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Instagram: Private Daten von 49 Millionen Nutzern waren offen im Netz



Ein Artikel von

T-Online

Die indische Firma Chtrbox hat laut Medienberichten bei Amazons Clouddienst AWS eine grosse Datenbank mit Influencern, Prominenten und Marken-Accounts bei Instagram angelegt. Diese war ungeschützt ohne Passwort im Netz zugänglich.

Zu finden sind in der Datenbank laut «Spiegel Online» jeweils nur öffentlich zugänglichen Daten wie Followerzahlen, Foto, Biografie und Standort. Aber auch nicht-öffentliche Daten wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen finden sich hier. Passwörter wurden nicht gespeichert. Die Daten waren nicht passwortgeschützt und für jeden frei zugänglich, berichtet «TechCrunch».

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Aber auch private Daten wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen waren in der Datenbank zu finden. Bild: shutterstock.com

Entdeckt hat die Datenbank die Newsseite «TechCrunch», welche die Einträge zum Teil überprüft hat. Zwei Betroffene haben die Echtheit der Daten bestätigt. Die Firma Chtrbox war ihnen unbekannt.

Die indische Firma vermittelt Kontakte zwischen sogenannten Social-Media-Influencern und Marken, die Werbung schalten. Influencer werden je nach ihrer Reichweite für gesponserte Inhalte bezahlt.

Woher hat die indische Firma die Daten?

Nach dem Bericht von «TechCrunch» nahm Chtrbox die Datenbank vom Netz. Fragen wurden nicht beantwortet. Unklar bleibt somit, wie die nicht-öffentlichen Kontaktdaten in die Datenbank geraten konnten. Bisher ist unklar, warum die Firma Millionen von Profilen in ihrer Datenbank hat, obwohl sie nach eigenen Angaben nur rund 185'000 Kunden hat.

Der skandalgewohnte Mutterkonzern Facebook will den Vorfall nun untersuchen. (t-online.de/hd)

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    Alle Leser-Kommentare
  • El Pepedente 23.05.2019 13:04
    Highlight Highlight selber schuld wenn man meint alles im entzt is privat XD naiver umgang im web verursacht nur schaden
  • BigMic 21.05.2019 16:27
    Highlight Highlight Puuah meine E-Mail ist im Netz, krass...
  • Aurum 21.05.2019 15:44
    Highlight Highlight Und dennoch gibts Leute, die glauben mit einem Statusupdate à la: "Hiermit widerspreche ich den AGB..." bleiben deren Daten in ihrer Obhut.
    Ein Gratisdienst bedeutet nun mal, dass man mit Daten, anstatt Geld bezahlt. Was ins Internet kommt, bleibt auch da.
  • Kreasty 21.05.2019 15:23
    Highlight Highlight 2019, Schlussendlich ist eh schon alles im Netz, wenn man es mal angegeben hat. Wenn Wunderts :)

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