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Die 11 lustigsten Big-Data-Projekte der Welt – vom perfekten BH bis zur Ohrstöpsel-Kunst

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Big Data? Oder eher Big Dada?

Aus riesigen Datenmengen wertvolle Erkenntnisse gewinnen: Das ist das Ziel von Big-Data-Anwendungen und der Anspruch des Data Scientist. Laut dem Harvard Business Review handelt es sich um den «Sexiest Job» des 21. Jahrhunderts.

In diesem Beitrag geht es um lustige Big-Data-Anwendungen – oder um solche, die uns zumindest schmunzeln lassen...

Wer stirbt als nächstes in «Game of Thrones»?

Die Fantasy-TV-Serie «Game of Thrones», kurz GoT, hat deutsche Informatik-Studenten zu einer aussergewöhnlichen Abschlussarbeit inspiriert: Die jungen Leute haben ein Tool entwickelt, mit dem sich die Sterbewahrscheinlichkeit der wichtigsten Darsteller relativ genau vorhersagen lässt.

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screenshot: got.show

Auf der Website https://got.show präsentieren die Studierenden ihre wichtigsten Erkenntnisse zur Kult-Serie und bieten auch einen Twitter-Seismometer zu den GoT-Helden an. Über die Sterbe-Prognosen hinaus gibt es eine interaktive Karte der Fantasiewelt, wie der Blog it-rebellen.de berichtete.

«In unserer Forschungsgruppe konzentrieren wir uns normalerweise darauf, mit Data Mining und Algorithmen des maschinellen Lernens komplexe biologische Fragen zu beantworten. Für dieses Projekt haben wir diese Techniken ebenfalls eingesetzt, nur dass diesmal der Untersuchungsgegenstand eine beliebte TV-Serie war.»

Guy Yachdav, Informatik-Kursleiter

Moment, gleich geht's weiter mit den Big-Data-Projekten. Vorher ein kurzer Hinweis:

Lenkt Big Data bald die Ärzte?

>> Ja, hier.

Auf Grund unserer Analyse von riesigen Datenmengen des Berner Inselspitals konnte der neue Trakt für effizientere Behandlungen konzipiert werden. Mit welchen Bachelor-Studiengängen du die Welt übersichtlicher machst, erfährst du an unserem Info-Abend am 10. November 2016.

Und schon kommt das nächste amüsante Projekt:

Früchte, die fallen

«Kartiere die urbane Ernte!» mag vielleicht nicht so sexy klingen, aber das Projekt «Falling Fruit» ist echt einen Besuch wert. Auf der Website gibt's eine Weltkarte für Jägerinnen und Sammler. Freiwillige tragen ein, was man wo ernten kann. Ob Pflaumen, Brombeeren oder echte Feigen – und das mitten in der Stadt ...

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screenshot: fallingfruit.org

Das hehre Ziel der Initianten

«Falling Fruit zelebriert den vergessenen Reichtum auf den Strassen der Städte weltweit. Wir wollen diese Ressource quantifizieren – um auch in den urbanen Lebensräumen wieder eine nähere Verbindung der Menschen mit ihrer natürlichen Umgebung herzustellen. Es geht nicht nur um ein kostenloses Mittagessen! Nahrungssuche im 21. Jahrhundert ist eine Chance, unser urbanes Umfeld zu erforschen, den grauen Betonwüsten den Kampf anzusagen und sich mit der botanischen Herkunft unserer Lebensmittel auseinander zu setzen.»

Dicke Luft im Kino verrät, was gerade läuft

Wenn «Spannung in der Luft» liegt, können das deutsche Forscher messen. Anhand der von Kinobesuchern ausgeatmeten Luft lässt sich herausfinden, ob gerade spannende oder lustige Szenen liefen. Der wissenschaftlich erforschte Effekt lasse sich zur Optimierung von Filmen und Werbespots nutzen, aber auch in der biologischen und psychologischen Forschung.

Insbesondere die chemische Signatur des Fantasy-Films «Die Tribute von Panem» sei sehr eindeutig gewesen: «Wenn die Heldin gegen Ende des Films um ihr Leben kämpft, stiegen die Werte für Kohlendioxid und Isopren deutlich an. Die Erklärung dafür könnte schlicht darin liegen, dass Zuschauer bei spannenden Szenen schneller atmen, so dass sie mehr von diesen Stoffen abgeben.»

Jonathan Williams, Max-Planck-Institut für Chemie quelle: heise.de

A woman is silhouetted against a billboard of the movie “The Hunger Games: Mockingjay - Part 1” in Bangkok, Thailand, Thursday, Nov. 20, 2014. Police detained three students Thursday at the opening of the latest

Jennifer Lawrence, Heldin der «Hunger Games»-Serie. Bild: Sakchai Lalit/AP/KEYSTONE

Schön scharf

Es gibt Nahrungsmittel, die passen überraschend gut zusammen, wie schlaue Köche wissen: Zum Beispiel Erdbeeren und Erbsen, oder weisse Schokolade und Kaviar. Wissenschaftler sprechen von «Food Pairing» und haben die Zutaten-Kombinations-Hypothese anhand von Rezepten überprüft. Demnach herrscht auf verschiedenen Kontinenten Eintracht, aber in Indiens Küche ist alles anders – wegen der scharfen Gewürze.

