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Huawei ist nach Samsung der zweitgrösste Handy-Hersteller. Bild: watson / Oliver Wietlisbach

Ist Huawei ein Spionage-Tool der Chinesen? 6 Fakten zum Konzern, der gar Apple überflügelt

Der Gründer: ein Ex-Soldat der chinesischen Volksbefreiungsarmee. Die Produkte: angeblich Spionagewerkzeuge. Huawei ist auch abseits des Eklats um Managerin Meng ein umstrittener Konzern – und ein einflussreicher.

Alexander Preker und Stefan Schultz / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Es ist eine neue Provokation der USA im Wirtschaftsstreit mit China: Auf Drängen der Amerikaner haben kanadische Behörden die Finanzchefin des chinesischen Technologiekonzerns Huawei, Meng Wanzhou, festgenommen.

In this undated photo released by Huawei, Huawei's chief financial officer Meng Wanzhou is seen in a portrait photo. China on Thursday, Dec. 6, 2018, demanded Canada release the Huawei Technologies executive who was arrested in a case that adds to technology tensions with Washington and threatens to complicate trade talks. (Huawei via AP)

Meng Wanzhou, Tochter von Firmengründer Ren Zhengfei und Finanzchefin von Huawei.  Bild: AP/Huawei

Entsprechend empört reagierte die Führung in Peking. Was der Topmanagerin offiziell vorgeworfen wird, ist unklar. Die Hintergründe der Festnahme sind Insidern zufolge unter anderem mutmassliche Verstösse gegen Iran-Sanktionen der USA. Klar ist hingegen: Mit Huawei ist ein Unternehmensgigant in den Mittelpunkt des amerikanisch-chinesischen Wirtschaftskonflikts gerückt.

Doch wer steckt hinter dem Huawei-Konzern – und was musst du über den umstrittenen Technologiekonzern wissen?

Der Name: «Wah-wei»

Huawei mag einer der führenden IT-Konzerne weltweit sein - wie man den Namen der Firma ausspricht, wissen trotzdem nur die wenigsten. Die Firma sah sich sogar genötigt, ein Video zu produzieren, in dem ein Reporter Passanten dazu befragt. Deren Ausspracheversuche reichen von «Who are we?» bis «Hawaii». Richtig ist übrigens: «Wah-wei».

Die Firmengeschichte

Ren Zhengfei, Founder and Chief Executive Officer, Huawei Technologies, reacts during a panel session at the 45th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Thursday, January 22, 2015. The overarching theme of the Meeting, which takes place from 21 to 24 January, is

Huawei-Gründer Ren Zhengfei war ein Soldat der Volksbefreiungsarmee und gilt als Pionier der chinesischen Techbranche. Bild: KEYSTONE

Die Firmengeschichte von Huawei ist bemerkenswert. Binnen 30 Jahren hat sich das Unternehmen von einer halbseidenen IT-Klitsche, die TV-Geräte aus dem Ausland importierte und weiterverkaufte, zu einem der weltweit führenden Anbieter von Informations- und Telekommunikationstechnologie entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter ist auf gut 180'000 emporgeschnellt.

Möglich wurde dieser rasante Aufstieg auch durch die Unterstützung der chinesischen Regierung. Anfang der Achtzigerjahre hatte die Kommunistische Partei (KP) beschlossen, die marode Telekommunikationsinfrastruktur des Landes zu modernisieren. Ren Zhengfei, ein ehemaliger Soldat der Volksbefreiungsarmee, gründete Huawei daraufhin 1987 in der Stadt Shenzhen.

Besonders viel Ahnung von dem, was er da machte, hatte er zunächst nicht. «Als Soldaten kannten wir uns mit Marktwirtschaft nicht aus», sagte Ren, Jahrgang 1944, einmal in einem Interview. «Wir fühlten uns unwohl dabei, Geld an anderen Menschen zu verdienen.» Sein Geschäftsmodell habe er sich zunächst von westlichen Firmen abgeschaut.

Ren war das älteste von sieben Kindern und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Beim Militär arbeitete er sich bis zum Ingenieur hoch und ähnlich rasant ging es nach der Firmengründung weiter.

