Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Monday, March 2, 2015 file photo, Sundar Pichai, senior vice president of Android, Chrome and Apps, talks during a conference during the Mobile World Congress, the world's largest mobile phone trade show in Barcelona, Spain. Google is creating a new company, called Alphabet, to oversee its highly lucrative Internet business and a growing flock of other ventures, including some — like building self-driving cars and researching ways to prolong human life — that are known more for their ambition than for turning an immediate profit. Pichai will become CEO of Google's core business, including its search engine, online advertising operation and YouTube video service. (AP Photo/Manu Fernandez, File)

Google-Chef Sundar Pichai hat die Schnauze voll. Bild: Manu Fernandez/AP/KEYSTONE

Flash stirbt – langsam, aber unaufhaltsam – und das ist gut so!

Mit Chrome blockiert auch der weltweit meistgenutzte Browser jetzt standardmässig die meisten Flash-Inhalte. Der schleichende Tod der vielerorts verhassten Web-Technik ist offenbar nicht zu stoppen.

Christian Stöcker 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Wer mit dem Begriff «Flash» im Zusammenhang mit dem Internet etwas anfangen kann, hat vermutlich auch eine Meinung dazu. Und zwar vermutlich eine schlechte. Flash hat einen miesen Ruf. Viele hassen die Software regelrecht.

Die Technik, die heute von der Firma Adobe vertrieben wird, hat einst mitgeholfen, Bewegung ins Netz zu bringen. Mit Flash kann man Videos darstellen, interaktive Grafiken oder kleine Spiele, aber auch bewegte Werbung.

Gehasst wird Flash vor allem aus zwei Gründen: Es macht Webseiten langsamer – und unsicherer. Flash-Sicherheitslücken gab es allein in diesem Jahr in höherer Frequenz als Bahnstreiks in Deutschland

Ausserdem frisst Flash Ressourcen und verbraucht damit viel Strom – auf Mobilgeräten ist die Technik deshalb schon seit längerer Zeit standardmässig nicht verfügbar.

Steve Jobs hatte recht

Steve Jobs hat im Jahr 2010 sogar einmal eine mehrseitige Tirade gegen Adobes Web-Technik veröffentlicht, ein ungewöhnlicher und damals ziemlich aufsehenerregender Schachzug des Apple-Gründers. Sogar eine «Occupy Flash»-Bewegung gibt es mittlerweile, die sich der endgültigen Vernichtung von Adobes Technik verschrieben hat.

Auch Amazon, Google, Facebook, also fast alle Grossen des Netzes, verabscheuen Flash, mindestens ebenso sehr wie viele Nutzer es tun. Sie arbeiten seit Jahren am Tod der Software. Und das Ende naht. In aktuellen Versionen des Open-Source-Browsers Firefox ist Flash seit Juli 2015 standardmässig blockiert, und seit dem heutigen Dienstag bekommen auch Nutzer von Googles Chrome-Browser kaum noch bewegte Flash-Inhalte zu sehen. Eine schon im Juni für Entwicklerversionen angekündigte Massnahme wird nun auf alle Chrome-Versionen ausgeweitet.

Der meistgenutzte Browser

Für die Zukunft von Flash ist diese Nachricht weit gravierender als die Abkehr von Firefox und Amazon von der Technik. Chrome ist, glaubt man den Statistiken des Unternehmens StatCounter, mittlerweile fast weltweit der meistgenutzte Browser.

Zwar haben alle Versionen von Microsofts Internet Explorer gemeinsam immerhin noch die Mehrheit, was die absolute Anzahl der Nutzer angeht, wie NetApplications angibt – aber die weit überwiegende Zahl aller Webseiten-Aufrufe läuft in fast allen Ländern auf dem Planeten mittlerweile über Chrome. In Europa beispielsweise ist Firefox nur noch in Deutschland der meistgenutzte Browser, auf dem gesamten restlichen Kontinent hat Googles Software die Marktführerschaft übernommen. Nord- und Südamerika sind sämtlich in Chromes Hand, Asien und Australien ebenso. Nur in Teilen Afrikas werden noch Firefox und Opera benutzt.

Mit anderen Worten: Browser, die Flash standardmässig unterstützen, sterben aus. Das wird der Web-Technik über kurz oder lang den Garaus machen, denn wer will, dass seine Nutzer auch sehen können, was auf der eigenen Seite stattfindet, der wird in Zukunft auf Flash verzichten. 

Viele Seiten haben ohnehin längst auf den neuen, offenen Standard HTML5 umgestellt, darunter auch Giganten wie YouTube.

Das könnte dich auch interessieren:

13 coole Tipps für Firefox und Chrome, die du vermutlich noch nicht kennst

Das könnte dich auch interessieren:

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel

Bund weitet Hitzewarnung aus ++ Der Sahara-Staub ist da ++ Erste Juni-Rekorde purzeln

Link zum Artikel

Das gab's noch nie: Schweizer Mathe-Genie startet als 15-Jähriger mit Master-Studium

Link zum Artikel

Fans raten GNTM-Gewinnerin Stefanie Giesinger zu grösseren Brüsten – aber ihr Konter sitzt

Link zum Artikel

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Wegen Song: SRF-Ombudsmann rügt Radio SRF 3 

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

79-Jährige mit zwei Promille auf Felgen unterwegs

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 01.09.2015 17:27
    Highlight Highlight Die Browserhersteller sind dafür verantwortlich, dass Flash so erfolgreich war. Eine Anwendung bauen die von Windows XP über Mac OS bis Windows 10 in allen gängigen Browsern unterschiedlichster Versionen gleich aussieht und funktioniert? Flash!
    • Alnothur 01.09.2015 22:33
      Highlight Highlight Nein, nicht Flash. Desktopanwendung.

Diese Suchmaschine schlägt sogar Google 😉 (und so einfach nutzt man sie)

Stiftung Warentest hat zehn Suchmaschinen getestet und einen kaum bekannten europäischen Herausforderer zum Sieger gekürt.

Mit der Qualität von Googles Suchergebnissen könne zwar kein Konkurrent im Suchmaschinen-Test der Stiftung Warentest mithalten, heisst es in einer Medienmitteilung. Dennoch habe die Suchmaschine Startpage insgesamt den Testsieg geholt. Begründung:

1998 als Ixquick gegründet, wird Startpage heute vom fast gleichnamigen niederländischen Unternehmen betrieben und ist gemäss eigenen Angaben seit 2004 profitabel. 99 Prozent der Einnahmen stammten von den Werbeanzeigen in der Suchergebnisliste, …

Artikel lesen
Link zum Artikel