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Photoshop, pixel, google, adobe

Online-Bildbearbeitung: Photoshop für Chrome OS. Bild: google

Bildbearbeitung

Photoshop direkt im Chrome-Browser  – Google und Adobe kündigen Streaming-Variante an

Adobes Photoshop wandert in die Datenwolke: Eine neue Version der professionellen Bildbearbeitungssoftware funktioniert jetzt in Googles Chrome-Browser und Chrome OS. Nutzen können sie aber vorerst nur wenige Anwender.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Adobes Photoshop eilt der Ruf voraus, teuer zu sein und nur auf sehr schnellen Rechnern rund zu laufen. Zumindest mit einem dieser Vorurteile könnten der Softwarehersteller Adobe und der Internetkonzern Google jetzt aufräumen. Per Blogpost kündigte Google-Manager Stephen Konig am Montagabend an, die Profi-Software künftig auch in einer Version anzubieten, die auf Googles Betriebssystem Chrome OS und sogar im Webbrowser Chrome auf Windows läuft.

Google füllt damit eine Lücke in seinem Chrome-OS-Angebot: Obwohl der Konzern selbst ein Notebook mit hochauflösendem Bildschirm und Chrome OS angeboten hat, gab es für Googles System keine Software, mit der man Fotos professionell bearbeiten kann.

Allerdings ist das Angebot derzeit noch mit einigen Einschränkungen verbunden. So wird die neue Software, die Adobe Project Photoshop Streaming nennt, noch als Beta-Version bezeichnet, also als unfertige Software, an der noch gearbeitet wird. Sie kann noch Fehler enthalten und bietet noch nicht alle Funktionen der Endversion.

Nur wenige dürfen es ausprobieren

Generell wird der Online-Photoshop all jene Funktionen nicht enthalten, die direkt auf den Grafikprozessor des Wirtsrechners zugreifen. Adobe hat dazu eine Liste veröffentlicht, die alle Funktionen nennt, für die das Programm einen solchen Prozessor benötigen würde.

Die Ansprüche an den Wirtsrechner selbst sind vergleichsweise niedrig. Schon ein Intel Pentium 4 mit Windows 7,512 MB Arbeitsspeicher und 350 MB freiem Speicherplatz auf der Festplatte sollen ausreichen. Werte, von denen Anwender lokal installierter Photoshop-Versionen nur träumen können. Ein Knackpunkt könnte allerdings die nötige Netzwerkgeschwindigkeit sein: Ein Durchsatz von mindestens fünf Megabit pro Sekunde wird vorausgesetzt. In Mobilfunknetzen, Hotel-W-Lans oder bei schlapper DSL-Anbindung dürfte das schwierig werden.

Über solche Dinge muss sich vorerst aber nur ein Bruchteil der potenziellen Nutzerschaft Gedanken machen. Aktuell bietet Adobe die neue Software ausschliesslich Bildungskunden in Nordamerika an, und das auch nur, wenn diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen und sich für den Betatest bewerben. Die Laufzeit des Programms ist für sechs Monate ab dem 29. September 2014 angesetzt. Wie es danach mit Project Photoshop Streaming weitergeht und ob womöglich weitere Adobe-Produkte künftig per Streaming angeboten werden sollen, ist unklar. (mak)



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