Rasantes Wachstum

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Umsätze und Gewinne von Huawei in Milliarden Yuan. 1 Yuan entspricht rund 0.14 Franken.  grafik: spiegel online / quelle: huawei

Da Shenzhen eine sogenannte Sonderwirtschaftszone war, profitierten Huawei und seine Investoren von rechtlichen und administrativen Erleichterungen. 1996 verabschiedete die chinesische Regierung ein Gesetz, das den Zugang für ausländische Telekommunikationsunternehmen beschränkte. Nach eigenen Angaben erhielt Huawei zudem günstige staatliche Kredite in Höhe von mindestens 30 Milliarden Euro.

Der Erfolg von Huawei ist nicht nur mit der Hilfe der KP zu erklären. Gründer Ren gilt auch als Pionier der chinesischen Tech-Branche. Er experimentierte früh mit innovativen Organisationskonzepten, setzte auf qualifiziertes Personal und steckte viel Geld in Forschung und Entwicklung.

Und er hat seine Tochter, Finanzchefin Meng Wanzhou, nach eigenen Angaben nie bei Beförderungen bevorzugt. Sie hat ihm dennoch auch nach der Scheidung ihrer Eltern die Treue gehalten.

Die Geschäftsfelder: Was macht Huawei genau?

Elmar Grasser CTO Sunrise, links, Dong Gang President Carrier Business Western Europe Huawei, 2. v. links, Olaf Swantee CEO Sunrise 2. v. rechts und Xia Haijun CEO Huawei Schweiz, rechts am 12. Dezember 2017 in Zuerich, anlaesslich des Presseevents zum 5G-Test mit Weltrekord durch Sunrise und Huawei. In cloudbasierten Core Network End-zu-End-Anwendungen wird die 5G- Leistungsfaehigkeit mit Virtual Reality, 360°-Live-Video und 12 parallelen 4K-Videostreams auf 65-Zoll UHD-Fernseher gezeigt.
Gaeste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie Medienvertreter konnten die Vorfuehrungen vor Ort mitverfolgen. Fuer das spezielle Schweizer Set-up des 5G-Labors im Sunrise Hauptquartier in Zuerich Oerlikon wurden vier Tonnen Material, zwei Kraene und 50 Kilowatt zusaetzlicher Strom (100% erneuerbare Energie) benoetigt. Die gesamte Vorbereitung beanspruchte mehrere Wochen. (PPR/Nick Soland)

In der Schweiz nutzt Swisscom die Huawei-Technologie für das Festnetz, Sunrise für das Mobilfunknetz. Bild: PPR

Huawei ist in drei Geschäften tätig:

Die Stellung am Markt

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Huaweis neustes Top-Smartphone: Mate 20 Pro. Bild: watson / Oliver Wietlisbach

Diesen Sommer war es so weit: Mit 54 Millionen verkauften Smartphones hat Huawei im zweiten Quartal 2018 Apple überholt. Der iPhone-Produzent verkaufte im gleichen Zeitraum nur etwa 41 Millionen Handys.

Grösser als Apple

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Anteile am globalen Smartphone-Markt. Angaben in Prozent für das dritte Quartal 2018. grafik: spiegel online / Quelle: IHS

Apple bedient zugegebenermassen vor allem ein kleineres Luxussegment, doch bei ihrer Aufholjagd bieten die Chinesen neben den einfacheren Honor-Smartphones inzwischen auch hochwertige Geräte wie das P20 Pro oder das Mate 20 Pro. Diese Geräte können technisch mit Apple mithalten, das Mate 20 Pro liegt mit 999 Franken preislich zwischen dem iPhone XR und dem iPhone XS.

