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Verfassungsschutz will soziale Medien überwachen

Der Schweizer Nachrichtendienst darf nach dem Ja zum NDG unsere Internetkommunikation mitlesen. Gut also, dass auch Facebook seine Chat-App jetzt verschlüsselt.

So aktivieren iPhone- und Android-Nutzer die geheimen Facebook-Chats

Die Schweiz hat Ja gesagt zu mehr Überwachung. Doch nach Threema, WhatsApp und Googles neuem Allo-Messenger können nun auch Facebook-Nutzer geheim chatten. Man muss die Funktion allerdings extra aktivieren – so geht es.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Facebook hat eine neue Funktion freigeschaltet: Ab sofort können Nutzer ihre Konversationen Ende-zu-Ende verschlüsseln. Wer einen neuen Chat startet, kann diesen demnach als «geheim» markieren.

Facebook und auch Regierungsbehörden sind dann nicht in der Lage, die Nachrichten mitlesen zu können. Allerdings kann es noch ein paar Tage dauern, bis alle Nutzer die neue Funktion anwenden können. Ausserdem ist die Verschlüsselung nicht standardmässig eingestellt. Wer geheim kommunizieren möchte, muss das zu Beginn eines neuen Chats extra einstellen (Anleitung in der Fotostrecke).

So aktivieren iPhone- und Android-Nutzer die geheimen Facebook-Chats

Eine geheime Unterhaltung kann immer nur von demselben Gerät aus geführt werden. Wechselt man das Smartphone, ist der Chat nicht einsehbar. Um normale von verschlüsselten Chats zu unterscheiden, werden die geheimen Konversationen in einer anderen Farbe dargestellt.

Begrenzte Funktionen im geheimen Chat

Im Geheim-Modus lassen sich zwar Bilder und Sticker versenden, nicht aber GIFs, Videos und Video- oder Sprachnachrichten. Auch Gruppenunterhaltungen sind verschlüsselt nicht möglich, genauso wenig wie die Kommunikation mit Chatbots über den Facebook-Messenger.

Denn nur unverschlüsselt kann die Software des Bots die Daten auswerten und entsprechend reagieren, beispielsweise um Musik-Playlisten zu erstellen oder Rezepte vorzuschlagen. Vor ähnlichen Problemen steht ebenfalls der vor wenigen Tagen gestartete Google-Messenger Allo. Dessen Assistent, der ebenfalls mit einer künstlichen Intelligenz arbeitet, ist auf die Daten aus dem Chat angewiesen.

Facebook hatte bereits im Juli angekündigt, seinen Messenger bis Ende des Sommers verschlüsseln zu wollen. Jetzt löst der Internetkonzern sein Versprechen ein und schliesst damit zum Schwester-Messenger WhatsApp auf, der bereits standardmässig verschlüsselt ist.

Zeitgleich zur Verschlüsselung rollt Facebook auch die Timer-Funktion aus. Mit diesem Verfallsdatum können Nutzer festlegen, wann eine Nachricht aus einem Chat gelöscht werden soll. Das Symbol dafür ist eine Stoppuhr.

Bild

Facebook macht deine Nachrichten vor dem Geheimdienst sicher, aber böse Zungen würden sagen ... bild: via swen

tsi

5 Storys, die alle kennen sollten, die sicher kommunizieren wollen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Meitlibei 27.09.2016 15:32
    Highlight Highlight Also im Grunde ist das ja super. Aber ehrlich, wirklich nötig ist das jetzt nicht. Oder wird Facebook und co. Wirklich zu was anderem als zum Austausch von Katzenvideos, doofen Sprüche oder kurzem Hallo genutzt? Falls ich was "grosses" planen möchte, würde ich wohl von Anfang an auf "sichere" Methoden setzen.
  • Dä Brändon 27.09.2016 13:38
    Highlight Highlight Nir weil es verschlüsselt ist, ist es längst nicht geheim. Wichtiger wäre zu wissen welche Verschlüsselungsstandards die Anbieter benutzen.

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