Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa06756114 The founder and CEO of Facebook Mark Zuckerberg is welcomed by EP President Antonio Tajani (not pictured) at the European Parliament ahead of an hearing at the European Parliament in Brussels, Belgium, 22 May 2018. Facebook CEO Mark Zuckerberg appeared before the European Parliament  representatives to answer questions in a live broadcast on data information  breach by Cambridge Analytica and also how Facebook uses personal data in general.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Facebook verdient Milliarden mit Werbung – was sind da schon 500'000 Pfund. Bild: EPA/EPA

Datenschutzbehörde erteilt Höchststrafe für Facebook – warum das Zuckerberg kaum stört

11.07.18, 04:09 11.07.18, 06:52


Im Skandal um millionenfach weitergegebene Facebook-Nutzerdaten will die britische Datenschutzbehörde ICO den US-Konzern mit einer Strafe von umgerechnet 660'000 Franken (500'000 Pfund) belegen. Facebook habe die Daten nicht geschützt und gegen das Gesetz verstossen.

Zudem habe es keine Transparenz darüber gegeben, wie Daten der Plattform von Dritten abgefischt worden seien, erklärte Behördenchefin Elizabeth Denham am Mittwoch.

Hintergrund des Skandals ist die Weitergabe von Daten von 87 Millionen Facebook-Nutzern an die britische Beratungsfirma Cambridge Analytica. Das Unternehmen unterstützte 2016 das Wahlkampfteam des späteren US-Präsidenten Donald Trump. Die von Facebook erlangten Daten verwendete es nach eigener Darstellung aber nicht für den amerikanischen Wahlkampf.

Ein Klacks für Facebook

Die Strafe von 500'000 Pfund ist für Facebook vergleichsweise klein, weil der Konzern einen Marktwert von 590 Milliarden Dollar hat. Sie ist aber der Höchstbetrag, den ICO-Chefin Denham verhängen kann. Facebook kann sich vor der endgültigen Entscheidung noch zu den Vorwürfen äussern.

Das Unternehmen kündigte an, den Zwischenbericht der britischen Behörde zu prüfen und in Kürze darauf zu reagieren. Die Datenschutzbeauftragte Erin Egan bekräftigte, man hätte im Zusammenhang mit Cambridge Analytica schon früher tätig werden müssen. Facebook arbeitet nach eigenen Angaben bei den Ermittlungen mit den Behörden zusammen.

(sda/reu/vom)

Facebook und Microsoft verlegen High-Speed-Kabel im Meer

Dieser Automat ist ein Millionen-Hit auf Facebook und Instagram

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dogbone 11.07.2018 09:56
    Highlight Aaaahahahahaha!😂😂 500‘000£ 😅
    Ist dieser Höchstwert aus den 70ern vom letzten Jahrhundert oder wie?
    10 0 Melden
    • Simon Probst 11.07.2018 10:58
      Highlight Nein das ist der Höchstwert, um welchen Zucks Portokasse belastet werden darf.
      4 0 Melden
  • word up 11.07.2018 08:40
    Highlight das ist lächerlich! ähnlich wie die busse, die vw zahlen musste. da sind rückstellungen für strafen längst einkalkuliert. facebook wird man damit nicht erziehen können...😒
    17 0 Melden
  • Pr0di 11.07.2018 07:48
    Highlight Dieses Beispiel zeigt, dass die viel diskutierte EU-DSGVO, welche seit Ende Mai in Kraft ist, ein wichtiges und richtiges Gesetz ist. Bei zukünftigen Verstössen wird die Höchststrafe 4% des weltweit erzielten Umsatzes betragen. Dies dürfte dann selbst für einen Giganten wie Facebook schmerzhaft werden.
    22 1 Melden

Tierschützer Kessler knöpft sich Facebook und Wikipedia vor – und gewinnt

Tierschützer und Prozessprofi Erwin Kessler hat in den letzten Jahren unzählige Klagen angestrengt. Jetzt hat er Facebook und Wikipedia vor den Kadi gezogen. Erfolgreich.

Wahrscheinlich gibt es kaum einen Verlag in der Schweiz, der nicht schon einmal die Juristenkeule von Erwin Kessler zu spüren bekommen hat. Sobald der extreme Tierschützer aus der Ostschweiz als Rassist oder Antisemit bezeichnet wird, setzt er sich sofort mit einer Klage zur Wehr. Nun haben auch die amerikanischen Gesellschaften Facebook und Wikimedia Foundation Erwin Kessler kennengelernt.

Der VGT-Präsident war bis vor ein paar Tagen auf der Online-Enzyklopädie Wikipedia auf einer Liste von …

Artikel lesen