die Lücke erlaubt somit Unbefugten Fernzugriff auf das jeweilige Gerät. Das Opfer muss den Anruf dazu nicht einmal entgegen nehmen, berichtet heise.de.

Ein Sicherheits-Patch soll die Sicherheitslücke schliessen. Das Update steht seit Kurzem zur Installation bereit. Sowohl Android- …

Artikel lesen
Link zum Artikel