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FCC-Chef Ajit Pai (links) hat für Trump und die grossen Netzbetreiber den Weg für das Zwei-Klassen-Internet freigemacht.   Bild: memedroid

Was Trumps Zwei-Klassen-Internet mit der Abschaffung der Demokratie zu tun hat

Die Entscheidung der US-Regierung, die Gleichbehandlung von Datenströmen im Internet aufzugeben, ist ein weiterer Schritt, um den Kapitalismus endgültig zur alleinigen Ideologie zu machen.

20.12.17, 16:07 21.12.17, 07:56

Georg Diez / spiegel online



Ein Artikel von

Es war längst klar, dass der Krieg gegen Wahrheit, Wissenschaft und Vernunft eines der Grundelemente für Donald Trump und die Seinen ist, um sich der lästigen Demokratie zu entledigen, die nur stört in dem ehrgeizigen, totalitären Plan, den Kapitalismus endgültig zur alleinigen Ideologie zu machen.

Und doch brachte letzte Woche wieder ein paar Beispiele besonderer Bescheuertheit, einerseits, wenn etwa Kandidaten für Richterposten sich durch ihre Anhörungen quälten und so sichtbar wurde, wie wenig, wie gar nicht qualifiziert sie für diesen Posten waren - aber das ist ja egal, oder im Gegenteil: Das ist ja ideal für eine Regierung, die aus voller Verachtung für jede Art von Staatsjob nur die Minderbemittelten engagiert oder gleich die Gegner der Institutionen, denen sie dienen oder die sie leiten sollten, Umwelt etwa oder Energie, um auch sicherzugehen, dass der Staat als Apparat schlecht funktioniert, so wie es in ihre immer krudere libertäre Weltsicht passt.

Krieg gegen die Wahrheit

Und andererseits, das war ein Beispiel von eher besonderer Besorgnis, machen sie sich mehr und mehr daran, die Version von Gedankenkontrolle zu praktizieren, die man von ihnen vielleicht doch nicht erwartet hätte: Sie verbieten Worte, die die Wahrheit oder den wissenschaftlichen Prozess der Wahrheitsfindung spiegeln, «Fötus» etwa oder «Transgender», «Diversität», «auf wissenschaftlicher Grundlage» oder «auf der Grundlage von Beweisen». Stattdessen sollen die Mitarbeiter der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC in Zukunft sagen: «Die CDC basiert ihre Empfehlungen auf Wissenschaft unter Berücksichtigung öffentlicher Standards und Wünsche.»

Trump und seine Kohorten sind dabei nicht die Einzigen, die den Krieg gegen die Wahrheit zur Grundlage ihrer autoritären Herrschaft machen, im Gegenteil, Trump ist nur der Lauteste und Mächtigste von ihnen. Aber von Syrien bis Venezuela bis Burma gehen Regierungen gegen «Fake News» vor, jede Wahrheit also, die ihnen nicht genehm ist.

Die libysche Regierung macht es so, wenn es um Berichte über Sklaverei geht, die philippinische Regierung macht es so, die polnische Regierung macht es so: Gerade wurde der grösste und wichtigste Privatsender TVN24 mit einer Geldstrafe von 1.5 Millionen Zloty (ungefähr 350'000 Euro) bestraft, weil die Mitarbeiter «illegale Aktivitäten verfolgten und Verhalten unterstützten, das die Sicherheit gefährdet», wie es in der Begründung heisst.

Und in Österreich sagt der neue Vizekanzler Strache von der FPÖ: «Auch im ORF wollen wir Optimierungen vornehmen, was die Objektivität betrifft.»

So klingt Faschismus.

Glücklicherweise, so schien es, fielen alle diese Versuche, die Wahrheit zu manipulieren oder zu unterdrücken, in eine Zeit, in der es einen Ort gab, an dem die Wahrheit, jedenfalls für die, die sie suchten, jederzeit mit einem oder zwei Klicks verfügbar war - ein Ort der Freiheit gewissermassen, eine konkrete Utopie, ein Ort, an dem sich Gesellschaft, Politik, das Private neu konstituierten, nicht immer einfach, aber doch auf eine Art und Weise reich und produktiv, dass man von einem Medium sprechen konnte, das eine neue Renaissance ankündigte, einen Schub an Demokratisierung auch, der Mut und Lust machte auf das 21. Jahrhundert.

