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Von der «Fuckparade» ins World-Wide-Web

Einem der grössten Web-Phänomene wird ein Film gewidmet #Technoviking – wir zeigen den Trailer



Im Jahr 2000 findet in Berlin eine «Fuckparade» statt. Dabei wird ein auffällig gestylter Mann gefilmt. Er trägt nur Hosen und Schuhe und präsentiert so seinen muskelbepackten Oberkörper. Die Art, wie er Bart und Haare trägt, erinnert an einen Wikinger. Zu Beginn des Clips weist er einen rüpelhaften Tänzer zurecht. Am Auffälligsten und Beeindruckendsten ist jedoch sein Tanzstil. 

Erst sechs Jahre später wird der Clip zu einem der ersten grossen Web-Phänomene.

«Das Video erreichte über 40 Millionen Aufrufe und über 3'000 Videoantworten, es gab Parodien, Remixes, T-Shirts und zahlreiche weitere Merchandising-Artikel.»

heise.de 

Der Künstler Matthias Frisch, der den Film aufgenommen hat, präsentiert die Auswirkungen seiner Aufnahme auf Festivals und Symposien. Bis er Ende 2009 ein Schreiben des Anwalts des Tänzers erhält. Darin wird er aufgefordert, die weitere Verbreitung des Filmes zu unterlassen.

Was darauf folgt, ist das juristische und diskursive Aufeinanderprallen von Kunstfreiheit, Recht am eigenen Bild und «Web-Volkskultur». 

Der Künstler wird in den meisten Fällen schuldig gesprochen. Er lässt sich jedoch nicht beirren und lanciert im Sommer dieses Jahres eine Crowdfunding-Kampagne, um einen Film zur ganzen Technoviking-Story zu drehen. Sie war erfolgreich und dem Dreh steht nichts mehr im Wege.

Hier nun der Trailer:

Wenn Sie sich die ausführliche Story zu Gemüte führen wollen, dann lesen Sie diesen Artikel auf heise.de.

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