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FILE - In this Sept. 27, 2017, file photo, Amazon Echo Plus, center, and other Echo devices sit on display during an event announcing several new Amazon products by the company in Seattle. Amazon says an

Amazons smarte Echo-Lautsprecher stehen bereits in Millionen von Haushalten. Bild: AP/AP

Peinliche Datenpanne bei Amazon: Intime Alexa-Sprachaufzeichnungen landen bei einem Fremden



Intime Sprachaufnahmen aus den Wohnräumen eines Nutzers von Amazons Assistent Alexa sind durch eine Panne in falsche Hände gelangt. Der Vorfall wurde vom Fachmagazin «c't» aufgedeckt, dem die vertraulichen Audiodateien zugespielt wurden. Amazon sprach am Donnerstag von einem «isolierten Einzelfall» und verwies darauf, Massnahmen ergriffen zu haben.

Wie die «c't» in der aktuellen Ausgabe berichtet, hatte ein Amazon-Kunde von der deutschen Niederlassung des Konzerns Auskunft über die von ihm gespeicherten Daten verlangt. Zwei Monate später habe er Zugang zu einem Archiv erhalten, in dem sich auch rund 1700 Audio-Dateien im WAV-Format befanden. Der Kunde habe allerdings selbst seinen Sprachassistenten nie genutzt.

Unter den von Amazon geschickten Dateien befanden sich nach Angaben des Blattes völlig fremde Aufzeichnungen, mit denen sich der Mann an die Redaktion von «c't» gewandt hatte. Die Aufnahmen stammten demnach hörbar aus der Intimsphäre, berichtet das Fachblatt.

Aus den Sprachaufzeichnungen hätten die Redakteure Rückschlüsse ziehen können, dass sich mindestens ein Echo-Lautsprecher in den Wohnräumen und auch im Bad befindet. Aus den gestellten Fragen etwa nach dem Wetter zu konkreten Orten und die Nennung von Vornamen und eines Nachnamens habe man schliesslich die betroffene Person identifizieren können und mit ihr Kontakt aufgenommen.

Es handle sich dabei um einen «unglücklichen Fall» infolge «eines menschlichen Fehlers», teilte Amazon in einer Stellungnahme mit. Genauere Angaben, wie es dazu hat kommen können, machte das Unternehmen nicht. Amazon habe das Problem aber inzwischen mit den beiden beteiligten Kunden geklärt und Massnahmen zur weiteren Verbesserung der Prozesse ergriffen, hiess es. «Wir standen auch vorsorglich in Kontakt mit den zuständigen Behörden», beteuerte Amazon. (awp/sda/dpa)

«Mobile Lautsprecher sind der Untergang der Freiheit»

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Video: watson/Jovin Barrer, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Knallerpse 22.12.2018 14:41
    Highlight Highlight Wer nichts zu verbergen hat, den stört das nicht 🤢🤮🤮
  • Posersalami 21.12.2018 11:57
    Highlight Highlight Wer sich so eine Wanze in die Wohnung stellt ist selbst Schuld. Das wird nicht die letzte Meldung gewesen sein.. Die Thematik würde sich für eine ganze Staffel Black Mirror eignen!

    Das gilt ebenso für alle anderen Gadgets wie Heizungs- oder Lichtsteuerung übers Smartphone. Da braucht niemand jammern, wenn mit seinen Daten Unfug getrieben wird. Das passiert mit Ansage!
    • Lörrlee 21.12.2018 16:16
      Highlight Highlight Da braucht's keine Heizungs- oder Lichtsteuerung übers Smartphone. Das Smartphone alleine bietet hierfür schon genügend Möglichkeiten und da sind wir alle betroffen
    • Posersalami 21.12.2018 16:45
      Highlight Highlight Das kann man aber in eine Schublade stecken, in einen anderen Raum legen oder ausschalten.

      Mit der Heizungssteuerung oder einem „Smart“speaker wird man das eher nicht machen.
  • SchweizAbschaffen 21.12.2018 11:06
    Highlight Highlight Und wieso zeichnet Amazon überhaupt auf?
    Ist das nicht verboten, gemäss schweizer Gesetzen?

    Ah, nein, ... unsere vom CH-Volk gewählte und bezahlte Amazon/FB/Google-Mitarbeiter im CH-Parlamente sehen keinen Handlungsbedarf.
    • Lörrlee 21.12.2018 16:17
      Highlight Highlight Weil Daten = Geld.
      Und nicht verboten weil einfach deshalb, so, darum, Neuland, unbeschrittenes Terrain, schwammige Gesetze bla...
  • Lörrlee 21.12.2018 10:55
    Highlight Highlight Steht ja da: Einzelfall.
    Gibt sicherlich keine weitere. Vollkommen sicher, das alles.

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Der Bund warnt: Kriminelle versenden aktuell gefälschte E-Mails im Namen der Postfinance.

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