Das Internet also in seiner zwittergesichtigen Genese einerseits, die zurückreicht bis in die 1960er Jahre, als Freiheitsversprechen und technologische Überwachung und Kommerzialisierung als doppelter Ursprung sich ausprägten, das Internet, wie es sich erwiesen hat als Lebensraum und Lebensform, als politische Vision horizontaler Organisation, als direkte Demokratie, als Ort für Ideen und Dialog, das Internet als Innovationsgenerator, als weltweite Bibliothek und Enzyklopädie, als Musik- und Filmverleih, als dunkler Ort auch, als lebendiger Ort - dieses Internet aber, so will es das libertäre Abbruchkommando der Trump-Regierung, soll es so nicht mehr geben.

Netzneutralität ist die Lebensader der Gesellschaft

Das Internet soll - wie alles sonst in der Gesellschaft - nach den Prämissen von Grosskonzernen organisiert sein und die Menschen zu Konsumenten degradieren. Das ist die Grundlage des Beschlusses der amerikanischen Behörde FCC, die vergangene Woche die Netzneutralität aufgehoben hat, das heisst die Regelung, die unter Barack Obama eingeführt wurde, dass es keine Ungleichbehandlung im Internet geben darf, was Datenmengen oder Datenvolumen oder die willkürliche Kontrolle von Inhalten angeht.

Was genau ist Netzneutralität?

Das Prinzip der Netzneutralität bedeutet, dass Videos, Musik und Webseiten von grossen und kleinen Internetfirmen wie YouTube, Facebook oder watson von den Internetprovidern gleich schnell über ihre Datennetze transportiert und nicht blockiert werden.
In den USA ist das von Barack Obama eingeführte Prinzip der Netzneutralität nun gefallen. Die von Donald Trumps Republikanern kontrollierte Telekommunikations-Aufsicht FCC hat die strikten Regeln zur Gleichbehandlung von Daten im Internet abgeschafft. Nach dem neuen Prinzip können Internetfirmen wie Netflix, Youtube, Facebook etc. für eine bevorzugte Behandlung (Überholspur im Internet) bezahlen, kleinere Anbieter könnten so benachteiligt, bzw. auf die Schleichspur abgedrängt werden. In der Schweiz droht das gleiche Szenario. (oli)

In einer digitalen Welt und einer digitalen Demokratie ist diese Neutralität überlebenswichtig, sie ist in gewisser Weise die Lebensader der Gesellschaft, um die es geht, und die Macht, die im Fall der USA einige Monopolisten über diesen Bereich erlangt haben und hier bald zu deutlich höheren Kosten und verzerrtem Wettbewerb führen könnte, zeigt nur, wie eng Kapitalismus und autoritäres, freiheitsfeindliches Denken hier zusammenwirken.

Was das Menschenbild angeht, das hinter dieser Entscheidung steckt, so wird deutlich, dass Infantilisierung noch ein grosses Wort dafür ist - man könnte auch sagen, es ist dekadente Verachtung für alles, was den Menschen zum Menschen macht.

Das Zwei Klassen-Internet ist der feuchte Traum grosser Internet-Provider: Wer Netflix, YouTube etc. ruckelfrei geniessen will, zahlt drauf. Wer Online-Spiele ruckelfrei geniessen will, zahlt nochmals drauf. Dieses düstere Szenario malen zumindest die Verfechter der Netzneutralität an die Wand.  bild: imgur

Der Tanz mit der Lüge

Ajit Pai jedenfalls, der Chef der FCC und verantwortlich für diese Entscheidung zur Netzneutralität, hat gerade ein Video gedreht, das ironisch sein sollte und doch die tiefere Wahrheit offenlegte: Das Internet könne immer noch für Selfies und süsse Tierfotos und Bilder von Essen und Serienschauen und Shoppen und den Harlem Shake verwendet werden, so war seine launige, grosszügige Botschaft, präsentiert im Nikolauskostüm mit Star-Wars-Schwert - produziert wurde das Video von der Rechtsaussen-Webseite The Daily Caller. 

