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Die Reform des EU-Urheberrechts soll das Copyright ans digitale Zeitalter anpassen.

Dieser Moment, wenn du gerade (vielleicht) das offene und freie Internet zerstört hast

Das EU-Parlament hat der Reform des EU-Urheberrechts zugestimmt. Auch die beiden umstrittensten Artikel bekamen eine Mehrheit. Internet-Aktivisten liefen vergeblich dagegen Sturm. Droht nun das Ende des freien Internets, wie wir es kennen?

12.09.18, 16:54 13.09.18, 08:41


Das Europäische Parlament hat am Mittwoch im zweiten Anlauf eine Reform des EU-Urheberrechts auf den Weg gebracht. Auch das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverleger sowie die von Netzaktivisten besonders stark bekämpften Upload-Filter für Plattformen wie YouTube und Facebook wurden angenommen.

«Beides kann nun Teil der Reform werden, allen Bedenken etwa von Netzaktivisten, Akademikern und sogar Pionieren des Internets zum Trotz», schreibt Spiegel Online. 

438 Abgeordnete stimmten für den Plan fürs neue Urheberrecht, 226 dagegen, 39 enthielten sich.

Mit dem Leistungsschutzrecht sollen Online-Dienste wie «Google News» und andere News-Aggregatoren künftig nicht mehr ohne Weiteres Überschriften oder Ausschnitte von Pressetexten anzeigen dürfen. Sie bräuchten eine Erlaubnis der Verlage und müssten gegebenenfalls dafür zahlen. Für das Leistungsschutzrecht hatten zahlreiche deutsche Verlagsunternehmen wie Axel Springer lobbyiert.

Mit dem Leistungsschutzrecht sollen Verlage, Autoren, Plattenfirmen und andere Rechteinhaber durch die neuen Vorschriften fairer für ihre Leistung entlohnt werden. Die Reform wird allgemein als dringend notwendig angesehen – die bisherigen Regeln sind von 2001 – über die Details jedoch wird seit Monaten heftig gestritten.

Upload-Filter werden durch die Hintertür eingeführt

CDU-Politiker Axel Voss ist bei der Urheberrechtsreform federführend.

Dagegen sind im neuen EU-Urheberrecht die umstrittenen Upload-Filter nicht ausdrücklich erwähnt, die in der Diskussion über die Reformpläne immer wieder Anlass für Kritik waren. «Die neuen Regeln schreiben die Filter-Software nicht explizit vor. Sie legen aber fest, dass bestimmte Onlineplattformen wie YouTube und Facebook künftig schon während des Hochladens der Inhalte prüfen müssen, ob diese urheberrechtlich geschützt sind.»

Der nun verabschiedete Vorschlag sieht vor, dass die Verantwortung und Haftung für Uploads, also das Hinaufladen von Inhalten, bei den Plattformen liegt. Kritiker erwarten deshalb, dass die Plattformen alles tun werden, um keine Rechte zu verletzen – und deshalb Upload-Filter einführen werden. Noch vor zwei Monaten hatte das EU-Parlament diese umstrittenen Vorschläge abgelehnt.

Der deutsche CDU-Politiker Axel Voss sprach am Mittwoch unmittelbar nach der Abstimmung von einem «guten Zeichen für unsere Kreativindustrie». Julia Reda hingegen, die sich als Vertreterin der Piratenpartei gegen die Einführung des Leistungsschutzrechts und Upload-Filter engagiert, sieht das Ergebnis als einen «herben Rückschlag für das freie und offene Internet».

Das Netz ist wütend – und trauert

(oli/sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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66
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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Execave 13.09.2018 15:26
    1 0 Melden
  • User03 13.09.2018 11:47
    Highlight ...
    9 0 Melden
    • 1337pavian 14.09.2018 13:46
      Highlight !!!
      5 0 Melden
  • Simon Probst 13.09.2018 09:10
    Highlight Ich bin pokerspieler, und kugel mich aktuell gerade vor lachen :D
    74% haben kürzlich in der Schweiz für die Internet-Zensur von Poker-Sites gestimmt.

    Jetzt wird internet weiter zensiert und alle drehen am rad. Wer A sagt muss auch B sagen, vorallem diese 74%, und hier sind bestimmt viele davon, welche sich jetzt beklagen.
    ...und jetzt lasst es blitze regenen :)
    50 6 Melden
    • Midnight 13.09.2018 14:05
      Highlight @Simon Die 74%, welche diesen Schund angenommen haben, wirst Du in Onlineportalen kaum finden. Die lesen Zuhause eher den (offline)Blick!

