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Russland hat auf allen Social-Media-Kanälen Propaganda für Trump gemacht 

Die Wahlkampfeinmischung in den USA durch russische Propagandisten war grösser als bekannt. Laut «Washington Post» hatte sie vor allem zwei Ziele: Trump-Anhänger motivieren, liberal gesinnte Amerikaner verwirren.



FILE- In this file photo taken on Monday, July 16, 2018, U.S. President Donald Trump, left, and Russian President Vladimir Putin, shake hands at the beginning of a meeting at the Presidential Palace in Helsinki, Finland.  The Kremlin said Wednesday Nov. 28, 2018, it still expects a meeting between President Vladimir Putin and President Donald Trump to go ahead as planned despite a suggestion from Trump that it could be canceled. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Thank You, Wladimir! Bild: AP/AP

Ein Artikel von

Spiegel Online

Russische Akteure haben sich im US-Wahlkampf 2016 und danach offenbar weitaus stärker für den heutigen US-Präsidenten Donald Trump engagiert als bislang bekannt. So steht es in einem Bericht für den US-Senat über russische Einmischungen, der in dieser Woche erscheinen soll, und dessen Entwurfsvorlage der «Washington Post» vorliegt.

Der Bericht erklärt, wie genau die Mitarbeiter eines russischen Unternehmens dabei vorgingen: Zunächst wurden Interessenprofile von US-Amerikanern auf diversen Social-Media-Kanälen angefertigt und diese gezielt mit Propaganda für den Präsidentschaftskandidaten Trump bespielt, schreibt die «Washington Post».

Betrieben wurde die Propagandaarbeit von Russen, die sie im Auftrag der Internet Research Agency mit Sitz in Sankt Petersburg durchführten. Gegen mehrere Mitarbeiter des Unternehmens hatte die US-Justiz wegen krimineller Wahlbeeinflussung im Februar Anklagen erhoben.

So reagiert der US-Geheimdienst-Chef auf Putins Staatsbesuch

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Video: srf

Untersucht wurden dafür Millionen von Social-Media-Posts aus mehreren Jahren bis Mitte 2017, welche die Unternehmen Facebook, Twitter und Google den Autoren der Studie zur Verfügung stellten. Erstellt wurde das Papier vom Forschungsprojekt computergestützte Propaganda (Computational Propaganda Project) der Universität Oxford und der Netzwerkanalysefirma Graphika.

Social Media: «Werkzeuge der sozialen Kontrolle»

«Es ist eindeutig, dass alle Botschaften eindeutig darauf zielten, der republikanischen Partei zu nützen - insbesondere Donald Trump», zitiert die Zeitung aus dem bislang unveröffentlichten Bericht. «Trump wird in Kampagnen am meisten genannt, die sich an Konservative und Wähler am rechten Rand richten, die aufgefordert werden, seinen (Trumps) Wahlkampf zu unterstützen. Die Hauptgruppen, die Trump herausfordern könnten, wurden mit Nachrichten versorgt, die darauf zielten, sie zu verwirren, abzulenken and sie letztlich vom Wählen abzuhalten.»

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Bild: http://maxpixel.freegreatpicture.com/

Laut «Washington Post» stellt der Bericht fest, dass konservativen Amerikanern vor allem Inhalte zu den Reizthemen Einwanderung und Waffengesetze geschickt wurden. Eher linke US-Bürger erhielten hingegen Material, das ihr Vertrauen in das Wahlsystem unterminieren sollte, sowie Falschinformationen darüber, wie gewählt wird.

Donald Trump hatte die US-Präsidentschaftswahlen 2016 knapp gegen die Demokratin Hillary Clinton gewonnen. Ausschlaggebend war Trumps Erfolg in einigen wenigen - für die Verteilung der Wahlmännerstimmen entscheidenden - US-Bundesstaaten. Trump gelang der Sieg mit dem schlechtesten Gesamtstimmenanteil (46 Prozent) seit Anfang der Neunzigerjahre. Damals hatte der Demokrat Bill Clinton mit nur 43 Prozent das Rennen gemacht.