FCC-Chef Ajit Pai erklärt Netzneutralität mit «Harlem Shake», «Game of Thrones» und «Star Wars»

Eine der Frauen, die im Video mit Pai tanzen, hatte vergangenes Jahr die Pizzagate-Theorie verbreitet, wonach Hillary Clinton in einen Kinderpornoring in Washington verwickelt gewesen sein soll. Video: YouTube/Daily Caller

Was soll man also sagen, wenn Regierungsbeamte mit der Lüge tanzen? Wenn die Verschwörung den Rang der Wahrheit erreicht hat? Die Koch-Brüder, so wird auch gemeldet, agitieren mit viel Geld gegen den Versuch von Städten, ihre eigene Breitbandverbindung für das Internet zu etablieren, was die logische Antwort wäre auf die Versuche der Konzerne, diesen gesellschaftlichen Raum zu okkupieren. Denn darum geht es, in den USA und nicht nur dort: Die Funktionsfähigkeit der Demokratie zu sichern, die auf der Freiheit von Informationen beruht und dem Prozess der Wahrheitsfindung, der manchmal kompliziert ist, aber nicht verhindert werden darf durch staatliche oder kommerzielle Zensur.

Trumps einzigartiger Handschlag

Video: watson

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65
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65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eine_win_ig 21.12.2017 20:51
    Highlight Eines stört mich:
    Die US Regierung hat diese Worte dem CDC nie verboten. Eigentlich ist es noch schlimmer:
    Es handelt sich um eine interne Weisung, diese Worte zu vermeiden. Wieso? Damit die Regierung das macht, was das CDC empfiehlt! Die müssen also mit der Regierung sprechen, als ob diese ein kleines Kind wäre!
    Das Zweite:
    Schlussendlich geht es für mich bei Net Neutrality um etwas wichtigeres: wie findet der ISP raus, was in dem Paket ist, das schnell oder langsam transportiert werden soll? Ist dies nicht ein Blankocheck zum Paketsniffing? Jemand mit mehr Ahnung möge mich korrigieren.
    1 0 Melden
  • Skater88 21.12.2017 08:27
    Highlight ....wenn die Amerikaner aufwachen, feststellen dass ihnen alles durch eine Regierung genommen wurde. Wenn die Bevölkerung merkt, dass sie verarscht wurden und eine grosse Ungerechtigkeit im Land herrscht.... Dann würde ich behaupten gibt es wieder mal Aufstände in den USA (Aufstand ist nicht Krieg, das können Proteste, Abspaltungen der Staaten oder ähnliches sein).

    Das Land USA ist noch sehr jung, viele Fehler die andere Länder und Regierungen schon gemacht haben, sind die USA erst am Erlernen.
    3 3 Melden
  • Kubod 20.12.2017 23:06
    Highlight Mich erinnert das an Entscheidungsfindungen in der EU. Wenn irgendeine Kommission einen Beschluss durchgibt.
    In den USA im FCC sind genau fünf Leute. Ohne vom Volk gewählt zu sein, Zwei davon waren gegen das Abschaffen der Netzneutralität. Die Riesenmehrheit von genau drei Leuten war dafür.
    Das Abstimmungsverhalten von genau einem macht diesen riesigen Unterschied aus. Das ist nicht demokratisch. Noch hat der Senat die Möglichkeit, einzugreifen.
    Übrigens wurde der Chairman des FCC Pajit und frühere Anwalt von Verizon - einem Nutzniesser der neuen Regelung - noch von Obama berufen.
    5 6 Melden
    • HabbyHab 21.12.2017 07:51
      Highlight Er wurde nicht von Obama zum Chairman gemacht. Er kam überhaupt nur dazu, weil es einen einen Republikaner beim FCC brauchte.. Trump hat ihn zum Chairman gemacht.
      5 2 Melden
  • Troxi 20.12.2017 19:36
    Highlight In den USA nun Realität:
    20 2 Melden
  • rodolofo 20.12.2017 19:29
    Highlight Alle Achtung für diesen Klartext sprechenden Artikel und Danke an Watson, dass es solche Artikel (noch) veröffentlicht, obwohl darin erschütternde Dinge stehen, die gewissen Investoren und Werbekunden nicht gefallen dürften!
    Euer Mut und Euer Charakter wird belohnt werden, indem Ihr KundInnen mit Mut und Charakter finden werdet.
    Der Kapitalismus muss nicht für die Faschisten arbeiten!
    Der Kapitalismus kann auch für eine ökologische- und soziale Gesellschaft arbeiten!
    Beispiele? Bio-Fairtrade-Läden, Die-Fairtrade-Sortiment in Grossverteilern, Minergie Häuser, Solar-Kollektoren, etc.
    31 6 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 20.12.2017 20:32
      Highlight "Danke an Watson, dass es solche Artikel (noch) veröffentlicht, obwohl darin erschütternde Dinge stehen, die gewissen Investoren und Werbekunden nicht gefallen dürften!"

