Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Digital-News

Apple wirft Telegram aus dem App Store – wegen «nicht angemessener Inhalte»



Weitere Digital-News:

Apple wirft Telegram aus dem App Store*

*Update 17.20: Die Apps sind wieder im Store verfügbar.

Die bekannte iPhone-Messenger-App Telegram ist nicht mehr im App Store verfügbar. Offenbar hat Apple die iOS-Versionen von Telegram und Telegram X aus dem Store verbannt. Wegen «nicht angemessener Inhalte», wie der russische Telegram-Geschäftsführer Pavel Durov via Twitter verlauten liess.

Die iOS-Apps sind auch im Schweizer Store nicht mehr verfügbar. Der Telegram-Chef schreibt, er gehe davon aus, dass die Apps in den Store zurückkehren werden, sobald gewisse «Schutzvorkehrungen» integriert seien.

Allerdings ist nicht klar, was damit gemeint ist.

Telegram wurde schon von verschiedenen Geheimdiensten als «Terroristen-App» gebrandmarkt. Speziell im Visier ist die Gruppen-Chat-Funktion, die auf 75'000 Mitglieder begrenzt ist.

«Telegram wurde in der Vergangenheit mehrfach vorgeworfen, durch die unreglementierte Gruppenfunktion etwa islamistischer Propaganda eine Plattform zu bieten, jüngst gab es Berichte über Betrugsversuche mit Kryptowährungen, die angeblich in Telegram-Gruppen abgesprochen wurden.»

quelle: heise.de

Bleibt festzuhalten, dass auch andere bekannte Messenger-Apps, darunter WhatsApp und iMessage von Apple, wegen angeblich abhörsicherer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für kriminelle Zwecke verwendet werden.

Von Apple liegt keine Stellungnahme vor.

Telegram wurde 2013 von den Brüdern Nikolai und Pawel Durov gegründet, die bereits das meistgenutzte russische soziale Netzwerk Vk.com gegründet hatten, wie Wikipedia weiss. Das Entwickler-Team befinde sich laut Telegram-Website in Dubai, nachdem es Standorte wie Russland, Berlin, London und Singapur ausprobiert hatte und steht laut eigenen Angaben nicht im Zusammenhang mit Vk.com oder Russland.

Die Telegram-App für Android ist normal verfügbar.

(dsc, via heise.de)

Bei M-Budget gibts neu Cumulus-Punkte fürs Nicht-Surfen

Die Swisscom-Migros-Tochter M-Budget wartet mit einer ungewöhnlichen Neuerung auf, wie handy-abovergleich.ch in einer aktuellen Mitteilung schreibt: M-Budget sei der erste Schweizer Mobilfunk-Provider, der die Kundinnen und Kunden extra belohne, wenn sie das Datenvolumen nicht aufbrauchen ...

Das Vergleichsportal kommentiert:

«Das Konzept mit der Vergütung des ungebrauchten Datenvolumens durch Cumulus-Punkte ist genial. Nicht verbrauchtes Datenvolumen als Vorteil im Alltag nutzen zu können, war bislang noch nirgends möglich.»

Die Beurteilung des neuen Angebots durch den Schweizer Telekom-Experten Ralph Beyeler findest du hier.

M-Budget wird gemäss Website von Swisscom gemanagt und vermarktet, «in Zusammenarbeit mit Migros».

Cumulus-Punkte für nicht genutztes Datenvolumen – was hältst du davon?

(dsc, via handy-abovergleich.ch)

Neue Datenschutz-NGO Noyb kann starten – Finanzierung gesichert

Die Crowdfunding-Kampagne der neuen Datenschutzorganisation Noyb (Europäisches Zentrum für Digitale Rechte) ist erfolgreich verlaufen. Zum Abschluss der Kampagne am 31. Januar gebe es eine stabile Finanzierung in der Höhe von über 300'000 Euro pro Jahr zu vermelden, schreiben die Verantwortlichen. Etwa 2500 Privatpersonen und zahlreiche Institutionen hätten in die Durchsetzung ihres Rechts auf Datenschutz investiert. Damit könne Noyb am 25. Mail 2018 – dem In-Kraft-Treten des neuen EU-Datenschutzrechts – operational starten.

(dsc)

Das könnte dich auch interessieren:

«Nichts ist gratis, ausser Schneeflocken. Und Sch**ssquitten»

Video: watson/Rafi Hazera, Emily Engkent

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen

Zoom hat's vermasselt – die unglaubliche Chronologie der Zoom-Fails

Zoom ist der grosse Profiteur der Corona-Pandemie. Über 200 Millionen Menschen tauschen sich täglich über die Videokonferenz-App aus. Doch nun tauchen täglich neue Probleme auf. IT-Experten nennen Zoom «ein Datenschutz-Desaster» oder schlicht «Schadsoftware».

Zoom wird seit Wochen von neuen Nutzern überrannt, da die Corona-Pandemie immer mehr Menschen dazu zwingt, von zuhause aus zu arbeiten. Das schlagende Argument des Skype-Rivalen sind die nahezu reibungslos funktionierenden Videoanrufe und Videokonferenzen. Egal ob mit zwei oder 100 Personen, egal ob am PC oder Smartphone, es funktioniert. Und zwar so einfach, dass es jede und jeder nutzen kann (sogar Boris Johnson).

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Darum zoomen längst nicht nur …

Artikel lesen
Link zum Artikel