Neu ist dem «Washington Post»-Artikel zufolge auch, dass auch YouTube und Instagram sehr stark von der russischen Kampagne betroffen waren, genau wie Google+, Tumblr und Pinterest, denen bislang eher wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Der Report enthält dem Zeitungsbericht zufolge auch eine dezidierte Warnung vor Social-Media-Plattformen: Von einem «Werkzeug, das kollektiven Unmut zum Ausdruck bringt und bürgerliches Engagement koordinieren hilft», seien diese Plattformen zu einem «computergestützten Werkzeug der sozialen Kontrolle» geworden, schreiben die Autoren. Die Werkzeuge würden von Politikern «manipuliert, und zwar gleichermassen in Demokratien wie in Diktaturen».

cht

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93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dong 17.12.2018 20:15
    Highlight Highlight Pinterest? Trump jetzt dank russischen Pinterest-Beiträgen gewählt? Echt jetzt?
    (Will jemand meinen Aluhut?)
  • Chrigi-B 17.12.2018 19:17
    Highlight Highlight Meine Güte! Die Russen und Amis probieren seit Jahrzenten Wahlen zu beeinflussen. Die Medien waren 99% pro Clinton und sie hat auch so verloren. Akzeptiert es endlich und arangiert euch! Noch keine EINZIGE Verurteilung wegen "Colusion" was nicht mal ein Verbrechen ist.

    Madonnaaaaaaa, Memes entscheiden keine Wahlen! Die Rassisten, welche Trump gewählt haben, gaben Obama 2 x die Stimme. Was hat er erreicht? Nix, null nada.
    • HabbyHab 18.12.2018 14:31
      Highlight Highlight .. so viel Quatsch auf einem Haufen.

      Die Medien waren nicht pro-Clinton. Man hat sie zB wegen den Emails und Benghazi-Untersuchungen (die übrigens NICHTS hervorgebracht haben und nur Geldverschwendung waren) übelst durtch den Dreck gezogen, auf dem selben Level wie Trump wegen seinem Rassismus, Sexismus und Lügengeschichten.. die beiden wurden in einem schlechten Licht porträtiert. Nur hatte Clinton keinen parteieigenen Propagandakanal à la Fox News..

    • HabbyHab 18.12.2018 14:36
      Highlight Highlight Mehr Quatsch:

      Collusion ist auch nur de Kurzform für "Conspiracy to defraud the United States". A federal crime. Und Flynn, Cohen und co sind natürlich nicht nennenswert, nein.

      Obama hat verschiedene Dinge erreicht. Nun werden von Trump entweder als seine Erfolge verkauft (Wirtschaftslage) oder in den Boden gestampft (Obamacare, Iran-Deal)


    • Chrigi-B 18.12.2018 16:12
      Highlight Highlight Herzig HabbyHab😂.

      Flynn und Cohen wurden / werden beide wegen Falschaussagen bei Kongress / FBI abgehandelt.

      Finanzielle Unregelmässigkeiten, unsauberes Lobbying und Steuervergehen wurden bei weiteren Akteuren gefunden.

      Russia Collusion ist weiterhin ein Hirngespinst oder feuchter Traum der Clinton Anhänger und allen Medien, ausser Fox natürlich.

      Heey, finden sie Hinweise, dass es wirklich ein Treffen oder Absprache von Trump/Putin gab, bin ich der Erste der schreit.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 17.12.2018 16:02
    Highlight Highlight Schweizer Medien haben auf allen Kanälen Werbung gegen Trump gemacht...
    • roger.schmid 17.12.2018 16:11
      Highlight Highlight @Domino: Hui! Das wird den Ausgang der Wahlen in den USA sicher massiv beeinflusst haben und ist eigentlich fast dasselbe wie eine gesteuerte Propagandaaktion in den sozialen Medien in den USA 🙄

      Stellt ihr Kremlfreunde euch wieder einmal absichtlich doof?
    • Juliet Bravo 17.12.2018 16:53
      Highlight Highlight Werbung? Nein, da hast du etwas nicht richtig verstanden: Es ist doch völlig transparent, wenn z.B. eine NZZ in Kommentaren Trump kritisch anfasst.
      Die Einflussnahme war aber auch gar keine Werbung, sondern nett ausgedrückt Propaganda, oder klarer gesagt: geheime Manipulation via Social Media.
    • Froggr 17.12.2018 18:08
      Highlight Highlight Eigentlich hat hede einzelne Zeitung in Europa (teils unbegründet, teils begründet) frrtig gemacht. Und das geht gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 17.12.2018 15:49
    Highlight Highlight Und beim Brexit?
    Und den Gilets Jaunes?
    • Sebastian Wendelspiess 17.12.2018 19:57
      Highlight Highlight Gemäss der Zeitung „Le Journal du Dimanche“ unter Berufung auf französische Sicherheitsdienste, sei bis zum heutigen Tag die russische Beteiligung bei der Bewegung nicht festgestellt worden.
  • willi22 17.12.2018 15:13
    Highlight Highlight Lächerlich, dass die paar Russen mehr Erfolg haben sollen als ein Wahlbudget über X Milliarden von Clinton? Dann würde ich aber sofort die zwei drei Russischen Trolle einstellen nächstes mal. Wäre sicher günstiger. Wie steht es mit Wahleinmischung seitens USA? Und all die Putschversuche seitens USA?
    • Hoopsie 17.12.2018 17:00
      Highlight Highlight ach Willi22 - man weiss bei solchen Texten nie wo anfangen. Es ist so vieles falsch....