      Bait ?
      Watson ist verpflichtet Beiträge vom Spiegel zu veröffentlichen, "Partnerschaft" nennt sich das.
      6 27 Melden
    • Oliver Wietlisbach 20.12.2017 20:53
      Highlight Hinweis: watson ist nicht verpflichtet Artikel von Spiegel Online zu veröffentlichen. Dank einer Content-Partnerschaft dürfen wir ihre Artikel, sofern sie nicht hinter der Paywall sind, übernehmen. Welche das sind, bestimmen ausschliesslich wir.
      39 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 20.12.2017 20:57
      Highlight @Wietlisbach, Ihr veröffentlicht immer wieder Artikel vom Spiegel die definitv Politisch gefärbt sind bezüglich Internationaler Politik USA/Russland, Naher Osten, Ukraine. Ihr habt doch selber einen spezi. für solche gebiete ( Ramezani) der meistens eine differenziertere Blickweise hat und mit dem man sich auch über das Thema in der Kommentarspalte unterhalten kann.
      6 24 Melden
    • Oliver Wietlisbach 20.12.2017 21:06
      Highlight Er würde vermutlich auch auf diesen Kommentar antworten, aber leider hat er watson schon vor einiger Zeit verlassen.
      24 1 Melden
  • HansDampf_CH 20.12.2017 18:45
    Highlight Es gab das Steinzeitalter, Bronze und Eisen. Die zukünftigen Historiker werden unsere Zeit ab Ende 20. Jahrhundert als "the age of stupid" bezeichnen...
    44 2 Melden
    • rummelsnuff 20.12.2017 19:17
      Highlight Ich hoffe ja mal schwer das es nicht doweit kommt, dass eine ganze Zeitepoche an den Schandtaten einer Regierung festgemacht wird. Aber „the age of digital technology“ wäre durchaus realistisch. Aber vielleicht schafft Trump dies ja noch zu verhindern.
      18 1 Melden
    • Sheez Gagoo 20.12.2017 23:14
      Highlight Ich glaube unser age ist intelligenter denn je. Die Idioten sind einfach an der Macht.
      10 1 Melden
  • smoking gun 20.12.2017 18:29
    Highlight Das gute an Trump ist doch, dass die Prozesse hin zu einem totalitären System nun razfaz vorwärts gehen. Der überraschend offen deklarierten Umbau hin zu einer plutokratischen Gesellschaft ermöglicht uns, diesen Plan zu durchschauen und entsprechende Gegenmassnahmen zu ergreifen. Etwas besseres als ein grössenwahnsinniger Präsident der USA hätte uns gar nicht passieren können. Kämen diese Prozesse gut versteckt daher - wie beispielsweise durch verklausierte Medienpropaganda - niemand würde es merken. Aber so können wir der Fraze des Bösen direkt ins Gesicht sehen.
    49 2 Melden
    • HansDampf_CH 20.12.2017 18:46
      Highlight Stimmt aber können wir es aufhalten?
      33 1 Melden
    • rodolofo 21.12.2017 22:19
      Highlight @ HansDampf_CH
      Sicher können wir es aufhalten!
      Wenn wir nicht dabei mitmachen, schrumpft das Monstrum "Neo-Faschismus" zusammen auf die Grösse einer Kröte, die wir dann nicht mal mehr zu schlucken brauchen!
      Wir lassen sie einfach laufen und sagen:
      "Interessant! Das war ja eine Kröte!"
      2 1 Melden
    • HansDampf_CH 23.12.2017 06:04
      Highlight Der neo-faschismus ist eine Ausprägung des neo-liberalismus.
      Das ist die wurzel
      1 0 Melden
    • rodolofo 23.12.2017 09:26
      Highlight @ HansDampf_CH
      "Liberal" heisst eigentlich "Freiheitlich".
      "Freiheitlich" aber bedeutet alles und nichts!
      Das ist oft so mit ideologischen Begriffen, die eine Art von Sinn, oder von Gemeinschaft vortäuschen und damit wie die Rattenfänger Ratten fangen...
      Darum sollten wir bei der Nennung eines solchen Begriffs immer gleich nachfragen:
      "Was für eine Freiheit soll für wen gelten?"
      Die 68er-Frauen kämpften damals für ihre Freiheit, unseren Alltag mit dem Minirock zu erotisieren.
      Die ca. 68-Jährigen, grauen "Geschäfts-Herren" kämpfen heute für ihre Freiheit, Steuern zu "übersehen"...
      2 0 Melden
  • walsi 20.12.2017 17:40
    Highlight Fun Fact! Ajit Pai wurde von Obama in die FCC geschickt. Zitat Wikipedia: "He has served in various positions at the FCC since being appointed to the commission by President Barack Obama in May 2012,.." Es ist im Grund also Obamas Verdienst. ;-)
    12 50 Melden
    • NumeIch 20.12.2017 18:39
      Highlight Immer diese Halbwahrheiten. Sag doch einfach alles zu seiner Person.
      „In January 2017, President Donald Trump designated Pai as FCC Chairman. In March 2017, Trump announced that he would renominate Pai to serve another five-year term (remaining Chairman of the FCC).“
      39 2 Melden
    • walsi 20.12.2017 21:00
      Highlight Auch wenn er von Trump für weitere fünf Jahre gewählt wurde, wurde er trotzdem schon von Obama in die FCC berufen.