      Deshalb auch keine Blitze bisher 😉
      27 3 Melden
    • Simon Probst 13.09.2018 14:12
      Highlight ich bin echt erstaunt, nicht ein blitz bisher! :D
      4 4 Melden
    • Simon Probst 13.09.2018 15:36
      Highlight danke dem spender! :)
      2 2 Melden
  • Midnight 13.09.2018 08:54
    Highlight Ich glaube, die Userbase des Darknet wird in Zukunft um einiges grösser...
    24 0 Melden
  • Midnight 13.09.2018 08:44
    Highlight Ganz ehrlich: Wenn das EU-Parlament am Internet rum pfuscht, sollten alle Staaten ein Mitbestimmungsrecht haben, nicht nur Mitgliedsstaaten.

    Denn so ein Seich betrifft schliesslich alle!
    18 2 Melden
    • jimknopf 13.09.2018 14:02
      Highlight Wieso? Es gilt doch nur für die EU-Staaten oder irre ich mich?
      7 3 Melden
    • Midnight 13.09.2018 14:17
      Highlight Theoretisch schon, aber das Internet macht nicht vor der Landesgrenze halt. Wenn z.B. Twitter den Upload-Filter einführen muss, dann gilt der auch für uns, ob wir jetzt in der EU sind oder nicht.

      Es ist ja nicht so, dass internationale Internetdienste in jedem Land nationale Ableger haben, welche man dann nutzt.

      Umgekehrt wird man als Schweizer Dienstleister gezwungen sein, den Upload-Filter einzuführen, wenn man Benutzer aus dem EU-Raum hat.

      Ist ja bei der DSGVO schon so, deshalb hast Du die letzten Monate so viele Mails erhalten, auch von US-Unternehmen.
      6 0 Melden
  • A Guy Called Gerhard 13.09.2018 07:57
    Highlight Einigen ist es offenbar nicht aufgefallen, aber mit dem Geldspielgesetz, welches kürzlich applaudierend angenommen worden ist, hat die Schweiz auch schon den ersten grossen Schritt in Richtung Internetzensur gemacht.
    31 2 Melden
  • FlextR 13.09.2018 07:31
    Highlight Da kommt mir nun doch eine Frage... Wenn ich auf youtube ein thumbnail hochlade, habe ich auch die Probleme :o?
    5 0 Melden
  • walsi 13.09.2018 07:25
    Highlight Leistungsschutzrecht bedeutet: Google hilft den Verlagen, dass ihre news Portale gefunden werden und für diese Hilfe soll Google nun auch noch zahlen.
    21 1 Melden
  • Clife 13.09.2018 01:09
    Highlight Geht das nicht schon in die Richtung der krassen Unterdrückung von Meinungs- und Pressefreiheit? Ein Laie hat doch keine Ahnung, was es für (ausländische) Newsportale gibt. Deswegen hilft google ja auch aus. Da will wohl ein Clownshaufen nicht, dass man schlecht über sie redet und es im Internet öffentlich macht
    31 4 Melden
  • Stratosurfer 12.09.2018 23:11
    Highlight Der Typ im EU Parlament erinnert mich irgendwie an dieses Emoji......
    44 0 Melden
  • äti 12.09.2018 22:41
    Highlight Das ist das erste Mal, dass man Schrott und Mist schon am Anfang eliminiert. Absolut gute Lösung.

    Bislang hat man diesen Schrott sogar x-mal kopiert um im Nachhinein mühsam auszufiltern oder ewigs rumzuschleppen. Das heutige Internet ist zu 70-80% Müllhalde.

    Ein kompletter Redesign wäre allerdings noch besser.
    5 60 Melden
    • Midnight 13.09.2018 08:51
      Highlight Mit der Müllhalde hast Du zwar nicht unrecht, aber das hier ist keine Lösung sondern einfach Abzocke der absolut billigsten Art!

      Wie zum Geier soll nun ein solcher Upload-Filter unterscheiden können, ob ich die Rechte habe, Bildmaterial von dritten hochladen zu dürfen?