Die Kamera im Mate 20 Pro im Vergleich mit anderen Smartphones

Beim Bau von Mobilfunkanlagen konnte Huawei zuletzt aber nicht so stark wachsen, wie es wollte. Etliche Länder - allen voran die USA und Australien - verboten ihren Providern aus Angst vor Spionage auf Mobilfunkantennen des Technologiekonzerns zurückzugreifen. Die dem chinesischen Regime nahestehende Zeitung «Global Times» warf den USA dementsprechend Imperialismus vor. Es gehe nur darum, Huawei, das den US-Konzernen technologisch überlegen sei, auf dem Markt auszubremsen.

epa06564642 Huawei's CEO, Richard Yu, presents the new 5G chip Balong 5G01 on the sidelines of the Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, Spain, 25 February 2018. The MWC will be held from 26 February to 01 March 2018.  EPA/ALBERTO ESTEVEZ

Mit Mobilfunkantennen, Smartphones, Prozessoren etc. steht Huawei in direkter Konkurrenz zu europäischen Netzwerk-Ausrüstern wie Ericsson und Nokia, US-IT-Firmen wie Cisco und Intel sowie Handy-Herstellern wie Samsung und Apple. Bild: EPA/EFE

Die Spionagevorwürfe

FILE - In this Sept. 26, 2018, file photo, a staff member uses a laptop computer at a display for 5G wireless technology from Chinese technology firm Huawei at the PT Expo in Beijing. New Zealand's international spy agency has banned mobile company Spark from using Huawei equipment in its planned 5G upgrade, saying it posed a

Huawei liefert sich mit Ericsson und Nokia einen Wettkampf beim Ausbau des neuen 5G-Netzes. Huawei-Technologie steckt aber auch in Rechenzentren, WLAN-Routern etc.  Bild: AP/AP

Die USA und andere Länder verdächtigen den Konzern seit vielen Jahren, Spionage für die chinesische Regierung zu betreiben. Beweise dafür gibt es nicht, und das Unternehmen hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Doch es gibt auch Skepsis: «In Äthiopien wurde das Hauptquartier der Afrikanischen Union mit chinesischen Regierungsgeldern finanziert, Huawei kümmerte sich um die Kommunikationstechnik in dem Gebäude», sagt Anna Holzmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Industriepolitik beim Mercator Institut für Chinastudien (Merics). «Und von 2012 an wurden fünf Jahre lang jede Nacht unautorisiert Daten an chinesische Server übermittelt. Die Rolle des Unternehmens ist dabei nicht geklärt, aber es besteht zumindest der Verdacht, dass Infrastruktur von Huawei dafür genutzt werden kann.»

Um sich gegen die Spionagevorwürfe zu wehren, unternimmt der Konzern viel. «Huawei will etwa im Hinblick auf die 5G-Netzvergabe in Deutschland die Skepsis abbauen und hat in Bonn ein Sicherheitslabor eingerichtet, das auch Einblicke in den Quellcode geben soll», so Holzmann.

Ob es wirkt? In Deutschland sind die Bedenken vor Huawei-Technologie bei der für das Frühjahr vorgesehenen Versteigerung der 5G-Lizenzen vergleichsweise gering. Die Deutsche Telekom und Telefónica nutzen Netzwerk-Technologie und Mobilfunkantennen des chinesischen Konzerns. Das gleiche machen auch Swisscom und Sunrise. Sunrise erklärte gegenüber der NZZ, dass die jüngsten Entscheide der USA gegen Huawei «politischer Natur» seien. Es sei nicht geplant, den Netzwerkausrüster zu wechseln. Auch Swisscom will an Huawei festhalten.

Der Einfluss der Kommunistischen Partei

FILE - In this Jan. 6, 2016, file photo, Chinese Foreign Ministry spokeswoman Hua Chunying speaks during a briefing at the Chinese Foreign Ministry in Beijing. China has denied a New York Times report that Chinese spies are listening to President Donald Trump's phone calls and suggests he exchange his iPhone for a cellphone made by Chinese manufacturer Huawei. The Foreign Ministry spokeswoman told reporters without citing evidence that the report was

Bild: AP

Gründer Ren macht aus seinen Verbindungen zur Kommunistischen Führung des Landes kein Geheimnis. «Wir sind ein chinesisches Unternehmen», sagte er vor knapp vier Jahren der «International Business Times». «Wir setzen uns definitiv für die Kommunistische Partei Chinas ein. Wir lieben unser Land.» Doch anderen Ländern schaden, das tue Huawei nicht.