      Ich kann nicht den ganzen Wikipedia Artikel zitieren, das gibt die Kommentarfunktion von Watson nicht her.
      2 22 Melden
    • FrancoL 20.12.2017 23:49
      Highlight Es braucht wenige Zeilen um eine Abfolge genau darzustellen! Es liesse sich auch hinterfragen wieso hat TRUMP dem OBAMA Mann bestätigt?
      5 1 Melden
    • walsi 21.12.2017 07:00
      Highlight @Francol: Die Antwort ist einfach. Die FCC setzt sich aus 5 Mitgliedern zusammen. Es sind drei von der einen und zwei von der anderen Partei. Reps und Dems wechseln sich da ab. Es ist also verständlich, dass Trump einen Rep. im Amt bestätigt. Der Mann hatte seine Einstellung bereits vor der Wahl von Trump.
      4 1 Melden
    • HabbyHab 21.12.2017 07:55
      Highlight Pai kam nur dazu, weil die fünf Sitze nach Parteien aufgeteilt werden.. und zum Chairman wurde er von der orangen Ente gemacht..
      6 1 Melden
  • Linus Luchs 20.12.2017 17:39
    Highlight Ich möchte mal naiv die Frage in den Raum stellen: Wenn die Deppen in den USA beschliessen, die Netzneutralität wird aufgehoben, warum muss dann der Rest der Welt sich damit abfinden, dass es keine Netzneutralität mehr gibt? Schon klar – USA – furchtbar mächtig – silicon valley und so. Aber wenn jetzt zum Beispiel die EU beschliesst: Nix da, wir halten an der Netzneutralität fest! Ist das unmöglich? Wenn ja, bitte erklären.
    51 1 Melden
    • Tepesch 20.12.2017 18:06
      Highlight @Linus Luchs
      Wenn die USA die Netzneutralität abschafft betrifft das nur Amerika, auf unser Netzt hat das keinen Einfluss.
      28 2 Melden
    • Majoras Maske 20.12.2017 19:29
      Highlight Die EU ist kein leuchtendes Beispiel, was Netzneutralität angeht und die Schweiz ist auch drauf und dran sie abzuschaffen. Immerhin sind wir dank Trump etwas besser sensibelisiert und ein Referendum scheint erfolgsversprechend.
      23 1 Melden
    • Troxi 20.12.2017 19:29
      Highlight Kommt darauf an, Wenn die Server in den Staaten sehen, sind auch wir betroffen, wenn nicht wie bsp Facebook, dann betrifft es nur die Amis.
      15 2 Melden
    • Linus Luchs 20.12.2017 21:44
      Highlight @ Tepesch, M. Maske und Troxi: Danke für eure Antworten! Das heisst also, wenn der Server nicht in den USA steht, gibt es keine technischen Sachzwänge, die Europa daran hindern, die Netzneutralität aufrecht zu erhalten. Es wäre somit eine Frage des politischen Willens. Ich denke an TTIP, das transatlantische Freihandelsabkommen, das auch durch eine breite Widerstandsbewegung bis auf weiteres ausgebremst wurde. Wenn wieder eine solche Bewegung, idealerweise eine grössere, zustande käme, unterstützt von ein paar gewichtigen Parteien, gäbe es für die Netzneutralität zumindest in Europa Hoffnung.