      Ich habe Regelmässig mit Filmplakaten zu tun, mit denen ich (teure Lizenzen vorausgesetzt) handhaben darf.
      Das entwickelt sich zu einem bürokratischen Unsinn ohne jeglichen Nutzen!
      18 0 Melden
  • Dr.Med.dent T.Hill 12.09.2018 22:27
    Highlight Der Tod von 9Gag ... und von allem möglichen - Google-Bilder wird wohl auch sterben - die können doch nicht alles zensieren ..
    26 1 Melden
    • Simon Probst 13.09.2018 09:12
      Highlight doch doch, seit kurzen dürfen ja auch ausländische poker-sites zensiert werden, da warst du sicher auch dafür, nicht?
      10 5 Melden
  • RandyRant 12.09.2018 22:21
    Highlight Also zusammenfassend kann man sagen dass die Politiker gut 20 Jahre gebraucht haben um "das Internet" zu entdecken und fast gleich lange brauchten, um es zu zerstören.
    Politik - löst Probleme, die ohne sie nicht existieren würden seit 1789...
    29 2 Melden
    • The oder ich 13.09.2018 11:52
      Highlight 1789 ist jetzt ein bisschen random


      Ich hätte da mindestens bei -4'000 v. u. Z. angesetzt
      7 0 Melden
  • RandyRant 12.09.2018 21:39
    Highlight Wenn die EU so weiter wüten will muss sie eben schauen dass die Zensurinfrastruktur da ist.
    24 4 Melden
  • TodosSomosSecondos 12.09.2018 21:30
    Highlight dann stirbt halt youtube...
    22 1 Melden
    • Pierre Fridez 13.09.2018 07:51
      Highlight Du benutzt noch youtube? ;)
      1 5 Melden
  • SpoonerStreet 12.09.2018 21:29
    Highlight Kann es sein, dass die Internet-Lobbyisten den Weg in die Politik noch nicht gefundeb haben?
    Bei einer ähnlichen Abstimmung zur Pharma wäre da sicher anders entschieden worden.
    44 2 Melden
  • no-Name 12.09.2018 21:20
    Highlight Yay! „Ich habe das Internet gelöscht“ wird Realität! 😂😂
    56 0 Melden
    • Astrogator 13.09.2018 08:11
      Highlight Ist die Box mit dem Internet drin wieder runter gefallen?

      (IT Cross, Netflix, sehenswert 😂)
      8 0 Melden
  • Hukimuh 12.09.2018 21:04
    Highlight Bald gibt es "Memesnet" neben dem darknet.
    58 0 Melden
    • Bündn0r 13.09.2018 00:01
      Highlight Das Darknet ist heute schon nicht nur ein Spielplatz für Kriminelle. So existiert z.B. auch Facebook und Twitter (jeweils das Original) im Darknet. Wieso fragst du dich? Damit auch Personen aus China, Iran etc Zugriff darauf haben. Das Darknet ermöglicht somit freie Meinungsäusserung in Diktaturen.
      Sollte die EU zu ähnlichen Mitteln greifen, werden die Inhalte nicht verschwinden, sondern wie erwähnt ins Darknet oder halt auf .to Domains abwandern.
      Die ... aus Brüssel verbieten uns unser wöchentliches Picdump nicht!
      27 0 Melden
  • Ueli der Knecht 12.09.2018 20:51
    Highlight "Dieser Moment, wenn du gerade (vielleicht) das offene und freie Internet zerstört hast"

    Wer heutzutage noch an "das offene und freie Internet" glaubt, der ist entweder voll naiv, oder dann voll Internet-verseucht.

    "Das offene und freie Internet" gibt es längst nicht mehr.

    Das Internet ist kaputt. Grundlegende Konzeptfehler sind systemimmanent und lassen sich nicht einfach wegpatchen. Massenüberwachung und -Manipulation sind ebenso die Folgen, wie Machtkonzentration bei Wenigen, inkl. allen damit zusammenhängenden unschönen Nebenwirkungen (wie zB. Zensur, Upload-Filter usw.).
    32 30 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.09.2018 20:48
    Highlight Wir Schweizer:
    117 8 Melden
    • dä dingsbums 12.09.2018 22:03
      Highlight Danke, wollte ich auch gerade Posten, einfach als Kommentar.