Hillary Clinton und Donald Trump in Hip-Hop-Songs

Amerikanische Hip-Hopper haben ein Faible für die beiden US-Präsidentschaftskandidaten. Aber dies nicht erst seit Donald und Hillary offiziell fürs Amt kandidieren. Eine Auswertung der Rap-Lyrics bei genius.com bringt überraschende Erkenntnisse an den Tag, wie FiveThirtyEight berichtet. So spielen Trump und die Clintons in Hip-Hop-Songs schon seit Jahrzehnten mit ...

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screenshot: fivethirtyeight

Ohrstöpsel-Kunst

Die britische Künstlerin Linda Simon hat 6000 Kunststoff-Gehörschutzstöpsel in eine Kunstinstallation verwandelt. Das Muster basiert auf der Auswertung von Daten, die ihr Schlaf-Tracker gespeichert hat. Das Werk wurde diesen Sommer im «Maidstone Museum» in Kent ausgestellt.

Der perfekte BH

Die Website trueandco.com hilft Frauen, bequemere Büstenhalter zu finden. Millionen Kundinnen haben bereits mit einem Online-Frageboden beurteilt, wie BHs zu ihren Brüsten passen. Ausgehend von den anonym erhobenen Daten schlägt ein Algorithmus dann besser passende Exemplare vor.

Dieses Farbschema hilft Frauen bei der Suche nach dem perfekten BH

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So titelte das Online-Medium Quartz. screenshot: quartz

Wenn der WLAN-Router Gefühle «lesen» kann

Forscher am US-amerikanischen Massachusetts Institute of Technology (MIT) können durch WLAN-Signale auf das aktuelle Gefühlsleben einer Person schliessen. Und zwar mit einer Genauigkeit von angeblich bis zu 93 Prozent.

Wie das geht? Die Funkwellen werden vom menschlichen Körper reflektiert. Anhand der elektromagnetischen Muster, die dadurch entstehen, lassen sich die Herzfrequenz und die Atmung bestimmen. Dies wiederum ermöglicht Rückschlüsse, ob man gerade entspannt, fröhlich, traurig oder wütend ist.

Die Details gibt's im Video:

Play Icon

Video: YouTube/MITCSAIL

«Ich glaube, Big Data wird die nächste Revolution in Regierung und Verwaltung.»

Jay Nath, Chief Innovation Officer von San Francisco

Olli, der selbstfahrende Nachbarschafts-Bus, der mit den Gästen plaudert

Local Motors CEO and co-founder John B. Rogers, Jr. with “Olli

Local Motors CEO und Mitgründer John B. Rogers vor dem intelligenten Kleinbus. Bild: ibm

Olli ist ein autonom fahrender Minibus, dessen Karosserie aus dem 3D-Drucker stammt. Dank der künstlichen Intelligenz des Super-Computers Watson von IBM kann Olli auf die Wünsche der Fahrgäste eingehen und übers Wetter plaudern. 

Olli stellt sich selber vor ...

Play Icon

Video: YouTube/IBM Internet of Things

Glückliche Sprachen

Die Sprachen der Welt enthalten mehr positive Wörter als negative und sind für Glück empfänglicher. Die Neigung («Bias») zum Erfreulichen haben Forscher durch die Analyse von 100'000 Wörtern in zehn Sprachen herausgefunden.

Hipster-Suche bei Yelp

In welchen angesagten Bars und Restaurants der Stadt halten sich die wirklich coolen Leute auf? Mit einem kleinen Yelp-Trick lässt sich das im Handumdrehen herausfinden. Am Ort der Wahl wird das Stichwort «Hipster» in den Reviews gezählt. Dann zeigt Yelp eine entsprechende Heat Map an. In San Francisco, der Hipster-Welthauptstadt, sieht das etwa so aus:

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screenshot: yelp.com

Der Yelp-Trick lässt sich natürlich auch perfekt einsetzen, um einen möglichst Hipster-freien Abend zu verbringen 😉

«Daten sind einfach zu sammeln, aber schwer zu durchschauen.»

Jeremy Stoppelman, Yelp-Mitgründer

Zitate via arte.tv und brandeins.de

Agiler dank Big Data

Hilf mit, die Welt dank Daten besser zu verstehen.
Mehr zu unseren Bachelor-Studiengängen erfährst du am Info-Abend am 10. November 2016.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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Bruthitze und Megadürre –  Die Katastrophe von 1540 war schlimmer als der Hitzesommer 2003

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