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epa06355285 The train station of Altena, North Rhine-Westphalia, Germany, 28 November 2017. A man has attacked and injured the mayor of Altena in what police believe was a xenophobic act. Andreas Hollstein was assaulted with a knife while waiting at a doner kebab fast food stand in Altena, Germany in the evening of 27 November 2017. Witnesses to the incident said that a man approached Hollstein, who is a member of the conservative CDU party, and criticized him for his pro-refugee policy, then pulling a knife an injuring him on the neck.  EPA/ULRICH HUFNAGEL

Im deutschen Altena wollte ein junger Mann eine Flüchtlingsunterkunft anzünden, nachdem er sich in einer Online-Welt aus Angst und Wut isoliert hatte. Kein Einzelfall ... Bild: EPA

Facebook schürt Gewalt gegen Flüchtlinge – das musst du wissen

Wissenschaftler haben 3335 während der «Flüchtlingskrise in Europa» begangene Hassverbrechen untersucht und kommen zu einem beunruhigenden Fazit.



Das musst du wissen:

Image

Facebook trägt eine Mitschuld an der Verfolgung von Minderheiten. screenshot: reuters

«Wir müssen die Rohingya bekämpfen, wie Hitler es mit den Juden getan hat.»

Solche Sätze standen seit 2013 unangetastet auf Facebook, wie die Nachrichtenagentur Reuters Mitte August aus Asien berichtete. Hinweise auf Rassismus und Gewaltaufrufe gegen muslimische Minderheiten in Myanmar (ehemals Burma) habe Facebook während langer Zeit nicht genügend ernst genommen.

Das US-Unternehmen reagierte, wie es dessen Gründer und Geschäftsführer Mark Zuckerberg immer tut: Man räumte gewisse Probleme ein und versprach Verbesserungen.

Was du tun solltest, steht in diesem Beitrag:

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35
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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • martinsteiger 23.08.2018 11:18
    1 1 Melden
  • Wald Gänger 22.08.2018 21:29
    Highlight Highlight Diese "Studien" ständig...
    Korrelation ist nicht gleich Kausalität...
    5 9 Melden
    • @schurt3r 22.08.2018 22:36
      Highlight Highlight Studie gelesen?
      14 5 Melden
  • Waedliman 22.08.2018 12:51
    Highlight Highlight In Grossbritannien gibt es nun eindeutige Erkenntnisse, dass Facebook & Co. indirekt den Brexit entschieden haben. Die Regierung will Plattformen, die die Verbreitung von News, wahr oder nicht, in die Verantwortung nehmen, dass bei nachweislicher Mithilfe zur Verbreitung von Falschnachrichten, diese gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Ein schmaler Grat, aber vielleicht der einzig richtige Weg, dem Bombardement an Schwachsinn in der Social Media-Welt entgegenzutreten.
    34 7 Melden
    • Ueli der Knecht 22.08.2018 15:25
      Highlight Highlight Das ist reinste Symptombekämfung und Pflästerlipolitik.

      Die Ursachen und eigentlichen Wurzeln der Übel sind im Internet systemimmanent. Es sind im Internet innewohnende Konzeptfehler, die man nicht einfach wegpatchen kann.

      Das Internet müsste ersetzt werden, und zwar so, dass Massenüberwachung, staatliche und private, verunmöglicht und die Meinungsfreiheit wiederhergestellt wird.
      14 6 Melden
    • Midnight 23.08.2018 08:27
      Highlight Highlight @Ueli Habe gehört, die ETH sei da an etwas derartigem dran.

      https://www.itmagazine.ch/Artikel/64980/ETH-Forscher_entwickeln_alternative_Internet-Architektur.html
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 23.08.2018 09:53
      Highlight Highlight Gut so, Midnight. Allerdings betrachte ich den ETH-Ansatz schon von Vornherein als gescheitert:

      "Grenzen dieser gruppierten Zusammenschlüsse von Netzwerken könnten etwa Rechtsräume oder politische Einheiten sein. Dabei sollen die Grenzen zwischen Isolation Domains die Verwaltung von Datenflüssen erleichtern ohne aber die Kommunikation zu erschweren."

      Es wäre m.E. wichtig, dass das Weltnetz ein multijurisdiktionaler, grenzenloser (und damit auch eine Art anarchischer) Raum öffnen soll, der resistent ist gegen jegliche politische Einflussnahmen.

      Das ETH-Modell zielt in die falsche Richtung.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 22.08.2018 12:40
    Highlight Highlight Ich warte auf das Argument:

    Aber Facebook erschafft auch Filterblasen für die Gutmenschen, in denen Sie sich zusammenraufen und nett zueinander sind. Schlimm, ganz schlimm soetwas.
    55 31 Melden
    • Makatitom 22.08.2018 15:25
      Highlight Highlight Am allerschlimmsten ist ja, dass "Gutmensch" für gewisse Leuet bereits ein gängiges Schimpfwort geworden ist. DAS sollte uns zu denken geben!
      40 10 Melden
    • Ueli der Knecht 22.08.2018 15:32
      Highlight Highlight Es geht letztlich um Aufmerksamkeit. NUR um Aufmerksamkeit. Weil das bringt Clicks und Werbeeinnahmen.