      Meme ist aber besser!
      51 3 Melden
    • Schlumpfinchen 12.09.2018 22:20
      Highlight Nicht zu vergessen ist auch die Geschichte mit den ausländischen Online-Wettanbieter und Casinos 🙄
      57 2 Melden
    • Simon Probst 13.09.2018 09:14
      Highlight Man müsste hier noch das Geldspielgesetz einbeziehen :)
      4 0 Melden
  • Beggride 12.09.2018 20:30
    Highlight Und wiedermal wird sich die Menschheit ins eigene Bein schiessen...
    41 0 Melden
  • genderfluide ananas|fairtrade 12.09.2018 19:30
    Highlight Der wohl nächste Schritt: Zwangsabgabe für die Printmedien oder was?
    Wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit.
    23 0 Melden
  • DerSimu 12.09.2018 18:29
    Highlight EU: "Wir stehen für Liberalismus und Offenheit."

    Auch die EU: "Internet zensieren? Ja eh, warum nicht?"
    99 3 Melden
  • T13 12.09.2018 18:03
    Highlight Tja so was kommt raus wenn alte geldgeile leute, die sich ihre rente von lobbyisten bazahlen lassen, politik über etwas machen wovon sie keine ahnung haben.
    181 3 Melden
    • SBP 12.09.2018 22:36
      Highlight Boing, sensationeller Kommentar! 👏
      8 1 Melden
  • Rhabarber 12.09.2018 17:47
    Highlight Meine Erfahrungen bei YT.

    1. Vogelgesang im Garten aufgenommen. Berühmte Stücke haben sowas auch drin. Denen gehören offenbar automatisch die Rechte an allen ähnlichen Aufnahmen.

    2. Das Stück eines bekannten Filmkomponisten. Habe von ihm persönlich eine schriftliche Erlaubnis dafür und dies auch im Abspann erwähnt.

    3. Selbst produzierte Musik. Irgendwer meinte, da wären 3 Töne drin, die er auch verwendet.

    Hatte keine Lust auf Zeitvergeudung mit Streit. Drum sind 2 + 3 jetzt tonlos online.

    YT ist jetzt schon sehr fehleranfällig. Da kommen lustige Zeiten auf uns zu. Evtl. sogar YT's Tod.
    108 3 Melden
  • David Rüegg 12.09.2018 17:45
    Highlight Wenn Leute über hoch komplexe IT-Themen entscheiden, welche größtenteils schon mit der Inbetriebnahme eines einfachen PC überfordert sind 😫
    477 8 Melden
    • Pasch 12.09.2018 17:55
      Highlight Müssen sie auch nicht. Die eigene Kontoverbindung auf einen Zettel schreiben können reicht da völlig aus!
      97 1 Melden
    • schuldig 12.09.2018 17:59
      Highlight @david rüegg
      Genau, dann stimmen sie am Abstimmungssonntag mehrheitlich ja zu Netzsperren zugunsten der Online-Casinos
      75 2 Melden
    • Normi 12.09.2018 19:17
      Highlight Ach für die ist schon ein Telefon mit Wählscheibe viel zu neu um damit klarzukommen...
      40 3 Melden
    • jjjj 12.09.2018 22:29
      Highlight Was hat Urheberrecht mit PC Hardware zu tun?
      2 13 Melden
    • Normi 13.09.2018 08:28
      Highlight @jjjj

      Was hat ein Auto mit Verkehrsregeln zu tun ?
      7 1 Melden
    • jjjj 13.09.2018 11:11
      Highlight Um Verkehrsregeln zu erlassen musst du nicht wissen wie ein Motor funktioniert... 🤷🏼‍♂️
      2 5 Melden
    • Normi 13.09.2018 12:53
      Highlight Man sollte wissen, wie sich Fahrzeuge verwalten, damit die Regelungen Sinn ergeben z.b Bremsweg, Beschleunigung,... oder?
      6 0 Melden
  • Watcher 12.09.2018 17:42
    Highlight Spätestens in einem Jahrzehnt zeigt das Internet nur noch das was es soll. Kritische hinterfragende Seiten werden verschwinden. Dann verdummt die Menschheit noch mehr.
    79 4 Melden
    • Ueli der Knecht 12.09.2018 21:38
      Highlight "Kritische hinterfragende Seiten werden verschwinden."

      Egal. Das Volk will Katzen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/CryptoKitties
      20 4 Melden
    • Midnight 13.09.2018 09:07
      Highlight Die Comunity ist zu gross, um kampflos unterzugehen. Vorher wird das Internet von Alternativen wie dem Darknet abgelöst, oder es entsteht nochmal etwas ganz neues...

