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Entwickler mit Oculus-Rift-Brille: Kein Porno-Verbot für App-Entwickler. Bild: KEVORK DJANSEZIAN/REUTERS

Das sonst prüde Facebook sagt ja zur Porno-Brille

Die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift soll nicht nur für Spiele geeignet sein. Auch nicht jugendfreie Inhalte könnten auf das Gerät kommen. Ein Porno-Verbot schloss Oculus-Gründer Luckey aus. 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Anfang 2016 soll die Facebook-Datenbrille Oculus Rift in den Handel kommen, und sie wird vermutlich auch den Freunden erotischer Unterhaltung Gelegenheit zur Kurzweil geben. Wie Oculus-Gründer Palmer Luckey in dieser Woche auf der Silicon Valley Virtual Reality Conference in Kalifornien sagte, gibt es keine Pläne, Erwachseneninhalte oder entsprechende Apps zu blockieren.

Die Datenbrille sei «eine offene Plattform», so Luckey. «Wir kontrollieren nicht, welche Software darauf läuft.» Für das Branchenblatt der Unterhaltungsindustrie «Variety» war diese Stellungnahme bemerkenswert. Immerhin seien die anderen Teilnehmer der Diskussion brisanten Themen wie nicht jugendfreie Inhalte oder gesundheitliche Nebenwirkungen bei Erfahrungen mit virtueller Realität ausgewichen.

Elies Campo tries the Oculus Rift Experience, giving the user a 360 degree, 3-D view to travel through a network and clear potential threats, during the RSA Conference on Wednesday, April 22, 2015, in San Francisco. Threat analysts, security vendors and corporate IT administrators have gathered here to talk about malicious software, spear-phishing and other attacks that can steal money or secrets from companies and consumers. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)

Facebook, Besitzer von Oculus Rift, steht sonst Pornographie eher konservativ gegenüber. Bild: KEYSTONE

Genau hier könnte dann aber doch eine Grenze vorhanden sein, was mögliche Oculus-Inhalte betrifft. Denn, so «Cnet», nach Informationen von Oculus werde sich das Unternehmen sehr wohl darum kümmern, welche Apps und Inhalte über den Oculus Store vertrieben würden.

Nur solche Inhalte würden angeboten, die mit den hauseigenen Nutzungsbedingungen im Einklang stünden. In denen findet sich zwar nichts zum Thema pornografische Inhalte, bestimmtes Material kann aber blockiert werden. Davon sind Inhalte betroffen, die «ein Gesundheits- oder Sicherheitsrisiko darstellen» oder gegen Oculus' Community-Richtlinien verstossen.

Was diese Richtlinien aber im einzelnen beinhalten, wollte Oculus gegenüber «Cnet» nicht enthüllen.

Bereits vor einigen Tagen veröffentlichte Oculus eine Liste mit empfohlenen PC-Standards für den reibungslosen Betrieb der VR-Brille. Diese Spezifikationen sind recht anspruchsvoll. Oculus begründete das laut «Gamespot» mit dem Ziel, für alle Spiele und Apps das bestmögliche Erlebnis zu gewährleisten. Für den Erfolg der Datenbrille sei es essenziell, dass Entwickler ihre Programme auf bekannte Spezifikationen hin ausrichten könnten. (meu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 20.05.2015 21:23
    Highlight Highlight Sexuelle Inhalte sind der grosse Markttreiber. Das Internet wird mit sexuellen Inhalten geflutet. 35% aller Downloads im Internet haben pornografischen Inhalt. 25% aller Suchbegriffe sind pornografisch. Die Gameindustrie würde gerne davon eine Scheibe abschneiden. Die Brillen bieten da eine neue Möglichkeit. Gelingt das, wird die Entwicklung explodieren. Sex ist ein Technologietreiber.

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