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Telegram und Apple legen Streit um blockiertes Update bei



Der Messengerdienst Telegram und der Apple-Konzern haben ihren Streit um ein Update offenbar beigelegt. Telegram-Chef Pawel Durow dankte Apple und dessen Chef Tim Cook am Freitag im Kurzmitteilungsdienst Twitter dafür, dass Millionen Nutzer «trotz der jüngsten Rückschläge» nun die neueste Version erhalten könnten.

Der beliebte Messengerdienst Telegram wurde in Russland von den Behörden blockiert, nachdem der Online-Dienst den russischen Geheimdiensten die Entschlüsselung privater Chats verweigert hatte.

Am Donnerstag hatte Telegram Apple vorgeworfen, weltweit Updates für seinen Dienst zu blockieren. Die russischen Behörden hatten Apple am Montag aufgefordert, Push-Mitteilungen für russische Telegram-Nutzer zu unterdrücken; das hätte den Dienst ungleich unattraktiver gemacht. Zudem forderten sie Apple auf, die Telegram-App in Russland aus dem Angebot zu nehmen.

Die Telegram-Sperrung wird in Russland jedoch häufig umgangen – unter anderem durch verschlüsselte VPN-Verbindungen oder sogenannte Proxys. Telegram wird gern von Gegnern des russischen Präsidenten Wladimir Putin für Mitteilungen benutzt oder um Protestaktionen zu koordinieren.

Die Brüder Pawel und Nikolai Durow gründeten Telegram im Jahr 2013. Seitdem wuchs die Zahl der Nutzer weltweit auf mehr als 200 Millionen.

(sda/afp)

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