Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Donald Trump hat zwei iPhones – und benützt sie falsch 🙈



Das US-Magazin Politico wartet mit einem ungewöhnlichen Enthüllungsbericht zu Donald Trump auf: Der US-Präsident benutze ein Mobiltelefon, das nicht durch ausgeklügelte Sicherheitsfunktionen geschützt sei. Dies setze ihn möglicherweise Hackerangriffen oder Überwachung durch politische Gegner aus und sei eine Abkehr von der Praxis seiner Amtsvorgänger.

Dies sollen zwei hochrangige Beamte verraten haben.

Eine der nicht namentlich genannten Quellen erzählte Politico, dass Trump zwei iPhones verwende: Eines, mit dem er nur Anrufe tätigen könne. Und ein zweites zum Twittern, auf dem auch noch eine Handvoll Nachrichten-Apps vorinstalliert sei.

Bild

Trump mit iPhone, Anfang 2017 an Bord der Air Force One. bild: Shealah Craighead/Official White House Photo

Die präsidialen Handys werden laut Politico von zwei Regierungsbehörden herausgegeben, der White House Information Technology und der White House Communications Agency, einem Büro, das mit Militärpersonal besetzt sei und die Telekommunikation des Weissen Hauses überwache.

«Zu unbequem»

Der Präsident habe bis zu fünf Monate gebraucht, um sein Twitter-Handy von Sicherheitsexperten überprüfen zu lassen, berichtet Politico. Auf Sicherheit bedachte Mitarbeiter hätten den US-Präsidenten dazu gedrängt, das Mobilgerät im monatlichen Rhythmus durch ein neues zu ersetzen. Doch habe sich Trump dem Anliegen widersetzt. Begründung: «zu unbequem».

Und: Trumps Handy zum Telefonieren besitze eine Kamera und ein Mikrofon, im Gegensatz zu den von Obama verwendeten Handys. Die Beibehaltung dieser Komponenten berge das Risiko, dass Hacker damit auf das Telefon zugreifen und die Bewegungen des Präsidenten überwachen können. Immerhin sei die GPS-Ortung aber auf dem iPhone deaktiviert.

Das Weisse Haus wies die Sicherheitsbedenken zurück. Die heutigen Geräte seien sicherer als in der Obama-Ära.

Wie Politico auch noch herausgefunden hat, gilt das Vertrauen in die Technik offenbar nicht für Trumps Mitarbeiter. Im Westflügel des Weissen Hauses seien Handys generell verboten.

Der US-Verteidigungsminister habe vor der Gefahr durch ungesicherte Geräte gewarnt und erwäge, persönliche Handys sowie Fitness-Tracker aus dem Pentagon zu verbannen.

In der Vergangenheit waren mehrere Hackerangriffe auf hochrangige Regierungsmitglieder festgestellt worden. 

PS: Wegen des relativ hohen SAR-Wertes sollte Trump beim Telefonieren unbedingt Ohrstöpsel verwenden. So liesse sich die Belastung durch Mobilfunkstrahlung deutlich senken.

(dsc)

Fragst du dich, warum du überall neuen AGB zustimmen musst?

abspielen

Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent, Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Smith 22.05.2018 13:41
    Highlight Highlight Ich bin mir jetzt gerade unsicher, was mich mehr beunruhigt: Dass Obamas Handy kein Mikrofon hatte oder dass alle Medien diesen offensichtlichen Unsinn kritiklos weiterverbreiten.
  • lingfeng 22.05.2018 11:56
    Highlight Highlight Wie sollte er auch telefonieren können, wenn er ein Händy ohne Mikrofon verwenden würde???
    Vieleicht war Obama so verwanzt, dass sein Natel gar kein Mikro brauchte? ;-)
    • @schurt3r 22.05.2018 12:21
      Highlight Highlight Mit Headset? ;-)
    • My Senf 22.05.2018 14:56
      Highlight Highlight Eben da fehlt im PS der Hinweis hierzu. In dem Fall nicht wegen dem SAR Wert😃
  • My Senf 22.05.2018 10:00
    Highlight Highlight 🤭 watson

    Ein 📱 mit Kamera und Mikrofon 🎤 zum Telefonieren?!

    Ohne Kamera 📷 verstehe ich ja. Aber wie soll man ohne Mikrofon telefonieren?🤔

    Fehlt da noch eine Zusatzinfo bei der Meldung?
    Oder wollte Melania so ein Handy 📱 für ihn damit sie nicht immer „shut up and listen now“ sagen muss😂😂
    • EvilBetty 22.05.2018 10:46
      Highlight Highlight Es gibt viele (Hacker) die das Mikrofon am Telefon selber ausbauen, aus (berechtigter?) Angst davor, abgehört zu werden. Denn das Mikrofon lässt sich relativ einfach aktivieren und das Telefon als Wanze verwenden. So muss zum Telefonieren dann halt ein Headset verwendet werden.
    • My Senf 22.05.2018 14:54
      Highlight Highlight Ahh 🤓 🙏

      In dem Fall sollte Trump nicht (nur) des hohen SAR Wertes wegen, mit einem headset telefonieren, sondern weil er kein Mikrofon hätte!

      Das ihm. mit den grossen Händen, das einstöpseln zu unbequem ist war ja klar 😂😂
  • Howard271 22.05.2018 09:34
    Highlight Highlight Müssen wir jetzt wirklich über jeden Fliegenschiss von Trump einen Artikel lesen? Ja, er hat eine komische Frisur, macht manchmal Tippfehler und zieht zu lange Krawatten an. Viel wichtiger wäre es aber, sich auf seine katastrophale Politik zu konzentrieren, statt ihn mit einer Überdosis Blödsinn zu „normalisieren“.
    • Hans Dampf 22.05.2018 13:04
      Highlight Highlight Also da in der Schweiz keine Artikellesepflicht besteht, muss man grundsätzlich, überhaubt keine Artikel lesen....
      Ich hoffe ich konnte helfen...
  • Zeit_Genosse 22.05.2018 09:31
    Highlight Highlight Viel kann man bei dem nicht verstrahlen und Ohrstöpsel braucht der auch nicht, weil er ja eh nicht zuhört. Aber eine Tastaturkorrektur für Melanias Namen könnte man noch hinterlegen.

Kriminelle versenden gefälschte Postfinance-Mails – so erkennst du den Betrug

Der Bund warnt: Kriminelle versenden aktuell gefälschte E-Mails im Namen der Postfinance.

Eine neue Phishing-Welle grassiert seit heute Dienstag in der Schweiz. Die Betrüger fälschen Postfinance-E-Mails sowie die Login-Seite des E-Bankings, um an das Passwort ihrer Opfer zu gelangen und somit das Postfinance-Konto leerzuräumen.

Ein Beispiel der aktuellen Phishing-Mail ist im Folgenden zu sehen:

Betrüger senden immer wieder im Namen von Behörden und bekannten Firmen wie Digitec, SBB, Postfinance etc. Phishing-Mails – oder immer öfter auch Phishing-SMS.Ganz allgemein nutzen …

Artikel lesen
Link zum Artikel