Forscherin Holzmann sieht die Beziehungen zur KP kritisch: «Die Verbindungen zwischen Huawei und der Kommunistischen Partei sind intransparent», sagt sie. Allein durch seine Vergangenheit in der Volksbefreiungsarmee habe Ren zumindest eine Nähe zur Partei und damit auch zur Staatsführung.

Diese Beeinflussung gibt es bei vielen Unternehmen. «Unter dem aktuellen Staats- und Parteichef Xi Jinping verschwimmen die Grenzen zwischen Partei und Regierung. Parteizellen werden verstärkt auch in privaten Firmen eingerichtet. Es wird zudem versucht, verstärkt Parteimitglieder in Führungsebenen der Konzerne einzusetzen», sagt Holzmann.

Wie gross die Einflussnahme tatsächlich ist, lasse sich aber nur schwer sagen. «Selbst wenn es keine direkte Order gibt, gibt es indirekte Mittel und Wege, den Willen der kommunistischen Partei durchzusetzen. Das sieht man besonders auch bei Unternehmen, die sich mit künstlicher Intelligenz befassen, wie Baidu, Alibaba, Tencent oder iFlytek.»

Razzia bei Huawei Schweiz

At the office of Huawei at the seat of the company in Duebendorf in the canton of Zurich, Switzerland, pictured on February 5, 2013. Huawei is a Chinese multinational networking and telecommunications equipment and services company. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

In den Bueros von Huawei am Sitz des Unternehmens in Duebendorf im Kanton Zuerich, aufgenommen am 5. Februar 2013. Huawei ist ein multinational operierendes chinesisches Unternehmen mit dem Schwerpunkt in Entwicklung und Herstellung von Geraeten der Kommunikationstechnologie. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Blick in die Schweizer Huawei-Büros. 2013 kam es hier zu einer Razzia. Bild: KEYSTONE

Der Vorwurf gegen Finanzchefin Meng und die Spionagevorwürfe sind nicht die ersten Konflikte, die Huawei mit ausländischen Firmen und Regierungen austragen musste:

Japan verbietet Regierungsaufträge mit Huawei

Die japanische Regierung will Insidern zufolge keine Lieferverträge mehr mit den chinesischen Telekommunikationskonzernen Huawei und ZTE abschliessen. Ein entsprechendes Verbot für Regierungsbehörden sei geplant.

Dies sagten eine mit dem Vorgang direkt vertraute Person und eine weitere, die darüber informiert wurde, am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Zeitung «Yomiuri» hatte über das Vorhaben zuerst berichtet. Demnach werde die Regierung am Montag ihre internen Beschaffungsrichtlinien als Teil ihrer Bemühungen überarbeiten, Geheimdienst-Lecks und Cyberangriffe zu verhindern.

In den westlichen Industriestaaten steht Huawei schon länger am Pranger: Sie befürchten eine Einflussnahme durch die Regierung in Peking, Spionage und Störung der nationalen Netze. Die Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou war nach Aufforderung der US-Behörden im kanadischen Vancouver festgenommen worden.

Die Hintergründe der Festnahme sind Insidern zufolge unter anderem mutmassliche Verstösse gegen Iran-Sanktionen der USA. Ähnliche Sanktionsverstösse brachten in der Vergangenheit bereits dem zweitgrössten chinesischen Netzwerkbauer ZTE scharfe Auflagen und ein zwischenzeitliches US-Lieferverbot ein. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • kobii 09.12.2018 08:26
    Highlight Highlight Huawei macht nur den Trend mit, sonst nichts.
    Cisco, Apple, Google, Facebook etc. die machen das schon lange.. Sollte man doch langsam wissen seit Snowden...
    Überrascht mich in keinster Weise mehr, solche Schlagzeilen...
  • JaAber 08.12.2018 10:34
    Highlight Highlight Dass die Verhaftung der Huawei-CFO eine Schlacht im Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China sein soll, schreiben sich alle Journalisten gegenseitig ab. Dass aber in den USA die Gewaltenteilung, d.h. die Trennung von Regierung und Justiz, immer noch funktioniert, ist eine Tatsache. Man denke nur an die zahlreichen Urteile von Bundesrichtern, die Dekrete von Trump ausser Kraft setzten. Oder die laufenden Untersuchungen gegen Trumps Vasallen. In China ist das anders. Dort hätte das FBI nicht gegen Apple klagen müssen, um ein Terroristen-Handy zu knacken.
  • drjayvargas 07.12.2018 13:27
    Highlight Highlight Wieso so ein Aufsehen wo es doch bei Herstellern aus den USA mindestens genu so klar ist? Natürlich rechtfertigt es die Tatsachen nicht, aber es ist auch nicht schlimmer.
    Und wenn jetzt ein europäisches Unternehmen dies alles auch bauen würde, wäre es da genau so. Oder schonmal Hardware ohne asiatische Chips gesehen?
  • My Senf 07.12.2018 13:24
    Highlight Highlight Mal eins vornweg
    Bin kein Verschwörungstheoretiker 😉
    Allerdings all die Plots der Spionagefilme sind ja von Menschenfantasie und nicht von Bot's ausgadacht ...