      10 0 Melden
    • majcanon 20.12.2017 22:54
      Highlight Nur so als kleine Randnotiz: In der Schweiz gibt es keine Netzneutralität..
      In meinem Mobil-Abo werden die Daten, die ich für so eine bestimmte Messanger-App verwende, nicht zu meinem monatlichen Volumen gezählt.
      9 0 Melden
  • Don Alejandro 20.12.2017 17:30
    Highlight Ich hoffe nun hat jeder white trash redneck im rostbelt gecheckt, das der orange sie nur nach strich und faden verarscht.
    57 3 Melden
    • HansDampf_CH 20.12.2017 18:49
      Highlight Die haben kein Internet...
      42 2 Melden
    • Graf Von Mai 20.12.2017 19:42
      Highlight lol !! 😂
      12 0 Melden
    • MaskedTruth 20.12.2017 20:04
      Highlight ....und Moonshine hat nichts mit dem Mond 🌓 zu tun...!
      5 0 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 20.12.2017 20:35
      Highlight Vergiss die, die sind Propaganda gewaschen, schon mal mit so einem Diskutiert ?
      Was ich noch weniger verstehe ist wenn jeman aus der EU die gleichen Ansichten hat.
      17 3 Melden
    • HabbyHab 21.12.2017 07:56
      Highlight @The Destiny ich hab es schon einige Male versucht. Es ist zum Verzweifeln..
      2 0 Melden
  • Herbert Anneler 20.12.2017 17:12
    Highlight Wer die Medien hat, hat die Macht! Aber dennoch sind die entsprechenden Reiche zusammengekracht, das der Sowjets, das Hitlers... - die Medien kann man kontrollieren, der menschliche Geist bahnt sich dennoch seinen Weg - er ist eine brachiale Urgewalt. Das Lachen über die Lügen der Mächtigen ist so subversiv, dass sie sogar versuchen, den von ihnen Beherrschten das Lachen zu verbieten. So gesehen hat der Spruch „Wer zuletzt lacht, lacht am besten!“ seinen tieferen Sinn. Dies wird auch so bleiben, wenn das Web nicht mehr neutral ist. Dies meine Zuversicht: dass wir Schwächeren zuletzt lachen!
    45 1 Melden
  • EvilBetty 20.12.2017 17:04
    Highlight Ja, natürlich kann man das alles noch... im Zweifelsfall halt so schnell wie früher mit dem Akkustikkoppler 😂
    26 3 Melden
  • Dharma Bum(s) 20.12.2017 17:04
    Highlight Lustig ist es nicht, und ein Schnitt ins eigene Fleisch, aber Sooooooo tragisch ist das auch wieder nicht.