      Es brachte den Menschen über Jahrmillionen evolutionäre Überlebensvorteile, dass vorallem die schrecklichen und furchteinflössenden Dinge mehr Aufmerksamkeit kriegen als die netten Wohlfühloasen. Schlechte Nachrichten setzen sich stets besser durch als gute.

      Das Internet ist daher ein Paradies für Unruhestifter. Besonnene, sachliche und beruhigende Fakten haben in dieser Flut von Furcht, Ungewissheit und Zweifel keine faire Chance.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt
      12 7 Melden
    • Ueli der Knecht 22.08.2018 16:12
      Highlight Highlight Makatitom: "Gutmensch" war schon immer ein Schimpfwort.

      "Allenfalls lässt sich sagen, dass mit dem Terminus des „Gutmenschen“ eine Diskursstrategie eingeschlagen wird, die auch im Nationalsozialismus praktiziert wurde und mit der politische Gegnerinnen diffamiert und isoliert werden sollen."
      https://www.diss-duisburg.de/2011/11/das-stigma-gutmensch/

      "Gutmensch" ist ein Argument für Leute, die Andersdenkende partout nicht hören sondern nur ausgrenzen wollen. Es ist äussert beliebt bei gleichgeschalteten und uniformierten Leuten, die sich in ihrer Filterblase wohl und im Mob geborgen fühlen.
      17 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waedliman 22.08.2018 12:35
    Highlight Highlight Facebook kann in die Isolation führen. Menschen verlieren die Realität in ihren virtuellen Welten aus den Augen. Sie gieren nach Anerkennung für sich oder ihren Avatar und bemerken gar nicht, dass ihr reales Netzwerk nur noch ein Flickenteppich ist. Diese Sucht ist ebenso therapiebedürftig wie Alkoholismus, sodass ich - auch wenn ich Facebook völlig überflüssig finde - glaube, dass es in Massen genossen durchaus bereichernd sein kann, wie auch ein Gläschen Wein oder Bier. Dieses Mass zu finden, muss man halt lernen.
    18 4 Melden
  • Janis Joplin 22.08.2018 12:29
    Highlight Highlight "Der Sascha, der ist arbeitslos, was macht er ohne Arbeit bloss..."
    und der virtuelle Stammtisch FB schaut nicht nur zu, sondern unterstützt das Ganze noch. Gut bin ich weg von dem Verein...
    26 2 Melden
  • Rhabarber 22.08.2018 12:05
    Highlight Highlight Und in den anderen Social-Media-Plattformen passiert sowas nicht? G+, Twitter, ... ich weiss gar nicht, wie sie alle heissen.
    29 4 Melden
    • Madison Pierce 22.08.2018 17:46
      Highlight Highlight Twitter schon, aber auf G+ nicht. Es wurden mir ein paar Mal Inhalte à la Pegida vorgeschlagen. Habe jeweils auf "solche Inhalte nicht mehr anzeigen" geklickt und seither ist Ruhe. Die Diskussionen sind zum Teil engagiert, aber noch nie wurde jemand ausfällig.

      Ist aber vielleicht auch, weil die Leute auf G+ durchschnittlich besser gebildet sind als auf FB.
      3 2 Melden
    • Rhabarber 22.08.2018 23:26
      Highlight Highlight Woher kennst du den IQ der User? Und wie würdest du das schätzen wollen, wenn du doch nur deine Bubble kennst? Wie du selbst sagst, wurde dir kein Pegida-Kram mehr vorgeschlagen.
      FB hat 2,3 Mrd. monatliche aktive User, G+ nur 360 Mio. Wo mehr Menschen sind, sind automatisch auch mehr Deppen. Oder nicht?
      Ich denke, eine persönliche Erfahrung kann man nicht als allgemeingültig werten. Grad in Social Media ist das Erlebnis doch eine Frage der individuellen Vernetzung.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 23.08.2018 10:08
      Highlight Highlight Madison: Projekte wie Palantir oder Jigsaw sind Auswüchse von Google.

      Wie zB. Jigsaw Menschen überwacht und manipulieren, verkünden sie stolz auf ihrer Webseite:

      "Schutz vor Angriffen auf die Meinungsfreiheit"
      "Schutz vor Online-Belästigung"
      "Schutz vor gewalttätigem Extremismus"
      "Schutz vor Ungerechtigkeit und Korruption"

      "Wie kann man mit Technologie die Menschen auf der Welt schützen?"