    Sprich, stellt euch vor nachdem China das Punktesystem Chinaweit eingeführt hat, was dann.
    Naheliegend wäre, das system ins Ausland zu transportieren. Vielleicht zuerst Länder Punkte verteilen.

    Grosser sprung.

    Spurt ein Land nicht so wie es sollte Kappt ein Chinesischer Apparatschik einfach mal die ganze Netz-Kommunikation des Landes.
    Das kann er ja den HUAWAI gehört ja praktisch der Partei!
    Alles klar?
  • Kaspar Floigen 07.12.2018 12:58
    Highlight Highlight Beide Seiten sind so heuchlerisch. Als ob wir nicht schon längstens wüssten, dass die Amerikaner jeden ausspionieren, der nicht bei drei auf den Bäumen ist. Als ob wir nicht schon längst wüssten, dass auch die Chinesen politische Gründe als Vorwand nehmen, um sich wirtschaftlich gegen ausländische Firmen zu schützen.
  • Magenta 07.12.2018 12:32
    Highlight Highlight Herrje nochmals, Leute. Glaubt Ihr denn echt, mit einem iPhone oder Samsung werdet Ihr weniger ausspioniert? Auf 99 % aller Android-Geräte läuft ja ohnehin Google. Da kann man seine Daten genausogut auch noch den Chinesen in den (D-)Rachen werfen.

    Der einzige wahre Datenschutz heutzutage passiert beim Endkunden selber.
    • Don Sinner 07.12.2018 13:29
      Highlight Highlight Die Frage für mich ist: Pech oder Schwefel. Daten in Händen westlicher Staaten oder China, RUS, TUR, islamische Staaten. Pech ist mir lieber. Weil mit "Pech" sind wir seit nach dem 2. WK sehr gut gefahren: Wirtschaftswunder, Kalter Krieg bis heute.
    • Vinnie 07.12.2018 14:44
      Highlight Highlight Ja, ich habe das Gefühl, dass mit einem iPhone meine meisten Daten sicher bei Apple sind. Und auch nur solche, welche Apple braucht, um mir eine bessere Umgebung zu bieten. Das habe ich bei Google/Android definitiv nicht. Falls sich da was ändert, gehe ich woanders hin.
    • Magenta 07.12.2018 14:57
      Highlight Highlight ...und ich denke: Wenn man sich schon die Pest eingefangen hat, kommt's auf ein bisschen Cholera nun wirklich nicht mehr an 😉🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • sergiorm 07.12.2018 12:20
    Highlight Highlight "Beweise dafür gibt es nicht." Und tschüss. Wir können dann auf Huawei rumprügeln, wenn es zumindest ansatzweise Beweise gibt, im Moment hätten wir genug damit zu tun, diejenigen Konzerne zu kritisieren, welche nachweislich Nutzer ausspioniert haben...
  • Elke Wolke 07.12.2018 12:14
    Highlight Highlight Absolut verständlich wird dies kritisch angeschaut, aber bitte die chinesischen Firmen genauso kritisch beleuchten wie die amerikanischen (Apple, Google, Facebook, Cisco, etc.) und russischen.
    Fakt einmal mehr: Kleinstaaten sind fast nicht mehr souverän, weil sie ihre IT-Infrastruktur aus Kostengründen nicht mehr selber entwickeln und kontrollieren können. Zum Glück haben wir einen Weinbauern an der Spitze des VBS... 🍷
  • Tomtom64 07.12.2018 12:11
    Highlight Highlight Die Vorwürfe mögen stimmen oder nicht. Tatsache ist, auch amerikanische IT- und Telecomkonzerne haben meist seht gute Drähte zur Regierung und den Nachrichtendiensten. Vor Jahren gab es glaubhafte Gerüchte, dass Intel, Microsoft und andere bewusst Sicherheitslücken für die Nachrichtendienste programmieren.