      Also Clinton hatte ein rund 1,3 Mia Budget, nichts von x Milliarden.

      Trump setzte nicht viel weniger Mittel ein. Nur er setzte sie in verwerfliche Methoden ein. Stichwort Cambridge Analytica, Stichwort russische Hacker usw.

      Er hat nicht offen gespielt, sondern wie wir jetzt immer häufiger sehen mit üblen Tricks. Toll für einen, der angeblich die Eliten bekämpfen und den Sumpf trocknen wollte.

      Und wo sich die USA überall eingemischt haben, spielt hier keine Rolle!
    • Juliet Bravo 17.12.2018 17:29
      Highlight Highlight Die „zwei drei Russischen Trolle“ sind z.B die Internet Research Agency in St. Petersburg. Es sind etwas mehr als zwei drei.
    • max julen 17.12.2018 22:20
      Highlight Highlight willi22, versuchst du uns hier wirklich ein riesen imperium an informatiker/programmierer und hacker in st. petersburg als ein paar süsse nerds zu verkaufen?
  • Brezel Hugger 17.12.2018 14:57
    Highlight Highlight In GB ist letzte Woche aufgeflogen, dass der Staat ein eigenes geheimes Büro finanziert, dass keine andere Aufgabe hat, als Corbyn / Labour anzuschwärzen. Nur so von wegen Einflussnahme und Transparenz.
    • Herren 17.12.2018 19:44
      Highlight Highlight Quelle?
    • Dong 18.12.2018 08:14
      Highlight Highlight https://www.dailyrecord.co.uk/news/politics/foreign-office-funds-2m-infowars-13707574
  • PaLve! 17.12.2018 14:55
    Highlight Highlight Das Ironische: In den 90ern mischte sich Clinton aktiv in den russischen Wahlkampf ein (quelle Bund). Er unterstützte Jelzin mit milionen, gratulierte im für seinen "Einsatz für die Demokratie" -der Beschuss des weissen Hauses Moskaus bei dem über 200 Menschen starben- und versprach ihm, seinen Ziehsohn Putin, gut zu behandeln.
    Mein Mitleid mit den Clintons hält sich in Grenzen, auch wenns um Trump geht
    • Juliet Bravo 17.12.2018 16:57
      Highlight Highlight Es geht nicht in erster Linie um „die“ Clintons😉
    • Chrigi-B 17.12.2018 19:18
      Highlight Highlight Genau, Putin ist sozusagen eine CIA Marionette 😎
    • Roman Loosli 17.12.2018 19:25
      Highlight Highlight Es geht um Ölverkäufe. Und um Trumptowers in Moskau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brezel Hugger 17.12.2018 14:52
    Highlight Highlight "liberal gesinnte Amerikaner verwirren"

    Kommt mir spontan der Confuse-a-Cat-Sketch von Monty Python in den Sinn. Wie sehen denn verwirrte liberal gesinnte Amerikaner aus? Gehen sie zur Party statt im Smoking und Abendkleid im Ku-Klux-Klan Kostüm?
    Treffen sie sich statt zum Lunch zum Lynch?
  • PaLve! 17.12.2018 14:51
    Highlight Highlight Eigentlich gerecht. Im Vorwahlkampf haben die Russen "Propaganda" für Sanders gemacht, während die Demokraten alles daran setzten, Clinton durchzuboxen und jetzt haben wir/sie halt Trump.
    Leute begehen Unrecht und bekommen danach Unrecht angetan.
  • Jungleböy 17.12.2018 14:05
    Highlight Highlight Können wir nicht einfach friedlich miteinander leben und unsere energie dazu verwenden gute dinge zu vollbringen?
    • roger.schmid 17.12.2018 18:17
      Highlight Highlight @jungleböy: Wenn Putin dies einsehen könnte, wäre die Welt schon einiges friedlicher. Leider er ist er aber eine machtbesessene KGB-Kriegsgurgel..
    • Juliet Bravo 17.12.2018 21:06
      Highlight Highlight Ein Anfang wäre es, die Krim zu räumen. Aber eben...
    • Jungleböy 18.12.2018 02:18
      Highlight Highlight Als ob russland der einzige "bösewicht" wäre. Sie alle versuchen eigene interessen durchzusetzen.
  • däsäbdet 17.12.2018 13:56
    Highlight Highlight Dagegen hat Obama, und alle möglichen Figuren der Amerikanischen Elite offenkundig Werbung für Clinton gemacht und ganz klar vor Trump gewarnt.. will ja schon was heissen wen sich das Amerikanische Volk mehr von russen Trollen im Internet beinflussen lässt als von der eigenen (damals aktuellen) Regierung
    • Punktraum 18.12.2018 00:36
      Highlight Highlight Das „Amerikanische Volk“ hat Trump nicht gewählt!
      Wäre es rein nach Volks-Stimmen gegangen, hätte Clinton gewonnen.
    • HabbyHab 18.12.2018 14:40
      Highlight Highlight Tut Trump ja nie. Er geht nie auf Wahlkamptouren für seine Senatoren oder Abgeordneten.. niemals. Oder für seine obersten Richter. Nein. Würde ihm nie einfallen.
  • no-Name 17.12.2018 13:45
    Highlight Highlight Egal ob Trump davon wusste oder nicht.

