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William Shatner in jüngeren Jahren als Captain Kirk (erste Reihe, 2. v. r.): Mentions-App gefällt ihm nicht. Bild: DPA

«Star Trek»-Legende ist nicht entzückt

Phaser auf Betäuben: Facebooks Promi-App fällt bei William «Captain Kirk» Shatner durch

Prominente können eine exklusive Facebook-App nutzen, um leichter mit vielen Fans zu kommunizieren. Doch William Shatner, besser bekannt als Captain Kirk, ist von der Anwendung Mentions wenig begeistert.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Facebook hat gerade eine neue Prominenten-App namens Mentions herausgebracht, extra für «Schauspieler, Sportler, Musiker und andere einflussreiche Personen». Unter den Reaktionen auf die Promi-App ragt eine heraus, die auch tatsächlich von einem Prominenten stammt: William Shatner, Captain Kirk des Raumschiffs «Enterprise», hat die Mentions-App in seinem Blog «Shatner speaks» besprochen.

Schon den Anmeldeprozess empfand Shatner als Stolperstein, denn die App verlangt zunächst, einem anderen Prominenten zu folgen. Dieser Zwang sei ihm nicht gerade dadurch versüsst worden, dass die App ihm ausgerechnet George Takei (in der Serie Steuermann Hikaru Sulu) vorgeschlagen habe. Die beiden sind einander seit Jahren in heftiger Abneigung verbunden.

LAS VEGAS, NV - JUNE 19: Actor William Shatner performs during his one-man show,

Shatner ist auch nach «Star Trek» nicht von der Bühne verschwunden. Bild: GETTY

Auch die weiteren Punkte vom Feed über die Möglichkeit, Beiträge abzusetzen, bis zu statistischen Auswertungen überzeugen Shatner nicht. Verglichen mit der bereits von ihm genutzten Facebook-App Pages könne er keinen Vorteil bei Mentions feststellen. Shatners Fazit: «Ich weiss nicht, warum Facebook diese App für ‹Promis› veröffentlicht hat. Sie scheint schlecht konzipiert zu sein. ... Ich werde weiterhin meine normale Facebook-App und die Pages-App nutzen.»

Facebook App Mentions, Captain Kirk, William Shatner

So sieht die App bei William Shatners Stream. Bild: Gizmodo

Der «Guardian» macht darauf aufmerksam, dass Shatner auch sonst ganz gern gegen soziale Netzwerke austeilt. So nahm er erst im Juni den Verifikationsprozess bei Twitter aufs Korn, der nicht besonders strikt sei. Vielleicht solle er seinen Status wieder auf «nicht verifiziert» zurücksetzen, teilte er mit, natürlich über Twitter: «Wer will schon Teil eines kaputten Systems sein, wo Leute bezahlen können und Kumpane belohnen, während andere warten müssen?»

Aber Shatners Ärger über Facebooks Prominenten-App ist natürlich viel einfacher zu erklären – seit wann folgt der Captain dem Steuermann? (meu)



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