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BitsaboutMe zeigt, welche persönlichen Daten Google, Instagram, Migros und Co. von dir sammeln. Diese Datenprofile kann man anderen Firmen anbieten und so selbst daran verdienen. 

Das Anti-Facebook? Mit BitsaboutMe profitieren Internet-Nutzer von ihren Datenprofilen

Das Schweizer Start-up BitsaboutMe lanciert einen Online-Datenmarktplatz. Internet-Nutzer sollen so mit ihren von Facebook und Co. gesammelten Daten selbst Geld verdienen können.



Mit Nutzerdaten lässt sich im Internet viel Geld verdienen. Meist haben die Betroffenen selbst hiervon allerdings nichts, das Geld verdienen Online-Konzerne wie Google oder Facebook. Das Schweizer Start-up BitsaboutMe möchte dies nun ändern. Es hat einen Online-Datenmarktplatz lanciert, auf dem Internetnutzer mit ihren digitalen Daten selbst Geld verdienen können.

Dabei sollen sie ihre Datenprofile selbst erstellen und anbieten können. Interessierte Unternehmen unterbreiten den Nutzern im Gegenzug Angebote in Form von Geldbeträgen oder Serviceleistungen für die zeitlich und inhaltlich präzise definierte Nutzung, wie einer Mitteilung vom Mittwoch zu entnehmen war.

Erste Daten-Deals zur Lancierung würden in der Schweiz unter anderem von den Unternehmen Orell Füssli, Loeb und Tesla angeboten. Gegründet wurde das in Bern ansässige Jungunternehmen von Christian Kunz, dem ehemaligen CEO des Online-Marktplatzes Ricardo.ch. «Unser Modell ist das Gegenteil von Facebook. Wir geben den Konsumenten die Kontrolle über ihre Daten zurück», versicherte der gebürtige Deutsche in einem Interview mit dem «Blick».

Konkret funktioniert BitsaboutMe wie folgt:

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Wer sich auf der Website registriert, verlinkt seine Accounts von Google oder Facebook. Dann erstellt die Website ein Profil des Nutzers. Er sieht alles, was die Unternehmen über ihn wissen, von GPS-Datenspuren über E-Mail-Verbindungen bis hin zu Einkaufsgewohnheiten. Und wenn er möchte, kann der Nutzer diese Daten nun selber individuell vermarkten.

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Der BitsaboutMe-Datenmarktplatz in 1:20 Minuten erklärt. Video: YouTube/BitsaboutMe

Mit der Bereitstellung des Daten-Marktplatzes für Konsumenten und Unternehmen wolle er einen «entscheidenden Schritt hin zu einem fairen und transparenten Datenaustausch» machen, bei dem der Nutzer und dessen Datensouveränität im Mittelpunkt stünden, wird Kunz in der Meldung zitiert.

(awp/sda)

Twitter und Facebook über russischen Einfluss bei US-Wahlen

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mischa Müller 12.12.2018 21:43
    Highlight Highlight Ojee. 1. Persönliche Daten würde ich nur im Notfall zu Geld machen wollen. Obwohl mir dieser Datensalat eigentlich sowieso am A... vorbei geht. Mit dieser App macht man selber, was man vielleicht aus Prinzip nicht gut findet. 2. Die eigenen Daten aus verschiedenen Apps in einer App vereinen... Genau das wollen die Werbekonzerne! Und nur wir User sind im Moment fähig, dies zu bewerkstelligen... Irgendwann bekommt man für schlechte Daten eine Busse!
  • Nik G. 12.12.2018 16:39
    Highlight Highlight Wie wird diese Plattform finanziert? Erhält BitsaboutMe einen Anteil bei der Transaktion oder verkaufen sie Daten der Kunden? :-)
  • ströfzgi 12.12.2018 12:45
    Highlight Highlight Was sammelt Watson eigentlich so von uns?
    Weitere Antworten anzeigen

«An die Typen, die mich am Strand ausgelacht haben...F*** Euch!»

Es ist ein Gefühl, das wohl viele von uns kennen. Wir stehen am Strand, tragen noch ein Kleid und zögern kurz es auszuziehen und uns im Bikini zu präsentieren. Wir fühlen uns vielleicht ein kleines bisschen unwohl. Die Schenkel, das Bäuchlein....doch wenn wir dann dastehen, im Bikini, merken wir hoffentlich: Alles in Ordnung. Wir haben einen Körper im Bikini.

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