      Natürlich mit Überwachung, Zensur und Manipulation. Das kann Google am besten.

      https://jigsaw.google.com/

      Auch YouTube und die vielen rechtsradikalen Inhalte gehören zu Googles Geschäftsmodell.
      1 1 Melden
  • Petitsuisse 22.08.2018 11:25
    Highlight Highlight Genau deshalb habe ich Facebook aus meinem Leben verbannt. Likest du nur ein paar Artikel zum Thema „Gegen Tierquälerei“ z.B., wirst Du plötzlich mit Postings zu diesem Thema zugepflastert. Genauso wenn Du irgendein anderes Thema likest. Ich bemerkte selbst wie ich einen „Tunnelblick“ zu entwickeln begann. Dazu kommt, dass verhängnisvollerweise die Quellen zwar oft gut gemeint sind, aber selten einer Nachforschung standhalten, bzw. Fakten verdreht wurden. Ich halte Facebook inzwischen für mehr als nur gefährlich.
    111 15 Melden
  • Madison Pierce 22.08.2018 11:05
    Highlight Highlight Könnte es nicht sein, dass in diesen Gegenden die Facebook-Nutzung besonders hoch ist, weil die Leute arbeitslos sind und nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen? Solche Leute sind dann auch häufig schlecht gebildet und dadurch besonders empfänglich für Hass auf die vermeintlich "Schuldigen".

    Es ist sicher nicht förderlich, wenn die Leute auf Facebook den ganzen Tag Quatsch lesen, aber früher gab es dafür den Stammtisch und die NPD.
    32 35 Melden
    • meine senf 22.08.2018 11:53
      Highlight Highlight Der Unterschied zum Stammtisch ist einfach die Reichweite.

      Ein Dutzend Leute in Dorf am Stammtisch an der Beiz:

      Alle fluchen über irgendwas aus der Boulevardzeitung.

      Einer davon steigert sich aber als Einziger besonders rein. Da sagen dann die andern "Ja, jetzt ist aber gut, komm wieder runter. Trink noch eins und geh nach Hause."

      Bei Social Media ist es hingegen so, dass diese nicht mehr durch die anderen am Stammtisch gebremst werden können, sondern dass sich die extremsten aller Stammtischler des Landes vereinigen können und sich weiter reinsteigern und sich gegenseitig bestätigen.
      61 6 Melden
    • Juliet Bravo 22.08.2018 17:02
      Highlight Highlight meine senf: Danke und Kompliment für diese treffende und verständlich geschriebene Analyse!👍🏼
      7 1 Melden
  • Ueli der Knecht 22.08.2018 11:04
    Highlight Highlight Es greift zu kurz, wenn man nur Facebook vorwirft, Hass zu schüren. Es ist letztlich das Medium an sich. Facebook ist nur Teil davon. Korrekter wäre:

    Das Internet schürt Hass.

    "Das Medium ist die Botschaft."
    "Wir formen unsere Werkzeuge, und dann formen die Werkzeuge uns."
    -Herbert Marshal McLuhan.
    https://www.deutschlandfunk.de/das-medium-ist-die-botschaft.1148.de.html?dram:article_id=180798

    Wie das funktioniert hat zB. der Social Media-Kritiker Jaron Lanier erklärt:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/jaron-lanier-social-media-macht-politik-unmoeglich-a-1209940.html
    58 23 Melden
    • aglio e olio 22.08.2018 13:05
      Highlight Highlight So würde ich das nicht sagen. Das Internet ist ja erstmal neutral.
      Es sind ja die Algorithmen der Anbieter wie z.B. Facebook, die letztlich entscheiden was der User zu sehen bekommt. Da erst entstehen die Blasen, bzw manifestieren sich.
      13 1 Melden
    • Ueli der Knecht 22.08.2018 15:19
      Highlight Highlight Das Internet ist nicht neutral. Es ermöglicht und fördert die Massenüberwachung. Google weiss viel mehr über uns alle als Facebook.

      „Anstatt zu einer großen Alexandrinischen Bibliothek zu werden ist die Welt zu einem Computer geworden, einem elektronischen Gehirn, genau wie kindliche Science Fiction. Wie unsere Sinne außer uns getreten sind, kommt der Große Bruder hinein. Wenn wir uns dieser Dynamik nicht bewusst sind verfallen wir plötzlich in eine Phase panischer Ängste, genau wie in einer kleinen Welt mit Stammestrommeln, totaler Abhängigkeit und überlagernder Koexistenz.“
      -McLuhan (1961).
      7 5 Melden
    • aglio e olio 22.08.2018 16:22
      Highlight Highlight "Es ermöglicht und fördert die Massenüberwachung. Google weiss viel mehr über uns alle als Facebook."

      Da stimme ich dir zu. Das Internet bleibt aber das "Transportmittel", das Werkzeug. Welches man vielfältig nutzen kann.
      Erst die Akteure wie z.B. FB, Google, Geheimdienste etc. machen es durch ihre Nutzung zum "Monster".
      9 0 Melden
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