    Nerdgeheul, get a life.
    6 106 Melden
    • Threadripper 20.12.2017 17:44
      Highlight Um diese Antwort zu lesen, kaufen sie das Kommentar-Paet für nur 19.95/Monat.
      66 1 Melden
    • Threadripper 20.12.2017 17:49
      Highlight Nein, jetzt ernsthaft, du müsstest für Newsportale (wie z.B Watson) mehr zahlen. Das würde etwa so aussehen.
      32 0 Melden
    • Rocco Zumstein 20.12.2017 18:02
      Highlight Dharma konnte sich nicht mal die 1.95 leisten um den Artikel zu lesen. Sieht man doch an seinem Kommentar. Nichts checken und dann einfach mal irgendwelche Leute dumm anmachen.
      19 2 Melden
    • super_silv 20.12.2017 18:39
      Highlight Haha nerdgeheule. Du bist der erste der danach rumheult wenn du dein Netflix nicht mehr schauen kannst. Oder für whatsapp 10.- pro monat zahlst.

      Du verstehst die tragweite nicht. Das ist nicht eine Diskussion ala Bitcoin oder sonstiges tech geschwafel. Es geht darum dass unsere gesellschaft zu einem riesenteil auf dem Internet bassiert. Und durch die aufhebung der Netzneutralität gibt man die volle macht den Providern. Stell dir vor du hast einen Blog über Eichhörnchen. Der Isp Chef mag aber keine Eichhörnchen, darum findet er alles was von deinem Server kommt erreicht der Kunde nie.
      32 0 Melden
    • James McNew 20.12.2017 20:15
      Highlight Naja, whatsapp wird eben gratis bleiben, weil facebook genug geld für die webprovider hat. Aber ein neuer Konkurrent wird so keine chance haben.
      13 0 Melden
    • Dharma Bum(s) 21.12.2017 08:37
      Highlight Oh Mimimi, mimimi, mimi o mi.

      Oh, alles wird choschtä? So fiiiiis.

      (Stäpfele und Kreische)
      1 9 Melden
    • Dharma Bum(s) 21.12.2017 08:37
      Highlight "unsere gesellschaft zu einem riesenteil auf dem Internet bassiert"

      Eben.

      Get a life, Nerd.

      1 11 Melden
  • killavanilla 20.12.2017 17:04
    Highlight Die USA ist DAS Beispiel wie fehlgeleiteter Kapitalismus und unendliche Gier eine Demokratie und eine Gesellschaft Schritt für Schritt zerstört. Sehen die Kochs & Konsorten den Kollaps nicht kommen oder glauben sie ein paar zusätzliche Milliarden werden sie retten, wenn dieses Pulverfass an Ungleichheit, Rassendiskriminierung, Staatsverschuldung, Privatverschuldung und Gewaltpotential hochgeht?
    165 4 Melden
    • ThomasHiller 20.12.2017 17:29
      Highlight Die Antwort greift mir etwas kurz, einfach so "Kapitalismus und Gier sind schuld an der Abschaffung der Demokratie".
      Denn auch gerade die ganzen großen Internetkonzerne sind nicht gerade auf der Seite von Trump.
      Viel erschreckender sollte eigentlich die Erkenntnis sein, wie leicht sich das Volk von der Demokratie wegführen läßt, wenn die Schrecken des (II. Welt-)Krieges nur weit genug weg sind.
      Man muß den Menschen nur sagen, daß es ihnen schlecht geht und einen Schuldigen finden, der sich nicht wehren kann. Schon folgt das Volk.
      Das hat nur nicht unbedingt etwas mit Kapitalismus zu tun...
      40 5 Melden
    • HansDampf_CH 20.12.2017 18:50
      Highlight Liebe Freunde der Kapitalismus funktioniert in der Diktatur besser... Das ist Fakt
      25 3 Melden
    • MaskedTruth 20.12.2017 20:09
      Highlight @ HansDampf
      Erschreckenderweise hast Du einfach recht....!
      10 0 Melden
    • FrancoL 20.12.2017 23:56
      Highlight @HansDampf; Hätte nie gedacht von Dir einen solche richtigen Satz zu Lesen.
      Du hast recht.
      Allerdings funktionieren ALLE Extreme nur in Diktatur ähnlichen Gefässen.
      4 0 Melden
  • Karl33 20.12.2017 16:53
    Highlight Selbstverständlich ist das ein Schritt Richtung Abschaffung der Demokratie. Durch die Trump-Regierung.

