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Sheep View statt Street View: Genialer Protest gegen Google

Sie ist auf die Idee mit den tierischen Kamera-Trägern gekommen.
Sie ist auf die Idee mit den tierischen Kamera-Trägern gekommen.
screenshot: youtube

Sheep View statt Street View: Genialer «Protest» der Färörer-Inseln gegen Google 

14.07.2016, 13:5414.07.2016, 16:35

Die Färöer – auch Färöer-Inseln genannt – sind ein unabhängiger, zur dänischen Krone gehörender Kleinstaat im Nordatlantik. Auf dem Eiland, das zwischen den Britischen Inseln, Norwegen und Island liegt, hat es viel mehr Schafe (80'000) als Menschen (ca. 49'000). Was liegt da näher, als die vierbeinigen Wollknäuel für ein ganz besonderes Tourismus-Marketing-Projekt einzubinden?

Die Idee zu «Sheep View 360» stammt von Durita Dahl Andreassen. Im Video erzählt die junge Färöerin, wie man fünf Schafe mit Panorama-Kameras ausgestattet hat. Nun liefern die lebenden Rasenmäher fortlaufend Fotos inklusive GPS-Daten. Diese Aufnahmen lädt Durita dann in den populären Google-Kartendienst Street View hoch.

Die PR-Aktion ist auch ein witziger Protest, weil Google die Färöer-Inseln bislang nicht beachtet hat. Das soll sich ändern, wie Internet-Nutzer mit einer Petition und bei Social Media unter dem Hashtag #wewantgooglestreetview fordern.

Fünf Schafe, eine junge Frau – die Story zu «Sheep View 360»

Über die Tourismus-Website gelangt man zu den Aufnahmen von Hósvík und weiteren Orten.
Über die Tourismus-Website gelangt man zu den Aufnahmen von Hósvík und weiteren Orten.grafik: visitfaroeislands.com

(dsc)

via 9to5mac

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