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Da ist die (schlafende) Welt noch in Ordnung: Die Shock Clock am Handgelenk. bild: engadget

Nie mehr verschlafen! Dieser «Wecker» verpasst dir im Bett einen Stromschlag

Geniales Gadget oder Schnapsidee? Die «Shock Clock» rüttelt Langschläfer und chronische Zu-Spät-Kommer mit fiesen Stromschlägen wach. Dazu wird das Armband mit dem Android-Smartphone oder iPhone gekoppelt.



Good News für Masochisten und Leute, die trotz schrillendem Wecker nicht aus den Federn kommen: Mit der Clock Shock soll Verschlafen der Vergangenheit angehören. Denn wer nicht rechtzeitig aufsteht, muss mit einem schmerzhaften Stromstoss rechnen.

Stromschläge sind das letzte Mittel: Vorher kann man sich durch Piepsen und einen Vibrationsalarm aufwecken lassen.

Ausserdem sollen auch chronische Langschläfer profitieren. Das Zauberwort lautet Konditionierung: Der Körper lernt durch den Schock, in Zukunft soll man noch vor der eigentlichen Weckzeit aufwachen. 

Der Schockwecker scheint jedenfalls einem Bedürfnis zu entsprechen. Über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo konnte das Entwickler-Team bereits über 37'000 Dollar sammeln.

Das Promo-Video

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YouTube/Pavlok

Die Shock Clock soll im September erhältlich sein und im Handel um die 100 Dollar kosten. Und noch ein Vorteil hat das Armband gegenüber Apple Watch und Co. Der Akku halte 3 bis 5 Tage.

Wie stark die Stromstösse sind, geben die Entwickler nicht an. Doch der Tester von Engadget berichtet, dass sie stärker seien als von ihm zunächst erwartet und dass die Hand sichtbar gezittert hätte.

Das gab es schon

Das Konzept ist tatsächlich nicht neu. Der US-Blog Engadget berichtete vor zwei Jahren über ein Armband, das mithilfe von Stromschlägen schlechte Angewohnheiten abgewöhnen soll. Erfinder war schon damals das Pavlok-Team. Es versprach, dass man sich mit seinem Wearable zum Beispiel das Rauchen abgewöhnen könne. Nun will man mit der gleichen Erfindung neue Kunden gewinnen.

Falls die Crowdfunding-Kampagne 50'000 Dollar einbringt, soll es ein umfangreiches Upgrade geben. Dann kann die Shock Clock beispielsweise auch einen Elektroschock verpassen, falls man auf einer bestimmten Website (Facebook, YouPorn?) surft.

Stromschläge waren auch schon viel früher, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in der Medizin ein Thema. Damals wurden in der Wissenschaft Methoden beschrieben, wie man angeblich mittels Stromschlägen neurologische Krankheiten heilen könne.

via macwelt.de

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