    Und was die Verhaftung der CFO angeht, kann man über die angeführten Gründe nur lachen. Schade, dass Kanada da mitspielt.
  • dr.phibes 07.12.2018 12:09
    Highlight Highlight Viele von uns sind doch auch Ex-Soldaten der Schweizer Armee. Macht uns das verdächtig? 😉
    • Albert J. Katzenellenbogen 07.12.2018 13:09
      Highlight Highlight Ja, wenn man weiss wie es in WK's zugeht...😁
  • TheGoon 07.12.2018 12:05
    Highlight Highlight Ich geb meine Daten lieber China als den USA.
    • rummelsnuff 07.12.2018 14:06
      Highlight Highlight Ist sicher eine Gute Idee. Ich habe die USA als sehr unzuverlässig kennen gelernt. Mann stelle sich vor die würden meine Daten verlieren oder so.
  • Drbueb 07.12.2018 11:55
    Highlight Highlight Ich denke jede Techfirma wird von der "Heim" regierung mindestens dazu angehalten, Möglichkeiten zur Spionage zu schaffen. Ob Google oder Huawei spielt jetzt nicht so eine grosse Rolle
  • Tiny Rick 07.12.2018 11:55
    Highlight Highlight Wie sagen alle Apple hasser so schön: „die machen top geräte und das so viel günstiger als apple!“
    Tja, Daten sind ein nettes zahlungsmittel welche die chinesen mit dank akzeptieren... ;-)
    • Walter Sahli 07.12.2018 13:35
      Highlight Highlight Das ist natürlich genauso! Denn wer viel für ein Handy bezahlt, dessen Daten werden auch nicht abgegriffen. Ganz bestimmt nicht! Ich schwör'!
    • Favez 07.12.2018 15:26
      Highlight Highlight Immer diese dummen Apple-Hasser. Die haben wirklich keine Ahnung. Aber du hast es kapiert, bist ja auch Rick&Morty-Fan und darum intelligent.
      Das iPhone ist sicher. Teuer, aber dafür kann NIEMAND deine Daten stehlen. Die Amis und Europäer machen das nämlich nicht, nur China und Russland!
  • WID 07.12.2018 11:48
    Highlight Highlight Lasst Euch nicht täuschen durch solche Berichte: Es geht einzig und alleine um die Durchsetzung der machtpolitischen und ökonomischen Interessen der USA.
    • Triumvir 07.12.2018 13:08
      Highlight Highlight Genau. Donald sucht einen Grund den Wirtschaftskrieg gegen China im nächsten Jahr noch einmal kräftig auszuweiten. Da ist ihm jedes Mittel und Gerücht recht. Diesem nachgewiesenen Lügner traue ich leider alles zu!
  • WID 07.12.2018 11:46
    Highlight Highlight Die Spionage Tools der USA: die US-Social Media wie Facebook oder Twitter, Firewallhersteller wie PaloAlto oder Checkpoint, Sicherheitssoftware wie McAfee oder Symantec). Hat China jemals einen CFO einer grossen US Firma inhaftiert?
  • WID 07.12.2018 11:39
    Highlight Highlight HUAWEI ist das Spionagetool der Chinesen. Erstaunt?
    • TanookiStormtrooper 07.12.2018 11:56
      Highlight Highlight Und die NSA hat mit Prism Zugriff auf alles von Facebook bis Google. Wen wundert es, will ein Ein-Parteien-Regime wie China sowas auch?
    • T13 07.12.2018 12:02
      Highlight Highlight Stell dir vor die amis müssten die codes für die hintertürchen bei den chinesen anfragen 😁

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

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