Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Jack Dorsey, interim CEO of Twitter and CEO of Square, goes for a walk on the first day of the annual Allen and Co. media conference in Sun Valley, Idaho in this file photo from July 8, 2015. Twitter Inc. named interim Chief Executive Jack Dorsey as its permanent CEO October 5, 2015 and said he would remain head of fast-growing mobile payments company Square, potentially setting up a conflict of interests for the co-founder of both companies.  REUTERS/Mike Blake/Files

Twitter-Chef Jack Dorsey hat sich in die öffentliche Diskussion eingeklinkt.
Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Streit um iPhone-Entschlüsselung: Jetzt unterstützen auch Facebook und Twitter Apple

In der Auseinandersetzung mit dem FBI um die Entschlüsselung eines iPhones stellen sich auch Facebook und Twitter auf Apples Seite – und bekunden: Auch wir würden den Behörde nicht helfen, den Code zu knacken.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Soll Apple dem FBI helfen, das iPhone des Attentäters von San Bernadino zu knacken? Das Unternehmen sagt eindeutig Nein – und ist mit dieser Haltung nicht alleine. Nach Google und Whatsapp haben sich nun auch Facebook und Twitter an die Seite von Apple gestellt.

Damit hat sich eine kleine aber sehr einflussreiche Gruppe aus dem Silicon Valley formiert. Facebook teilte mit, man verurteilte Terrorismus und schätze die Arbeit der Behörden. Aber man werde «entschlossen gegen Versuche vorgehen, die Sicherheitssysteme von Unternehmen zu schwächen», hiess es weiter. Twitter-Chef Jack Dorsey teilte seine Solidarität über den Kurznachrichtendienst mit.

Apple-Chef Tim Cook hatte am Mittwoch angekündigt, das Unternehmen werde sich gegen die gerichtliche Anordnung wehren, dem FBI das Entsperren des iPhones eines toten Attentäters zu ermöglichen. Es geht um das iPhone 5C von Seyd F., der im Dezember gemeinsam mit seiner Frau Tashfeen M. in San Bernardino 14 Menschen getötet hat.

Experten sind machtlos

Seit Monaten versuchen Experten des FBI, an die Daten heranzukommen, ohne Erfolg. Grund ist eine automatische Verschlüsselung des Handyspeichers, die Apple mit iOS 8 eingeführt hatte.

Nur mit der korrekten PIN lässt sich das fragliche iPhone entsperren und der Speicher entschlüsseln. Früher liessen sich solche Sperren durch endloses Ausprobieren aller möglichen Kombinationen, sogenannte Brute-Force-Angriffe, überwinden.

Das funktioniert bei aktuellen iPhones nicht mehr. Eine Sperrfunktion blockiert das schnelle Ausprobieren von Zahlenkombinationen. Vor allem aber gibt es in iOS die Option, den Speicher nach zehn Fehlversuchen automatisch löschen zu lassen. Diese Option könnte beim Handy des Attentäters aktiviert worden sein.

(brk//AP/Reuters)

Das könnte dich auch interessieren:

Das? Das ist nur die wohl umfangreichste Schatzkarte aller bisherigen Zeiten

Link zum Artikel

8 Dinge, die jeden Schweizer aus der Fassung bringen. Garantiert!

Link zum Artikel

«Sorry, ich muss heute noch fahren» – aus dem Leben eines Rollstuhlfahrers

Link zum Artikel

Die Neue meines Ex ist ein Baby mit Balkanslang und Billig-Mini

Link zum Artikel
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerTaran 19.02.2016 11:52
    Highlight Highlight Es geht um das Cloud Business. Heutige Unternehmensrelevante Software soll zukünftig in der Cloud laufen (also auf Servern der Softwarehersteller). Wenn man da keine Sicherheit vor den US Behörden garantieren kann, dann ist das ganze Geschäfft gestorben.
  • Adrian Schwarz (1) 19.02.2016 10:06
    Highlight Highlight Irgendwie geht einem schon das Wort "Heuchler" durch den Kopf, wenn plötzlich alle, die für ihren mangelhaften Datenschutz bekannt (gewesen) sind, plötzlich "Go Apple/TimCook" und "Privatsphäre" skandieren. Ich nehme an, auch sie merken langsam, dass echte(!) Privatsphäre durchaus lukrativ sein kann.
    Doch will ich mich gar nicht beschweren. Wichtig ist, dass ein Umdenken stattfindet, egal unter welchem Vorwänden.
    Ich drücke den Jungs aus Cupertino jedenfalls kräftig die Daumen.
    • goldmandli 19.02.2016 10:27
      Highlight Highlight Genau das selbe habe ich mir auch gedacht. Jetzt hängt sich jeder an apple ran um etwas gute publicity abzukriegen. Vor allem firmen wie facebook oder google, die ihr geld mit lockerem datenschutz verdienen.

Traumberuf Influencer? Jetzt gibt es Lehrgänge in der Schweiz – billig ist das nicht

Jugendliche haben einen neuen Berufswunsch: Influencer. Instagram, Youtube und Snapchat – die «Digital Natives» nutzen die Apps jeden Tag und wollen damit in Zukunft ein schönes Leben haben.

Früher wollten Kinder noch Astronaut, Sängerin oder Polizist werden. Fragt man heute nach, fallen die Antworten in manchen Fällen exotischer aus: Influencer, Youtuber oder Gamer – Hauptsache, etwas in den sozialen Medien. «Die Nachfrage ist tatsächlich da, immer mehr Jugendliche wollen Influencer werden und sich über diesen Trendberuf informieren», sagt Berufs-, Studien- und Laufbahnberater Adrian Wollschlegel.

Das liege an den Geschenken, den vielen Reisen und vor allen Dingen am Geld, sagt die …

Artikel lesen
Link zum Artikel