    Leider ists auch ein Schritt Richtung Abschaffung Demokratie, wenn man wie in Schweden - heute zu lesen - die Unschuldsvermutung (in dubio pro reo) für Männer abschafft. Durch die feministische Schwedische Regierung.

    Wenn man sich für die Demokratie einsetzt, müsste man beides kritisieren, und nicht das eine kritisieren, aber das andere bejubeln. Sonst klingt der 'Kampf für die Demokratie' wenig glaubwürdig.
    24 31 Melden
    • Oliver Wietlisbach 20.12.2017 17:11
      Highlight "Leider ists auch ein Schritt Richtung Abschaffung Demokratie, wenn man wie in Schweden - heute zu lesen - die Unschuldsvermutung (in dubio pro reo) für Männer abschafft. Durch die feministische Schwedische Regierung."

      Das ist absoluter Quatsch. Hier die Fakten: http://meedia.de/2017/12/20/schweden-sex-der-postillon-und-die-qualitaetsmedien-der-fast-aussichtslose-kampf-der-satire-seite-um-eine-richtige-berichterstattung/
      41 7 Melden
    • Karl33 20.12.2017 17:21
      Highlight Oliver, per Definition kann in schwedischer (und auch Schweizer) Rechtssprechung nur der Mann vergewaltigen. D.h. der Mann muss beweisen können, dass die Frau dem Sex zugestimmt hat ("in words or by their clear actions that they are willing to engage in sexual activity"). Der Mann muss also nach jedem Akt die Zustimmung der Frau bzw seine eigene Unschuld beweisen können. Kann er das nicht, ist er ein Vergewaltiger.

      Das sind die Fakten, bitteschön.


      23 14 Melden
    • walsi 20.12.2017 17:32
      Highlight Dann wundern sich die Medien wenn die Leute Fake News schreiben. Weil jeder der Erste sein will passieren solche Fehler. Am schnellsten ist man, und mit geringem Aufwand, wenn man von den anderen abschreibt. Wenn es Fehler hat spielt es auch keine Rolle, in einer Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben.
      10 5 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 20.12.2017 18:06
      Highlight @Karl
      Die Unschuldsvermutung wurde nicht abgschafft. Sagt eine Person Nein oder brachtes das irgendwie zum Ausdruck und man setzte sich über dies hinweg, handelte man Strafbar. Nun wird es Strafbar, wenn eine Person nicht aktiv zustimmt. Die klagende Person musste nachweisen, dass sie Nein "sagte", nun muss sie nachweisen, dass sie nicht Ja "sagte".
      Die Probleme bleiben die Gleichen, es steht Aussage gegen Aussage.
      Auf der sicheren Seite ist man, wenn man einen schriftlichen Vertrag abschliesst.
      Ob das Strafrecht der Ort für Symbolpolitik ist, steht auf einem anderen Blatt
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  • raues Endoplasmatisches Retikulum 20.12.2017 16:27
    Highlight Falls es jemanden interessiert, der Autor des Artikels ist Georg Diez, er ist Kolumnist beim Spiegel.
    Seine Beiträge sind meist lesenswert.
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    • MacB 20.12.2017 17:31
      Highlight Das steht auch oben unterhalb des Titels schon, aber danke.
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