      ...oder Trump startet in der Zwischenzeit einen Atomkrieg, dann wär's auch egal.
      7 0 Melden
  • Elefantdomi 12.09.2018 17:40
    Highlight Es wäre schön alle Politiker global (nicht nur EU, USA hat es auch dringend nötig) mal an einen „how the internet works“ Chrashkurs zu schicken. Damit sie mindestens nicht mit null Wissen über unsere Gesetze entscheiden dürfen.
    74 0 Melden
  • hueberstoebler 12.09.2018 17:39
    Highlight wehe die schweiz übernimmt den seich!
    410 5 Melden
    • Caligula 12.09.2018 19:31
      Highlight Wahrscheinlich werden IT-Unternehmen Uploadfilter auch gleich für die Schweiz einführen, obwohl sie nicht müssten. Glaube kaum, dass sie eine Extrawurst für die Schweiz machen. Da muss in Bern nicht einmal etwas entschieden werden.
      28 2 Melden
    • Ueli der Knecht 12.09.2018 20:59
      Highlight Das Internet kennt keine nationalen Grenzen. Es ist ein grenzenloser multijurisdiktionaler Raum. Staatliche Gesetze sind gegenüber den Datenkraken-Multis ziemlich machtlos. Die Schweiz ist sowieso zahnlos, seit sie sich beim Bankgeheimnis die Zähne ausbiss.
      28 2 Melden
    • The oder ich 12.09.2018 22:11
      Highlight Aber Geoblocking geht doch auch



      Nur dass halt da das Geld auf der anderen Seite ist
      7 1 Melden
    • RandyRant 12.09.2018 22:23
      Highlight Auf wie vielen Websites musst du denn jetzt DSVGO-Richtlinien akzeptieren?
      Genauso wird es mit Artikel 13...
      13 0 Melden
    • Blitzmagnet 13.09.2018 08:22
      Highlight Wird nix bringen wenn die grossen Portale Filter einführen wird die Schweiz kaum verschont
      0 0 Melden
    • Midnight 13.09.2018 09:11
      Highlight @The other ich

      Geoblocking ist relativ simpel umzusetzen.
      Aber Mechanismen Länderspezifisch anzupassen, das ist eine ganz andere Baustelle. Den Aufwand würde ich mir als Google für die lächerlichen 7 mio. potenziellen Kunden auch nicht machen.
      3 0 Melden
    • Simon Probst 13.09.2018 09:17
      Highlight @hueberstoebler

      was haben sie beim geldspielgesetz angestimmt? :)
      2 0 Melden
  • Lenticularis 12.09.2018 17:36
    Highlight Könnte sein, dass nun all die amerikanischen Internetriesen die EU-Bürger von Teilen ihres Inhalts ausschliessen werden aus Retorsionsgründen ("nicht verfügbar in deinem Land"). Da bin ich für einmal tatsächlich froh nicht zur EU zu gehören! Es sei denn, die Amis vergessen mal wieder, dass EU nicht gleich Europa ist...
    74 4 Melden
  • MrZaga 12.09.2018 17:34
    Highlight Entkräftet sozusagen den eigentlichen Gedanken hinter dem Internet...
    71 2 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 12.09.2018 17:33
    Highlight Unter EU--Politikern:

    "Sch*****, es geht den Bauch runter! Die EU-Gegner werden überall stärker. Brexit, Italien, Schweden..."

    "Aber viele junge und urbane Leuten, sind klar pro-europäisch."

    "Stimmt. Seht Euch nur an, was Macron mit En Marche geschafft hat. Egal was passiert, die Millennials glauben an die EU."

    Axel Voss: "Hold my beer..."
    342 13 Melden
    • glüngi 12.09.2018 22:07
      Highlight wie schwimmen auf eine glorreiche zukunft zu meine freunde. auf eine weitere runde!
      11 2 Melden
  • Raphael Stein 12.09.2018 17:31
    Highlight Hoppla!
    35 0 Melden

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Hast du diese Nachricht auch schon gesehen? Immer wieder taucht in unseren Tagen auf Facebook ein Kettenbrief auf, der zu schön klingt, um wahr zu sein. 

Nichts daran stimmt. Facebook hat bereits im Februar auf Anfrage der Washington Post klargestellt, dass der Newsfeed zwar in der Tat angepasst wurde (und ständig wird), es aber keine Beschränkung auf 25 Freunde gibt. (Washington Post)

Tatsächlich funktioniert der Newsfeed so, dass er dir die Postings angezeigt, von denen er glaubt, dass sie …

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