    Wenn Russland die Macht der USA destabilisieren will, ist Trumps Kandidatur natürlich ein Geschenk für Putin. Ist klar setzt er alles daran das Trump gewählt wird! Ein undiferenzierter, rein wirtschaftlich denkender, stockkonservativer, narzisstischer, politisch unerfahrener und ignoranter kläffer wird kaum die Vormachtstellung der USA halten können.

    Insofern überascht mich nichts in dem Artikel... 🤷🏽‍♂️
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 17.12.2018 14:03
      Highlight Highlight Wow. Selten hat es jemand so gut auf den Punkt gebracht, was Trump ist. Respekt.
      Ich beschränke mich meistens einfach auf neoliberaler verlogener Idiot.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 17.12.2018 18:45
      Highlight Highlight Dann soll sich Trump endlich wie ein halbwegs intelligenter und zivilisierter Mensch verhalten, aufhören zu lügen und die Schuld bei allem anderen zu Suchen. Dann würde sein Bild auch nicht mehr bei Google auftauchen wenn man nach Idiot sucht.
    • Herren 17.12.2018 19:51
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass er im Kern stockkonservativ ist. Er war ja beispielsweise für Abtreibungen - bis er dann die Stimmen der Stockkonservativen brauchte. Auch bei vielen anderen Themen war er früher eher liberal eingestellt. Dann musste er seine Positionen nach den Wählergruppen neu ausrichten.
      Dazu kommt m.E. eine gewisse Senilität und ein ziemlich starker Altersstarrsinn, der aus ihm den Idioten machte, wie wir ihn heute kennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AquaeHelveticae 17.12.2018 12:55
    Highlight Highlight Die grösste Demokratie der Welt ist so schwach, dass sie von Internettrollen ausgehebelt werden kann :)
    • balzercomp 17.12.2018 13:55
      Highlight Highlight Das wäre Indien.
    • roger.schmid 17.12.2018 14:07
      Highlight Highlight Ja, Putin missbraucht die Freiheit von liberalen Demokratien - die Meinungsäusserungsfreiheit - mit Fakenews und Propaganda für seine kriegslüsternen, destabilisierenden Zwecke.
      Dem sollte eigentlich jeder, der an Demokratie und Frieden interessiert ist entgegentreten.
      Leider gibt es noch zu viele - vorallem rechte und linke Extremisten - die noch darauf hereinfallen.
  • rodolofo 17.12.2018 12:39
    Highlight Highlight Der Russische Zwischen-Erfolg könnte zum Bumerang werden.
    Trump's Regierung erweist sich als dermassen dilettantisch und chaotisch, dass sich die Republikaner möglicherweise so lächerlich machen, dass sie bald gewaltig schrumpfen werden.
    Dann wird es Putin mit gestärkten DemokratInnen und mit einer für Fake-News-Verwirrung resistent gewordenen Bevölkerung zu tun bekommen!
    Das hoffe ich zumindest, entgegen allen aktuellen Beobachtungen und Tendenzen.
    Und irgendwann wird es möglicherweise auch Putin selber an den Kragen gehen, dann nämlich, wenn die Russische Bevölkerung von ihm genug hat!
    • rodolofo 17.12.2018 16:25
      Highlight Highlight @ D. Wright
      Mach mir bitte nicht den kleinen Rest Hoffnung kaputt, die ich noch habe!
      Wir werden es weiter beobachten und sehen, was geschieht.
    • Lowend 17.12.2018 17:01
      Highlight Highlight Wenn man Nate Silver von FiveThityEight glauben darf, dann sind die Zahlen und die Einordnung von D. Wright nur als totale Fake-News aus irgend einer rechtsnationalen Wunschfilterblase zu bezeichnen. - Aber schaut selber...

      https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/
    • Roman Loosli 17.12.2018 19:39
      Highlight Highlight Trump stand von Anfang an mit einem Fuss im Gefängnis. Obama ist kaum mit Trump zu vergleichen....
      Und Putin wäre cleverer als Trump. Warum braucht er seine Energie nicht für konstruktives? Das sie USA nicht ganz koscher sind wissen alle in Europa. Das es bei dem Fall der Udssr nicht koscher lief wissen auch alle. Russland und Europa könnten beste Verhältnisse haben. Aber es braucht von Europa emanzipation gegenüber den USA und von Russland endlich so etwas wie Demokratie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bivio 17.12.2018 12:37
    Highlight Highlight Wo ist denn der Unterschied, wenn z.B. Deutschland und dessen Medien sich in interne Angelegenheiten von Staaten einmischen?
    • RichPurnell 17.12.2018 12:54
      Highlight Highlight Ist wie folgt:
      Im Fall A schreibt eine deutsche Zeitung (oder die Regierung), dass das was du in der Schweiz bei der nächsten Abstimmung wählen möchtest nicht gut sei
      - Du weisst also es ist die Meinung dieser deutschen Quelle.

      Im Fall B schickt dir die deutsche Regierung unter Vorgabe sie sei ein Vertreter deiner Gemeinde eine Nachricht: du könntest nicht abstimmen gehen weil du eine Frist verpasst hast oder das Wahllokal in der Gemeinde sei geschlossen man hätte bereits abstimmen müssen o.ä.

      Unterschied erkennbar?
    • Hoopsie 17.12.2018 13:17
      Highlight Highlight Mal kurz überlegen. Wer ist/war jetzt schon wieder der grösste Feind der Amerikaner? Voila, Frage beantwortet?
    • roger.schmid 17.12.2018 13:19
      Highlight Highlight @Bivio: Aha, ein Whatabouter. Sehr beliebt bei der Kremlpropaganda.. Wo hat denn Deutschland mit einer massiven Kampagne in sozialen Medien usw. in einen Wahlkampf eines anderen Landes eingegriffen?
      Eine kritische Berichterstattung über Unrechtsstaaten ist nicht dasselbe wie das oben beschriebene, dies ist dir schon bewusst, oder..?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 17.12.2018 12:02
    Highlight Highlight Gleich werden die ganzen Verehrer von Putin erklären, dass es unmöglich sein kann, dass ein Ex-KGBler, der auf psychologische Kriegsführung geschult wurde, Mittel der psychologischen Kriegsführung anwendet, um die Wahlen in einem anderen Staat zu beeinflussen, während andere versuchen werden, von der Schuld ihres geliebten Führers abzulenken, indem sie ihr Mimimi Clinton usw. absondern und dass sich die USA auch in die Wahlen anderer Länder einmischen.

    Das einzige, was sie damit aber beweisen ist, dass die Internet Research Agency mit Sitz in Sankt Petersburg immer noch sehr aktiv ist!
    • Lowend 18.12.2018 11:26
      Highlight Highlight Kindergärtler benutzen gerne diesen Vergleich, dass sie etwas tun, weil Hansli es auch getan hat, aber dass macht die Tat von Fritzli auch nicht besser oder rechtfertigt sie gar.

      Vor zwei Jahren kam auch ein interessanter Artikel in der «Zeit», der zum Inhalt hat, wie unfair die Presse Putin behandelt. Nur der Schluss ist ein anderer, denn im Untertitel steht: «Wladimir Putin verdient es, anders betrachtet zu werden: Ebenso kritisch wie die USA.»

      https://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/wladimir-putin-russland-journalisten-kriegsverbrechen-5vor8
  • walsi 17.12.2018 11:41
    Highlight Highlight Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Clinton war einfach die falsche Kandidatin. Müssen die Russen als Entschuldigung für Clintons Versagen herhalten.
    • äti 17.12.2018 11:50
      Highlight Highlight Walsi, überhaupt nicht ...
    • Rumo 17.12.2018 12:13
      Highlight Highlight https://www.likewarbook.com dieses Buch spricht dieses Thema an. Informationskrieg in Sozialen Medien. Die Russen stehen dazu und Leugnen es nicht.
    • Fritz N 17.12.2018 12:44
      Highlight Highlight Wo im Artikel kommt denn Frau Clinton vor? (weil nicht steht, was man lesen möchte :D)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 17.12.2018 11:36
    Highlight Highlight Beruhigend! Die Amis sind also doch nicht ganz so doof wie ich dachte!

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